Berlin

Ausstellung unter Holocaust-Mahnmal wird erneuert

Das Denkmal für die ermordeten Juden in Europas in Berlin Foto: imago stock&people

Die ständige Ausstellung unter dem Berliner Holocaust-Mahnmal, der »Ort der Information«, wird vom 1. November an für sechs Wochen geschlossen. Grund seien technische Umbaumaßnahmen, teilte die Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas am Mittwoch in Berlin mit. Das Stelenfeld werde aber weiter für Besucherinnen und Besucher zugänglich bleiben. Auch Führungen im Stelenfeld würden unverändert angeboten.

UMBAUTEN Nach 16 Jahren Ausstellungsbetrieb und mehr als sieben Millionen Besuchern seien die Umbauten nötig, hieß es weiter. So sollten Beamer erneuert und die Bildschirme in der Ausstellung vergrößert werden. Im Seminarraum solle unter anderem die Lautsprecheranlage überarbeitet werden. Zudem würden alle Ausstellungstafeln, Drucke an Wänden und auf Glasflächen neu produziert. Damit einher gingen kleine inhaltliche Anpassungen, die auf neueren Forschungsergebnissen beruhten und auf politische Veränderungen eingehen.

Das Denkmal für die ermordeten Juden Europas mitten in Berlin ist die zentrale Holocaustgedenkstätte Deutschlands. Erinnert wird an die sechs Millionen jüdischen Opfer des Nationalsozialismus. Das Denkmal wurde am 10. Mai 2005 eröffnet. Es besteht aus dem von Peter Eisenman entworfenen Stelenfeld und dem unterirdisch gelegenen Ort der Information. epd/ja

Madrid

Kritik an Zara wegen Halloween-Kostüm mit Ähnlichkeit zu KZ-Kleidung

Die Hintergründe

 01.10.2026

Schweiz

Ein Importverbot von koscherem Fleisch gefährdet jüdisches Leben

Ein Kommentar von Jonathan Kreutner, Generalsekretär des jüdischen Dachverbands SIG

von Jonathan Kreutner  01.10.2026

Aufruf

Rapper Danger Dan: Man darf sich von Angst nicht lähmen lassen

Das ZDF untersagte im Sommer den Auftritt von Danger Dan und Igor Levit mit ihrem Song »Keine Angst« in der Satire-Sendung »Die Anstalt«. Doch das Lied motivierte andere, aktiv zu werden gegen Neonazi-Umtriebe

von Barbara Just  01.10.2026

UN-Kongress

Experten diskutieren strafrechtliche Verfolgung sexueller Gewalt in Konflikten

Bei einer Veranstaltung im Rahmen des UN-Kongresses zur Verbrechensverhütung in Abu Dhabi diskutierten jüdische Organisationen über Strafverfolgung, digitale Beweismittel und den Schutz von Betroffenen

 01.10.2026

Terrorismus

Sicherheitsbehörden verhindern Mordanschläge auf jüdische Ziele in Deutschland

Die Hintergründe

 01.10.2026

Washington D.C.

Keith Sonderling als US-Arbeitsminister bestätigt

In den Vereinigten Sraaten ist der in New York geborene Anwalt bereits der vierte Jude, der dieses Amt ausübt

 01.10.2026

Der RAF-Stützpunkt Fairford, im Hintergrund ein B1-Bomber

London

Vorfall bei US-Militärbasis: »Hinweise« auf Beteiligung eines Drittstaates

Nach dem Vorfall an einem US-Luftwaffenstützpunkt in Großbritannien kommen immer mehr Details ans Licht. Andy Burnham bestätigt nun eine mögliche Verbindung zu einem ausländischen Akteur.

 01.10.2026

Berlin

Linken-Politiker Ferat Koçak gibt Sitz im Innenausschuss ab

Der Wahlsieg der Linken lässt die Linken jubeln. Doch Fotos werfen Fragen zu Mitfeiernden auf. Der Neuköllner Bundestagsabgeordnete steht besonders in der Kritik und zieht nun Konsequenzen

 01.10.2026

Berlin

Linke, Grüne und SPD reden über Antisemitismus

Die drei potenziellen Koalitionspartner diskutieren nach der Wahl gemeinsam über Judenhass und organisierte Kriminalität. Warum das offiziell noch keine Sondierungen sind

 01.10.2026