New York

Antisemitische Drohung an Schule: 17-Jähriger festgenommen

Foto: picture alliance / ZUMAPRESS.com

In New York ist ein 17-jähriger Schüler nach antisemitischen Drohungen gegen Mitschüler festgenommen worden. Wie die Polizei von New York City (NYPD) berichtete, hatte der Teenager an der Renaissance Charter School in Jackson Heights im Stadtteil Queens E-Mails verschickt, in denen er Gewalt gegen jüdische Mitschüler androhte.

»Um 14 Uhr werden wir aufstehen und alle Juden in dieser Schule und der Stadt töten. Fuck the Jews«, hieß es laut Polizei in der Nachricht. Der Absender nutzte demnach den Namen eines anderen Schülers der Schule. Angeklagt wurde der Jugendliche wegen terroristischer Drohungen sowie Belästigung und eines Hassverbrechens. Die Ermittlungen führt die für Hassverbrechen zuständige Abteilung des NYPD.

Lesen Sie auch

Die demokratische Senatorin Jessica Ramos bezeichnete die Tat als »inakzeptabel« und betonte, sie werde »sehr ernst genommen«. Sie fügte hinzu: »Unsere jüdischen Schüler und Familien verdienen Sicherheit, Würde und Seelenfrieden. Wir werden weiterhin mit den Schulleitungen und der Gemeinde zusammenarbeiten, um ihren Schutz sicherzustellen.«

Die Polizei war am Montag nach einem Notruf in die Schule gerufen worden. Der 17-Jährige Verdächtige soll bislang keine Verbindung zu extremistischen Gruppen gehabt haben. im

Interview

»Es wird vergessen, wie es anfing«

Ricarda Louks Tochter Shani wurde am 7. Oktober 2023 von Hamas-Terroristen ermordet. Hier spricht sie darüber, wie sie den Verlust verarbeitet, was ihr Kraft gibt und warum sie über den Umgang Deutschlands mit den Opfern enttäuscht ist

von Mirko Freitag  05.02.2026

Nahost

Natürliches Bündnis?

Nach der Offensive der syrischen Armee in Rojava nähern sich die Kurden Israel an. Eine Expertin erklärt die Hintergründe

von Sabine Brandes  05.02.2026

Washington D.C.

Neue Terrorismus-Anklagen nach Mord an Botschaftsmitarbeitern

Gegen den 31-jährigen Elias Rodriguez aus Chicago sei eine erweiterte Anklageschrift mit insgesamt 13 Punkten eingereicht worden, sagt Bundesstaatsanwältin Jeanine Pirro

 05.02.2026

Sydney

Drohungen gegen Israels Präsidenten: 19-Jähriger angeklagt

Die Bundespolizei teilt mit, Darcy Tinning habe gedroht, Isaac Herzog mit einer Pistole zu erschießen

 05.02.2026

Dresden

Sächsischer Landtag: Einmütige Zustimmung für Yad-Vashem-Außenstelle

Kultusminister Conrad Clemens (CDU) spricht von einem Auftrag. Angesichts offener antisemitischer Anfeindungen und wachsender Angriffe auf demokratische Werte sei Erinnerungskultur dringlicher denn je

 05.02.2026

Teheran

»Widerwärtiger Charakter«: Irans Außenminister attackiert Merz

Der Iran betrachtete Deutschland einst als einen zuverlässigen Partner. Die Kritik an der Bundesregierung wird jedoch immer heftiger. Und richtet sich mittlerweile gegen den Bundeskanzler persönlich

 05.02.2026

Teheran

Iran: Verhandlungen mit USA am Freitag im Oman

Kurz vor Beginn neuer Verhandlungen zwischen den USA und dem iranischen Regime gibt es Verwirrung. Irans Außenminister hat Ort und Zeit vorgeschlagen. Wie reagieren die USA?

 05.02.2026

Washington D.C./Teheran

Trump droht Ajatollah Chamenei

Der US-Präsident über Irans obersten Führer: »Ich würde sagen, er sollte sehr besorgt sein. Ja, das sollte er.«

 05.02.2026

Interview

»Mein Traum: eine Synagoge ohne Security«

Rabbiner Pinchas Goldschmidt über die Tagung der Europäischen Rabbinerkonferenz, Proteste im Iran und Israel

 04.02.2026