Judenhass

Antisemitisch motivierter Vorfall: Berliner Polizei bittet um Hilfe bei Suche nach Verdächtigem

Der U-Bahnhof Westphalweg in Berlin Foto: picture alliance / Markus C. Hurek

Vier Monate nach einer Beleidigung und einer Körperverletzung im September in Berlin-Mariendorf hat die Polizei am Mittwoch das Foto eines Tatverdächtigen veröffentlicht.

Wer Angaben zur Identität und zum Aufenthaltsort des Mannes machen oder weitere sachdienliche Hinweise zur Tat oder zum mutmaßlichen Täter geben könne, solle sich melden, teilte die Berliner Polizei mit.

Der Vorfall ereignete sich am 13. September 2022 gegen 10.30 Uhr auf der Zwischenebene des U-Bahnhofs Westphalweg.

Der bisher unbekannte Tatverdächtige soll einem 43-jährigen Mann, der dort gemeinsam mit seinem Sohn unterwegs war, unvermittelt einen Stoß gegen den linken Oberarm gegeben haben. Das Opfer erlitt eine Schulterprellung und wurde antisemitisch beleidigt.

Anschließend soll der unbekannte Täter in einen Zug der Linie U 6 gestiegen und in Richtung Tegel davongefahren sein.

Zeuginnen und Zeugen könnten sich an den Polizeilichen Staatsschutz wenden, unter der Telefonnummer 030/4664-953528 oder per E-Mail. Zudem nehmen die Internetwache oder jede andere Polizeidienststelle Hinweise entgegen. epd/ja

Berlin

Antisemitische Schmierereien auf Skulpturen im Berliner Tiergarten

Der polizeiliche Staatsschutz hat die Ermittlungen übernommen.

 04.11.2026

Brasilien

Kein Freund Israels

Nach dem überraschenden Wahlsieg des linken Präsidenten Lula gibt sich die jüdische Gemeinde des Landes dennoch zuversichtlich

von Andreas Knobloch  04.11.2026

Berlin

Rot-grün-rote Koalitionsverhandlungen bis Januar

Linke, Grüne und SPD wollen erst im nächsten Jahr einen Koalitionsvertrag vorlegen. Und dann folgt noch ein Zwischenschritt

 04.11.2026

Koalitionsverhandlungen

Klingbeil fordert Linke auf, antisemitische Politiker rauszuwerfen

Bisher hat sich der SPD-Chef zurückgehalten, was die Berliner Koalitionsverhandlungen angeht. Jetzt macht er klar, was er von der Linken erwartet

 04.11.2026

USA

»Viele jüdische Wähler haben mit zugehaltener Nase abgestimmt«

Der jüdische Rechtsanwalt und Historiker Michael Traison über den Erdrutschsieg der Demokraten bei den Midterms und die möglichen Folgen für Amerikas Beziehungen zu Israel

von Michael Thaidigsmann  04.11.2026

Midterm-Wahlen

Iran erfreut über Trumps Wahlniederlage

Nach der Wahlniederlage der Republikaner in den USA meldet sich die iranische Spitze. Auch vom obersten Führer Modschtaba Chamenei werden Worte veröffentlicht

 04.11.2026

Meinung

Her mit den Inhalten!

Ayala Goldmann freut sich über die Eröffnung der Jüdischen Akademie in Frankfurt und ist gespannt auf das Programm

von Ayala Goldmann  04.11.2026

Sachsen-Anhalt

Linke überlegt, Gegenkandidatin gegen Ulrich Siegmund aufstellen

Der AfD-Politiker Ulrich Siegmund will im Dezember Ministerpräsident werden, doch ihm fehlen drei Stimmen für eine Mehrheit. Die Linke prüft, ob sie eine eigene Kandidatin ins Rennen schickt.

 04.11.2026

Jair Golan, Vorsitzender der Demokraten in Israel, im Porträt

Midterm-Wahlen

Israels Opposition hofft auf Neustart der Beziehungen zu Amerika

Israels oppositionelle Demokraten freuen sich über den Wahlsieg ihrer US-Parteifreunde und hoffen auf eine künftige Verbesserung der zuletzt angespannten Beziehungen zwischen beiden Ländern

 04.11.2026