Brandenburg

Bürgermeister Arne Raue: Wechsel zur AfD vollzogen

Arne Raue (AfD), Bürgermeister der brandenburgischen Stadt Jüterbog, spricht auf dem Landesparteitag der AfD Brandenburg. Foto: picture alliance/dpa

Der bislang parteilose Bürgermeister von Jüterbog in Brandenburg, Arne Raue, ist nach eigenen Angaben nun offiziell Mitglied der AfD. Sein Eintritt in die Partei sei nach Ablauf einer Widerspruchsfrist definitiv vollzogen, sagte Raue der dpa. Er hatte im November seinen Mitgliedsantrag bei der brandenburgischen AfD gestellt. Raue ist damit der erste hauptamtliche AfD-Bürgermeister in Brandenburg. 

Der Politiker will in den Bundestag einziehen und kam auf Platz sechs der AfD-Landesliste. Er wurde zudem als Direktkandidat für den Wahlkreis 60 aufgestellt. Auf die Frage, wie es für den Fall eines Einzugs in den Bundestag mit dem Bürgermeisteramt weitergeht, sagte Raue: »Auf zwei Hochzeiten zu tanzen, wäre in der Praxis unwahrscheinlich.« Die Nähe des 54-Jährigen zur AfD war lange bekannt. 

Rechtsextremer Verdachtsfall

Der Brandenburger Verfassungsschutz stuft den AfD-Landesverband bislang als rechtsextremen Verdachtsfall ein.

Im vergangenen Jahr war bereits der Kommunalpolitiker Robert Sesselmann im thüringischen Sonneberg zum ersten AfD-Landrat Deutschlands gewählt worden. Mit Hannes Loth kam zudem in der Kleinstadt Raguhn-Jeßnitz in Sachsen-Anhalt der erste hauptamtliche AfD-Bürgermeister in Deutschland ins Amt. Zwar gab es zuvor auch schon AfD-Bürgermeister – dem Deutschen Städte- und Gemeindebund war bis dato aber kein hauptamtlicher bekannt. dpa/ja

Krieg

Trump droht Iran: »Jetzt müssen sie die Konsequenzen tragen!«

Der US-Präsident sieht die iranischen Streitkräfte am Boden und droht dem Land einmal mehr. Teheran habe die Chance für einen Deal verpasst

 10.06.2026

München

Anklage nach Angriff auf israelisches Konsulat

Ein 24-Jähriger wirft Steine auf die Einrichtung und löst mit einem verdächtigen Rucksack einen größeren Polizeieinsatz aus. Weshalb ihn Ermittler vor Gericht sehen wollen

 10.06.2026

Brandenburg

Goebbels-Villa könnte Zentrum gegen Extremismus werden

Das alte Haus nördlich von Berlin verfällt seit Jahren. Jetztsoll daraus ein Ort gegen Antisemitismus werden

 10.06.2026

Meinung

So macht man Stimmung

Die deutsche Berichterstattung über den Krieg zwischen Israel und der Terrormiliz Hisbollah ist unterkomplex und einseitig. Über die wahren Interessen der Libanesen wird dabei hinweggegangen

von Ahmad Mansour  10.06.2026

USA

Trump wird 80: Verpufft seine Macht?

Seine Amtszeit ist geprägt von einem medialen Dauerfeuer: Überall Trump, Trump, Trump. Doch vor seinem 80. Geburtstag ist der Präsident eher zurückhaltend. Er hat inzwischen nicht nur ein Problem

von Anna Ringle  10.06.2026

Washington D.C.

Trump stellt Netanjahus politische Zukunft infrage

»Er hatte eine erstaunliche Karriere«, sagt der amerikanische Präsident. »Will er weitermachen?«

 10.06.2026

Berlin

»Wenn Alice Weidel Kanzlerin wird, bin ich weg!« 

Der Kabarettist Dieter Nuhr sagt, er halte es für einen Fehler, die AfD politisch konsequent auszuschließen. Die Dämonisierung der Partei habe ihr eher genützt

 10.06.2026

New York

Kongress-Kandidat kritisiert Israel-Fokus im Wahlkampf

Der jüdische Demokrat Micah Lasher sagt, er sei »erschöpft« davon, wie stark der jüdische Staat den politischen Diskurs dominiere

 10.06.2026

Gaza

UN-Bericht: Hamas richtet Dutzende Palästinenser hin und verstümmelt sie

Das Hochkommissariat für Menschenrechte dokumentiert in einer Untersuchung Hunderte Fälle sogenannter extralegaler Strafen

 10.06.2026