Berlin

Besonderes Treffen

Das Treffen stand ganz im Zeichen der Frage: »Erinnern als Auftrag – was bedeutet es für uns heute?« Foto: Israelische Botschaft

Anlässlich des 75. Jahrestages der Wannsee-Konferenz und des Jom Haschoa haben Diplomaten der Botschaft des Staates Israel am Dienstag ihr wöchentliches Treffen im Haus der Wannsee-Konferenz abgehalten.

Das Meeting, das dem allgemeinen Austausch der Diplomaten untereinander dient, stand ganz im Zeichen der Frage: »Erinnern als Auftrag – was bedeutet es für uns heute?«

Symbol Der Gesandte der Botschaft, Avi Nir-Feldklein, sagte zur Besonderheit dieses Treffens: »Für die Repräsentanten des Staates Israel ist Deutschland immer eine besondere Station in ihrer diplomatischen Laufbahn. Für uns hat es eine tiefe emotionale Bedeutung, unser Treffen an diesem Ort abzuhalten, der Symbol ist für die Naziverbrechen und für das unermessliche Leiden, das Juden während der Schoa zugefügt wurde.« ja

Europäisches Parlament

»Auschwitz ist eine Fälschung«: Immunität aufgehoben

Der rechtsextreme Politiker Grzegorz Braun muss sich in gleich mehreren Strafverfahren vor Gericht verantworten, unter anderem wegen Holocaustleugnung

 27.03.2026

Drohung

Katz: Israel verstärkt Angriffe im Iran

Das Vorgehen des Militärs gegen das Mullah-Regime werde nun stärker ausfallen und auf zusätzliche Ziele und Bereiche ausgeweitet, sagt der israelische Verteidigungsminister

 27.03.2026

Berlin

Tausende Straftaten bei israelfeindlichen Demonstrationen

Gewalt- und Propaganda-Delikte sowie Volksverhetzung in Hunderten Fällen wurden registriert

 27.03.2026

Berlin

Demonstration gegen Auftritt von Francesca Albanese

»Wer das Existenzrecht Israels delegitimiert und Gräueltaten rechtfertigt, darf in Berlin keine unwidersprochene Bühne erhalten«, sagen die Organisatoren der Kundgebung

von Imanuel Marcus  27.03.2026

Essay

Keine Empathie für Israel, nirgends

Was mich an der deutschen Reaktion auf den Iran-Krieg irritiert

von Ralf Fücks  27.03.2026

Kommentar

Wie mit dem Völkerrecht Israel delegitimiert wird

Der Angriff auf den Iran sei eindeutig völkerrechtswidrig, sagen zahlreiche Experten. Sie machen es sich zu einfach. Denn es spricht viel dafür, dass Israel ein Recht auf präventive Selbstverteidigung hat

von Monika Polzin  27.03.2026

Berlin

Antisemitischer Angriff in Prenzlauer Berg

Das Opfer schrieb hebräische Texte in ein Buch. Der Staatsschutz des Berliner Landeskriminalamts ermittelt

 27.03.2026

Analyse

Ist das wirklich nicht unser Krieg?

Ein atomar bewaffneter Iran wäre nicht nur ein Albtraum für Israel, sondern auch eine reale Bedrohung für Europa

von Roman Haller  27.03.2026

Jüdischer Wahlkämpfer

»Wer nicht kämpft, hat schon verloren«

David Rosenberg über den Wahlkampf in Rheinland-Pfalz, die Niederlage seiner Partei und warum er sich gerade als junger Jude weiter politisch engagieren will

von Mascha Malburg  27.03.2026