Bayern

Charlotte Knobloch wünscht sich Ilse Aigner als Bundespräsidentin

Ilse Aigner und Charlotte Knobloch bei der Verleihung des bayerischen Verfassungsordens im Jahr 2023 Foto: picture alliance/dpa

Die Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern, Charlotte Knobloch, hat eine klare Favoritin fürs Bundespräsidentenamt: »Ich finde Ilse Aigner ideal«, sagte die 94 Jahre alte ehemalige Präsidentin des Zentralrats der Juden in Deutschland dem Evangelischen Pressedienst (epd). Die CSU-Politikerin und bayerische Landtagspräsidentin sei hervorragend geeignet, eine solche Verantwortung zu übernehmen: »Sie lebt mit den Menschen, nicht
über ihnen.«

Aigner wird für die Nominierung der Unionsparteien von CSU-Chef Markus Söder favorisiert. Der CDU-Vorsitzende Friedrich Merz hat sich bislang öffentlich noch nicht festgelegt. Dass erstmals eine Frau das höchste Staatsamt in Deutschland bekleiden soll, gilt in der Union als vereinbart, auch Merz sprach sich dafür aus. Die Entscheidung darüber, wen CDU und CSU als Kandidatin für die Nachfolge von Frank-Walter Steinmeier vorschlage, soll in den nächsten Tagen fallen.

Merz und Aigner treffen am 9. November in München aufeinander

Am Montag sind sowohl Merz als auch Söder und Aigner zu Gast in der Ohel-Jakob-Synagoge in München, wenn dort an den 20. Jahrestag der Eröffnung des Gotteshauses erinnert wird. Am 30. Januar wählt die Bundesversammlung das neue Staatsoberhaupt. Steinmeier beendet am 18. März 2027 seine zweite Amtszeit und darf sich nicht erneut zur Wahl stellen. epd

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