Berlin

Demonstrationen zum Jahrestag des Hamas-Überfalls

Das Brandenburger Tor Foto: picture alliance/dpa

Rund um den 7. Oktober wird in Berlin mit zahlreichen Versammlungen und Mahnwachen an den ersten Jahrestag des Angriffs der islamistischen Terrororganisation Hamas auf Israel und die Folgen erinnert.

Bis Donnerstagnachmittag waren zwischen dem 5. und dem 7. Oktober laut Versammlungskalender des Landes zwölf Veranstaltungen, Demonstrationen und Mahnwachen zu dem Thema angemeldet. Es werde damit gerechnet, dass in den nächsten Tagen weitere hinzukommen, teilte ein Sprecher der Berliner Polizei dem Evangelischen Pressedienst (epd) auf Anfrage mit.

Zu der Anzahl der Polizisten, die bei den Demonstrationen im Einsatz sein werden, machte der Sprecher keine Angaben. Möglicherweise würden Einsatzkräfte aus anderen Bundesländern und von der Bundespolizei beteiligt.

Zu einer vom DGB angemeldeten Demonstration unter der Überschrift »Erinnerung an den Überfall der Hamas auf Israel« am 7. Oktober werden laut dem Polizeisprecher von dem Gewerkschaftsverband 2.000 Menschen erwartet. Weitere je 1.000 Personen wurden am selben Tag für eine Mahnwache gegen Antisemitismus und am 6. Oktober für eine »Demo gegen Genozid in Gaza« angemeldet.

Im Mittelpunkt der Versammlungen stehen den Anmeldungen zufolge unter anderem die Opfer des Krieges im Gaza-Streifen, der gewachsene Antisemitismus, Forderungen nach Frieden in Nahost, der Schutz jüdischen Lebens und die Freilassung der israelischen Geiseln der Hamas. epd

Meinung

Die jüdischen Studierenden wurden vergessen

Der grassierende Antisemitismus an deutschen Hochschulen ist aus dem öffentlichen Bewusstsein verschwunden. Dabei geht das Problem nicht nur uns Juden an

von Ron Dekel  26.02.2026

Washington D.C.

Fehlende FBI-Vermerke in Epstein-Akten sorgen für Streit

Offenbar fehlen zentrale Dokumente zu den Aussagen einer Frau, die den heutigen Präsidenten Donald Trump beschuldigt hatte, sie in den 1980er Jahren als Minderjährige sexuell missbraucht zu haben

 26.02.2026

Basseterre

Vor Genfer Gesprächen: Rubio erhöht Druck auf Teheran

Die Weigerung des iranischen Regimes, über sein Raketenarsenal zu sprechen, stelle ein »großes Problem« dar, so der US-Außenminister

 26.02.2026

Iran

Trump-Berater bevorzugen israelischen Erstschlag

Vertraute des US-Präsidenten machen sich bereits Gedanken, wie sie die Unterstützung der amerikanischen Bevölkerung für einen Angriff gewinnen könnten

 26.02.2026

Epstein-Akten

Neuvermessung eines Monsters

Die Dokumente sind wie ein großes Puzzle. Sie räumen mit vielen Legenden auf und zeigen, wer den Aufstieg des millionenschweren Investors und Sexualstraftäters förderte – und davon profitierte

von Lennart Pfahler  26.02.2026

Eckernförde

Deutschland erhält autonomes Spionage-U-Boot aus Israel

Der unbemannte »BlueWhale« wird von Israel Aerospace Industries (IAI) gemeinsam mit dem deutschen Schiffbaukonzern Thyssenkrupp hergestellt

 25.02.2026

Washington D.C.

Fehlende Epstein-Akten zu Trump? Demokraten wollen Antworten

Das US-Justizministerium betont: »Wir haben nichts gelöscht.« Doch laut Demokraten fehlen in den veröffentlichten Akten Dokumente, die Verstrickungen Trumps zeigen sollen

 25.02.2026

Gedenkstätten

Panse: Israelkritik in Buchenwald ist »geschichtsvergessen«

Thüringens Antisemitismusbeauftragter Michael Panse kritisiert geplante israelfeindliche Aktionen beim Gedenken an die Befreiung des Konzentrationslagers Buchenwald scharf. Mit einer öffentlichen Diskussion will er auf Aufklärung setzen

 25.02.2026

Wiesbaden

Deutschlandweiter Schlag gegen Hass und Hetze im Netz

Hitlergruß, Hakenkreuze, Hetze: Polizisten gehen in allen 16 Bundesländern gegen mutmaßliche politische Kriminalität im Netz vor. Rund 140 Ermittlungsverfahren laufen. Was steht besonders im Fokus?

 25.02.2026