Berlin

»Bild«-Reporter Iman Sefati angegriffen

Iman Sefati

Der »Bild«- und »B.Z.«-Reporter Iman Sefati ist am Montag bei zwei Kundgebungen der pro-palästinensischen und linken Szene in Berlin von Teilnehmern angegriffen und verletzt worden. Nach Angaben der Berliner Polizei vom Dienstag befand sich der 38-Jährige am Montagnachmittag im Rahmen seiner beruflichen Tätigkeit auf dem Berliner Alexanderplatz, wo eine Kundgebung unter dem Titel »Frieden in Gaza« stattfand. Dabei soll ihm ein Kundgebungsteilnehmer mehrere Male mit einer Fahnenstange auf den Kopf geschlagen und verletzt haben.

Bei dem Angreifer soll es sich um einen 20-jährigen Mann handeln, der später von Polizeieinsatzkräften festgenommen wurde. Nach rechtlicher Belehrung und Feststellung seiner Identität sei er wieder auf freien Fuß gesetzt worden.

Lesen Sie auch

Später wurde der Reporter laut Polizei bei einer weiteren Versammlung zum Thema »Sicherheit durch Solidarität und Menschlichkeit - gegen Abschiebeoffensive und militarisierte Grenzen« auf dem Lausitzer Platz in Kreuzberg erneut attackiert. Der Journalist und seine Begleiter sollen dort zunächst von mehreren Jugendlichen bedrängt worden sein.

Später soll ein Jugendlicher dem 38-Jährigen einen Kopfstoß versetzt und ihn dabei verletzt haben. Anschließend sei der Jugendliche in unbekannte Richtung geflüchtet. In beiden Fällen habe der Journalist auf eine sofortige medizinische Behandlung verzichtet.

Die weiteren Ermittlungen übernahm der Polizeiliche Staatsschutz.

Sefati selbst hat Videos der Vorfälle am Montagabend auf der Internetplattform X gepostet. epd

Großbritannien

Applaus für britischen Außenminister von der Hamas

Ein hochrangiger Funktionär der Terrorgruppe begrüßt die Sanktionen, mit denen das Vereinigte Königreich Israel belegt hat. Das sei ein »wichtiger Schritt in die richtige Richtung«

 10.09.2026

Sachsen-Anhalt-Wahl

Nach AfD-Sieg: Cem Özdemir rief jüdische Gemeinden an

Der Ministerpräsident versicherte, dass sie in Baden-Württemberg nicht auf gepackten Koffern sitzen müssten

 10.09.2026

Bayern

Jugendlicher bestreitet Anschlagspläne auf Synagoge

Ein 16-Jähriger steht in Augsburg wegen Planung eines Anschlags vor Gericht. Ihm werden schwere Straftaten vorgeworfen. Das Verfahren läuft unter Ausschluss der Öffentlichkeit

 10.09.2026

Rosch Haschana

Neujahrswünsche von Friedrich Merz und Johann Wadephul

Zum jüdischen Neujahrsfest schicken der Bundeskanzler und der Bundesaußenminister Grußbotschaften an die jüdischen Gemeinden

 10.09.2026

Krieg

Iran bereit für »Blitzoffensive«

Die iranische Militärführung betont ihre Bereitschaft zu schnellen Einsätzen im ganzen Land. Was Kommandeur Hassansadeh über Motivation und Strategie sagt

 10.09.2026

Erinnerung

Gedenkstätten-Leiterin wünscht sich stärkere Wirkung in Gesellschaft

Die Angebote von Gedenkstätten müssen nach Ansicht der niedersächsischen Stiftungsgeschäftsführerin Elke Gryglewski verständlicher werden. Sie fordert neue Zugänge zum Blick auf die NS-Zeit für breite Bevölkerungsschichten

von Charlotte Morgenthal  10.09.2026

Mecklenburg-Vorpommern

SPD nähert sich in Umfragen der AfD

Ministerpräsidentin Manuela Schwesig präsentiert sich im Landtagswahlkampf als »die Frau gegen Blau«. In den Umfragen legt sie zu

 10.09.2026

Aufruf

Jüdische und christliche Jugendorganisationen warnen vor der AfD

Nach den Wahlen ist vor den Wahlen: Auf den AfD-Erfolg in Sachsen-Anhalt könnte bald ein zweiter in Mecklenburg-Vorpommern folgen. Die Sorge darüber vereint junge Menschen christlicher und jüdischer Herkunft

 10.09.2026

Sachsen-Anhalt

Charlotte Knobloch: »Die AfD ist rechtsextrem«

Die Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern äußert sich »bis ins Tiefste entsetzt« über den AfD-Wahlerfolg und plädiert erneut für ein Verbotsverfahren gegen die Partei

 10.09.2026