München

Antisemitischer Angriff vor Synagoge

Die Münchner Hauptsynagoge Foto: picture alliance / dpa

Vor einer Synagoge in München ist ein Mann angegriffen und antisemitisch beleidigt worden. Wie die Polizei am Dienstag mitteilte, wollte der 43-jährige Jude vor der Ohel Jakob Synagoge einen Streit zwischen zwei 17-Jährigen schlichten, die sich anschrien.

Daraufhin habe sich die Aggression der jungen Leute gegen den Mann gerichtet, dessen Religionszugehörigkeit optisch nicht zu erkennen gewesen sei.

Nach Angaben der Polizei schlug einer der Jugendlichen mit einer Krücke gegen den Kopf des 43-Jährigen. Der andere habe auch zugeschlagen und den Mann mit einem antisemitischen Schimpfwort beleidigt. Der 43-Jährige kam nach dem Vorfall am Freitagabend leicht verletzt in ein Krankenhaus.

Die 17-Jährigen wurden wegen gefährlicher Körperverletzung und Beleidigung angezeigt. Einer von ihnen kam über Nacht in Gewahrsam. Das Kriminalfachdezernat für Staatsschutzdelikte übernahm die Ermittlungen. dpa

Berlin

Merz fordert Ausreise bei Judenhass unter Muslimen

Bei einem Empfang jüdischer Sportler äußert sich der Kanzler deutlich zum Antisemitismus unter muslimischen Einwanderern

 07.11.2026

Iran-Krieg

Berichte: Explosionen in Gheschm und Dschask im Iran

Immer wieder gab es Spekulationen, dass die USA und Israel nach den Midterms erneut den Iran angreifen könnten. Die Ursache der Explosionen ist bisher unklar

 07.11.2026

Interview

Kann Israel ohne Amerikas Waffen bestehen?

Der Politikwissenschaftler Jonathan Rynhold erklärt, was ein Ende der US-Militärhilfe für Israels Sicherheit bedeuten würde und wie sich das Verhältnis zu Washington in Zukunft entwickeln könnte

von Sabine Brandes  07.11.2026

Meinung

Die Juden waren’s!

Claudia Roth und die jüdische Lobby: Eine kleine Chronik der Unschuld

von Andreas Büttner  06.11.2026

Interview

»Ich bezweifle, dass Claudia Roth es ernst meint mit dem Kampf gegen Antisemitismus«

JSUD-Präsident Ron Dekel geht mit der Grünen-Politikerin hart ins Gericht und wirft ihr vor, antisemitische Narrative salonfähig zu machen

von Michael Thaidigsmann  06.11.2026

Israelfeindliche Politikerin

Berliner Linke fordert Vanessa Emde zum Mandatsverzicht auf

Nach Wochen der Diskussion über den Umgang mit der direkt gewählten Abgeordneten, scheint die Parteispitze nun durchgreifen zu wollen

 06.11.2026

Vorwurf der Kampagne

Eklat um Claudia Roth: Nun reagiert der Zentralrat

Die Grünen-Politikerin bereut es, israelfeindliche Regisseure auf der Berlinale kritisiert zu haben und sieht die Schuld dafür beim Zentralrat der Juden

 06.11.2026

Berlin

Gregor Gysi für Rauswurf von Vanessa Emde

»Ich hoffe, dass wir sie ausschließen«, sagt Gysi über die wegen israelfeindlicher Aussagen umstrittene Abgeordnete

 06.11.2026

Bayern

Charlotte Knobloch wünscht sich Ilse Aigner als Bundespräsidentin

Die bayerische Landtagspräsidentin »lebt mit den Menschen, nicht über ihnen«, so Knobloch

 06.11.2026