Monarchie

Britischer König besucht Denkmal »Kindertransport – der letzte Abschied«

Charles III. und Camilla beim jährlichen Commonwealth Day Service vor Westminster Abbey in London Foto: picture alliance / REUTERS

Am Mittwoch werden König Charles III. und Queen Camilla in der Bundesrepublik erwartet. Es ist der erste Staatsbesuch des neuen Königs. An dessen drittem Tag werden die Gäste in Hamburg erwartet, wo Besuche an zwei Denkmälern vorgesehen sind, die mit der Nazi-Zeit in Zusammenhang stehen.

Zunächst beabsichtigen die britischen Staatsgäste, das Memorial »Kindertransport – der letzte Abschied« am Bahnhof Dammtor zu besuchen. Es erinnert an die Transporte von Kindern, die nach den Nürnberger Gesetzen als jüdisch galten, nach Großbritannien.

Bombenhagel Danach steht die Niederlegung eines Kranzes an der Ruine von St. Nikolai auf dem Programm. Die im Zweiten Weltkrieg im alliierten Bombenhagel weitgehend zerstörte Kirche ist heute Hamburgs zentrale Gedenkstätte für die Opfer des Nazi-Regimes.

Zuvor, gleich nach seiner Ankunft in Deutschland, werden Charles III. und Queen Camilla am Brandenburger Tor in Berlin mit militärischen Ehren begrüßt. Im Schloss Bellevue soll der König an einem Empfang zum Thema Energiewende und Nachhaltigkeit teilnehmen, zu dem auch Akteure aus Politik, Forschung, Wirtschaft und Zivilgesellschaft eingeladen sind.

Festlich wird es später am Abend, wenn Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier und Elke Büdenbender die Gäste erneut empfangen, zu einem großen Staatsbankett. Der Besuch des brandenburgischen Ökodorfes Brodowin ist am Donnerstag geplant, bevor Charles III. im Bundestag spricht, auf Deutsch, wie zuvor schon 2020 beim zentralen Gedenken zum Volkstrauertag.

In Finowfurt nördlich von Berlin wird der König Soldaten des deutsch-britischen Pionierbrückenbataillons 130 besuchen, bevor es am Freitag per ICE nach Hamburg geht. dpa/ja

UN-Kongress

Experten diskutieren strafrechtliche Verfolgung sexueller Gewalt in Konflikten

Bei einer Veranstaltung im Rahmen des UN-Kongresses zur Verbrechensverhütung in Abu Dhabi diskutierten jüdische Organisationen über Strafverfolgung, digitale Beweismittel und den Schutz von Betroffenen

 01.10.2026

Madrid

Kritik an Zara wegen Halloween-Kostüm mit Ähnlichkeit zu KZ-Kleidung

Die Hintergründe

 01.10.2026

Terrorismus

Sicherheitsbehörden verhindern Mordanschläge auf jüdische Ziele in Deutschland

Die Hintergründe

 01.10.2026

Washington D.C.

Keith Sonderling als US-Arbeitsminister bestätigt

In den Vereinigten Sraaten ist der in New York geborene Anwalt bereits der vierte Jude, der dieses Amt ausübt

 01.10.2026

Der RAF-Stützpunkt Fairford, im Hintergrund ein B1-Bomber

London

Vorfall bei US-Militärbasis: »Hinweise« auf Beteiligung eines Drittstaates

Nach dem Vorfall an einem US-Luftwaffenstützpunkt in Großbritannien kommen immer mehr Details ans Licht. Andy Burnham bestätigt nun eine mögliche Verbindung zu einem ausländischen Akteur.

 01.10.2026

Berlin

Linken-Politiker Ferat Koçak gibt Sitz im Innenausschuss ab

Der Wahlsieg der Linken lässt die Linken jubeln. Doch Fotos werfen Fragen zu Mitfeiernden auf. Der Neuköllner Bundestagsabgeordnete steht besonders in der Kritik und zieht nun Konsequenzen

 01.10.2026

Berlin

Linke, Grüne und SPD reden über Antisemitismus

Die drei potenziellen Koalitionspartner diskutieren nach der Wahl gemeinsam über Judenhass und organisierte Kriminalität. Warum das offiziell noch keine Sondierungen sind

 01.10.2026

Erfurt

AfD verbieten? Was Juristen, Hape Kerkeling und Hans-Georg Maaßen dazu sagen

Erstmals erörterten Juristen, Experten und Prominente diese Frage in einem deutschen Parlament bei einer öffentlichen Anhörung

 01.10.2026

Deutschland

Holocaust-Überlebende: Regierung der Linkspartei in Berlin wäre eine Katastrophe

»Hier muss die Politik gründlich aufpassen, dass das nicht passiert«, sagt Charlotte Knobloch bei »Maischberger«

 01.10.2026