Washington

Biden für mehr Hilfslieferungen in Gazastreifen

Präsident Joe Biden verlässt sein Flugzeug am Donnerstag in Chicago. Foto: picture alliance / ASSOCIATED PRESS

Joe Biden hat sich für die Lieferung von deutlich mehr Hilfsgütern in den Gazastreifen ausgesprochen. »Vor zwei Tagen waren es 96 Lastwagen mit Hilfsgütern und gestern 106 Lastwagen. Aber wir brauchen mehr, und zwar bald. Unser Ziel sind mindestens 150 pro Tag, jeden Tag«, schrieb er in einem längeren Statement am Donnerstagabend auf der Plattform X (vormals Twitter).

»Wir tun auch alles in unserer Macht Stehende, um die humanitären Hilfslieferungen und -leistungen zu erhöhen«, so der amerikanische Präsident. Biden sagte weiter, es werde »ab heute« zwei humanitäre Passagen geben, die es den Menschen ermöglichen sollen, aus den Kampfgebieten im Norden des abgesperrten Küstenstreifens zu fliehen.

Biden fügte mit Blick auf die angestrebten humanitären Pausen hinzu, diese würden dazu beitragen, die Zivilbevölkerung in sicherere Gebiete zu bringen. »Sie sind ein Schritt in die richtige Richtung.« Er werde sich weiter für die Sicherheit der Zivilbevölkerung einsetzen und sich auf die Aufstockung der Hilfe konzentrieren, um das Leid der Menschen in Gaza zu lindern. dpa

Teheran

Irans neuer Oberster Führer erklärt USA zum Verlierer des Krieges

Der Oberste Führer wirft den Gegnern seines Landes vor, nach dem militärischen Konflikt nun auf psychologische Mittel zu setzen

 05.06.2026

Hamburg

Ex-Antisemitismusbeauftragter berät CDU

Stefan Hensel hatte sein Amt aus Protest gegen die Arbeit des rot-grünen Senats niedergelegt. Jetzt berät er die Opposition bei der Ausarbeitung eines Aktionsplans gegen Antisemitismus

 05.06.2026

Potsdam

Antisemitismusbeauftragter legt Bericht vor

Brandenburgs Antisemitismusbeauftragter Andreas Büttner hat eine erste offizielle Bilanz seiner Arbeit angekündigt

 05.06.2026

Wahlen

Weimer: AfD wird »wie ein Soufflé« zusammenfallen

In Umfragen ist die AfD an den Regierungsparteien CDU und SPD vorbeigezogen. Doch der Kulturstaatsminister ist zuversichtlich, dass sich das Blatt bald wendet

 05.06.2026

Jerusalem

US-Botschaft warnt amerikanische Staatsbürger vor erhöhter Gefahr im Nahen Osten

Ist die neue Sicherheitswarnung ein Hinweis auf bevorstehende neue Angriffe gegen das iranische Regime, dessen Revolutionsgarden und atomare Anlagen?

 05.06.2026

Interview

»Wir wollen eine Gegenstimme zu israelfeindlichen Narrativen sein«

Anika Schmütz ist die neue Vorsitzende des »Jungen Forums« der Deutsch-Israelischen Gesellschaft. Ein Gespräch über das Israelbild unter jungen Deutschen, Antisemitismus in linken Milieus und die Freundschaft zwischen zwei Ländern

von Joshua Schultheis  05.06.2026

Washington D.C.

Trump will iranische Uranbestände nach Kriegsende holen

Zum wiederholten Mal äußert sich der US-Präsident hinsichtlich eines Abkommens mit Teheran optimistisch: Bereits in den kommenden Tagen könne eine vorläufige Einigung erzielt werden

 05.06.2026

Kommentar

Juden haben Hausverbot

Ausgerechnet in einem Prozess gegen einen Antisemiten würde einer Jüdin der Zutritt verwehrt, weil sie einen Davidstern um den Hals trug. Keine der Erklärungen für diesen Skandal ist beruhigend

von Wolf J. Reuter  05.06.2026

Meinung

Sicherheitsrat? Wichtiger ist, dass Deutschland Weltmeister wird!

Deutschland scheitert in New York mit seiner Bewerbung für den UN-Sicherheitsrat - und die versammelte Schwarmintelligenz weiß auch warum. Spoiler-Alert: Es hat etwas mit Annalena Baerbock zu tun. Oder mit Israel

von Michael Thaidigsmann  04.06.2026