Judenhass

Antisemitische Parolen bei Fridays-for-Future-Demo skandiert

Auch in Berlin hatten sich letzte Woche propalästinensische Demonstranten einem Protest von Fridays for Future angeschlossen. Foto: picture alliance / REUTERS

Unbekannte sollen bei einer Fridays-for-Future-Demonstration antisemitische Parolen skandiert haben. Es handele sich um eine Gruppe von etwa 25 Menschen, die bei der Veranstaltung in Hannover am Freitag aufgefallen sei, teilte die Polizei am Dienstag mit. Gegen sie werde nun wegen des Verdachts der Volksverhetzung ermittelt.

Den Angaben zufolge bemerkten Beamte die Gruppe bei einem Umzug durch die Stadt. Polizisten machten daraufhin eine Lautsprecherdurchsage. Kontrolliert werden konnten die Verdächtigen nicht, da sie vorher flüchteten.

Polizist geschlagen

Etwa anderthalb Stunden später fiel den Beamten einer der Verdächtigen erneut auf, als er bei der Abschlusskundgebung eine Rede auf einer Bühne hielt. Dabei habe er erneut antisemitische Inhalte verbreitet.

Polizisten unterbrachen daraufhin die Rede. Als sie den Mann für eine Kontrolle von der Bühne holen wollten, wurden sie von etwa 150 Teilnehmern daran gehindert. Dabei wurde den Informationen nach ein Polizist geschlagen. Der Verdächtige sei unterdessen geflohen.

Insgesamt nahmen an der Demonstration mit dem Motto »Klimastreik zur Europawahl. Gegen rechts - für das Klima« etwa 1200 Menschen teil. dpa

Fußball-Weltmeisterschaft

Die Wut der Pharaonen

Ägypten sucht nach der knappen Niederlage gegen Titelverteidiger Argentinien nach Schuldigen - und Trainer Hossam Hassan spuckt beim Anblick einer Israel-Flagge aus

von Michael Thaidigsmann  08.07.2026

Tel Aviv/Neapel

Israelische Touristin storniert Hotel in Italien nach BDS-Nachricht

Das Hotel Decumani Hotel De Charme verschickt E-Mails, in der es heißt, es unterstütze die Kampagne ›No Room for Genocide‹ der antisemitischen BDS-Kampagne

 08.07.2026

Ankara

Trump: Waffenruhe ist aus meiner Sicht beendet

Die jüngste Eskalation führt offenbar zum Bruch der Vereinbarung

 08.07.2026 Aktualisiert

Hamburg/Ankara

Wadephul: Iran muss jetzt endlich vernünftig verhandeln

Im dauereskalierenden Konflikt mit dem Iran betrachtet der Bundesaußenminister das Verhandlungsfenster noch nicht als geschlossen. Dafür brauche es aber klare Zugeständnisse Teherans, fordert er

 08.07.2026

Tirana

Albaniens »Flamingo-Revolution« erweist sich als beharrlich

Tausende protestieren gegen Jared Kushners Luxus-Resorts im Naturschutzgebiet – und setzen Regierungschef Edi Rama unter Druck. Bahnt sich im kleinen Balkanland ein Umbruch an?

von Gregor Mayer  08.07.2026

Ankara

Trump stellt Türkei F-35-Lieferung und Ende der Sanktionen in Aussicht

Die Türkei sei »in vielerlei Hinsicht wesentlich loyaler gewesen als andere Länder, von denen wir Loyalität erwartet hätten«, sagt der amerikanische Präsident

 08.07.2026

Sydney

Youtube will antisemitisches Video über Bondi-Beach-Überlebenden nicht löschen

In dem Clip wird Arsen Ostrovsky, ein Überlebender des Terroranschlags von Bondi Beach, fälschlicherweise als »Krisendarsteller« bezeichnet

 08.07.2026

Nahost

Reaktion auf Beschuss von Schiffen: USA greifen Ziele im Iran an und verschärfen Sanktionen

Die Luftschläge richten sich auch gegen die iranischen Revolutionsgarden

 08.07.2026 Aktualisiert

Jerusalem/Ankara

Hegseth reist nach Israel

Der US-Verteidigungsminister soll dazu beitragen, israelische Bedenken wegen eines möglichen Verkaufs von F-35-Kampfjets an die Türkei auszuräumen. Auch geht es um eine sicherheitspolitische Abstimmung

 08.07.2026