Berlin

Demonstrationen zum Jahrestag des Hamas-Überfalls

Das Brandenburger Tor Foto: picture alliance/dpa

Rund um den 7. Oktober wird in Berlin mit zahlreichen Versammlungen und Mahnwachen an den ersten Jahrestag des Angriffs der islamistischen Terrororganisation Hamas auf Israel und die Folgen erinnert.

Bis Donnerstagnachmittag waren zwischen dem 5. und dem 7. Oktober laut Versammlungskalender des Landes zwölf Veranstaltungen, Demonstrationen und Mahnwachen zu dem Thema angemeldet. Es werde damit gerechnet, dass in den nächsten Tagen weitere hinzukommen, teilte ein Sprecher der Berliner Polizei dem Evangelischen Pressedienst (epd) auf Anfrage mit.

Zu der Anzahl der Polizisten, die bei den Demonstrationen im Einsatz sein werden, machte der Sprecher keine Angaben. Möglicherweise würden Einsatzkräfte aus anderen Bundesländern und von der Bundespolizei beteiligt.

Zu einer vom DGB angemeldeten Demonstration unter der Überschrift »Erinnerung an den Überfall der Hamas auf Israel« am 7. Oktober werden laut dem Polizeisprecher von dem Gewerkschaftsverband 2.000 Menschen erwartet. Weitere je 1.000 Personen wurden am selben Tag für eine Mahnwache gegen Antisemitismus und am 6. Oktober für eine »Demo gegen Genozid in Gaza« angemeldet.

Im Mittelpunkt der Versammlungen stehen den Anmeldungen zufolge unter anderem die Opfer des Krieges im Gaza-Streifen, der gewachsene Antisemitismus, Forderungen nach Frieden in Nahost, der Schutz jüdischen Lebens und die Freilassung der israelischen Geiseln der Hamas. epd

Extremismus

Die Linke und der Judenhass

Der »taz«-Journalist Nicholas Potter hat ein Buch über die Zusammenhänge zwischen Antisemitismus und Autoritarismus bei Teilen der Linken geschrieben. Ein Auszug

von Nicholas Potter  05.04.2026

Krieg

Trump gibt iranischer Führung Zeit bis Dienstagabend

Der US-Präsident hat der iranischen Führung mit heftigen Angriffen gedroht, sollte sie nicht einlenken

 05.04.2026

Botschafter Ron Prosor: Das Regime in Teheran steht mit dem Rücken zur Wand

Debatte

»Das wäre enorm wichtig, gerade für die vielen Kinder mit muslimischem Migrationshintergrund«

Israels Botschafter Ron Prosor spricht sich für Pflichtbesuche in KZ-Gedenkstätten aus

 05.04.2026

Krieg

Israel meldet Tötung eines weiteren Öl-Kommandeurs im Iran

Nach einem Angriff in Teheran spricht Israels Militär von einem »schweren Schlag gegen die wirtschaftlichen Grundlagen des iranischen Sicherheitsapparats«. Das steckt hinter dem Angriff

 05.04.2026

Krieg

Trump: Wir haben unseren Soldaten gerettet und in Sicherheit gebracht

Rettung wie in einem Hollywood-Film: US-Spezialeinheiten konnten den vermissten Offizier des abgeschossenen Kampfjets geborgen. Der US-Präsident schildert die riskante Mission mit dramatischen Worten

von Lars Nicolaysen  05.04.2026

Krieg

Bericht: USA greifen Suchort von vermisstem US-Soldaten an

Die Suche nach dem vermissten Besatzungsmitglied eines US-Kampfjets läuft auf Hochtouren. Jetzt werden aus dem Iran Luftangriffe in einer Gegend gemeldet, in dem sich der US-Soldat befinden soll

 05.04.2026

München

Der Grüne, das Rathaus und die jüdische Gemeinschaft

Dominik Krause wird der nächste Oberbürgermeister der bayerischen Landeshauptstadt. Der 35-Jährige ist Mitglied der Deutsch-Israelischen Gesellschaft und geht entschlossen gegen Antisemitismus vor. Ein Porträt

von Chris Schinke  04.04.2026

Krieg

»Kritische« Rettungsmission im Iran - Trump in Erklärungsnot

Die Suche nach dem vermissten Besatzungsmitglied eines Kampfjets wird für die USA zum Wettlauf gegen die Zeit - im Iran werden Kopfgelder ausgesetzt. Die Lage bringt die US-Regierung in Bedrängnis

von Cindy Riechau  04.04.2026

Großbritannien

Brandanschlag in London: Untersuchungshaft für Verdächtige

Mehrere Krankenwagen eines jüdischen Rettungsdienstes in Golders Green werden in Brand gesetzt. Vor Gericht erschienen nun drei Verdächtige

 04.04.2026