Berlin

»Bild«-Reporter Iman Sefati angegriffen

Iman Sefati

Der »Bild«- und »B.Z.«-Reporter Iman Sefati ist am Montag bei zwei Kundgebungen der pro-palästinensischen und linken Szene in Berlin von Teilnehmern angegriffen und verletzt worden. Nach Angaben der Berliner Polizei vom Dienstag befand sich der 38-Jährige am Montagnachmittag im Rahmen seiner beruflichen Tätigkeit auf dem Berliner Alexanderplatz, wo eine Kundgebung unter dem Titel »Frieden in Gaza« stattfand. Dabei soll ihm ein Kundgebungsteilnehmer mehrere Male mit einer Fahnenstange auf den Kopf geschlagen und verletzt haben.

Bei dem Angreifer soll es sich um einen 20-jährigen Mann handeln, der später von Polizeieinsatzkräften festgenommen wurde. Nach rechtlicher Belehrung und Feststellung seiner Identität sei er wieder auf freien Fuß gesetzt worden.

Lesen Sie auch

Später wurde der Reporter laut Polizei bei einer weiteren Versammlung zum Thema »Sicherheit durch Solidarität und Menschlichkeit - gegen Abschiebeoffensive und militarisierte Grenzen« auf dem Lausitzer Platz in Kreuzberg erneut attackiert. Der Journalist und seine Begleiter sollen dort zunächst von mehreren Jugendlichen bedrängt worden sein.

Später soll ein Jugendlicher dem 38-Jährigen einen Kopfstoß versetzt und ihn dabei verletzt haben. Anschließend sei der Jugendliche in unbekannte Richtung geflüchtet. In beiden Fällen habe der Journalist auf eine sofortige medizinische Behandlung verzichtet.

Die weiteren Ermittlungen übernahm der Polizeiliche Staatsschutz.

Sefati selbst hat Videos der Vorfälle am Montagabend auf der Internetplattform X gepostet. epd

Belgien

Uni-Rektorin: »Haben bereits viele Partnerschaften verloren«

Die Besetzer verlangen einen vollständigen Boykott Israels und wollen weitermachen - obwohl die Uni-Leitung ihnen nun erneut entgegenkam

von Michael Thaidigsmann  15.05.2026

USA

Gericht setzt Sanktionen gegen Francesca Albanese aus

Ein Richter in Washington hat Sanktionen der Trump-Regierung gegen die UN-Berichterstatterin vorerst gestoppt. Die USA werfen ihr Voreingenommenheit und Antisemitismus vor

 15.05.2026

London

König Charles besucht Opfer der Messerattacken in Golders Green

Der Monarch spricht auch mit dem 76-jährigen Norman Shine, der im April bei einer antisemitisch motivierten Mersserattacke an einer Bushaltestelle am Hals verletzt worden war

 15.05.2026

Würzburg

Schuster sieht Gleichgültigkeit bei Judenhass - Zivilcourage gefragt

Der Präsident des Zentralrats der Juden, Josef Schuster, warnt vor einem Wegsehen bei Antisemitismus in Deutschland. Und gibt konkrete Tipps, wie man auf judenfeindliche Sprüche reagieren sollte

 15.05.2026

Peking

Trump erhöht Druck auf Iran

»Ich werde nicht mehr besonders lange geduldig sein«, sagt der amerikanische Präsident

 15.05.2026

Spanien

FC Barcelona distanziert sich von Jungstar Yamal – Entschuldigung an israelische Fans

»Wir möchten betonen, dass der betreffende Moment im Vorfeld von keiner mit dem FC Barcelona verbundenen Partei geplant war«, schreibt der Verein auf Hebräisch

 15.05.2026

Bern

Mengele-Akten endlich öffentlich

Der Schweizer Nachrichtendienst blockierte den Zugang zu diesen Unterlagen jahrzehntelang. Nun wird diese Sperre aufgehoben

von Nicole Dreyfus  14.05.2026

Mittelmeer

Gaza-Hilfsflotte sticht von Türkei aus erneut in See

Israel wirft einigen Aktivisten Verbindungen mit der islamistischen Terrororganisation Hamas im Gazastreifen vor

 14.05.2026

Meinung

Orden für den Botschafter: Wie Leo XIV. Irans Regime aufwertet

Mit seinem Orden für den iranischen Botschafter beim Heiligen Stuhl verpasst der Papst den Menschen im Iran symbolisch einen Tritt in die Magengrube

von Michael Thaidigsmann  13.05.2026