Extremismus

Anklage nach Mordaufruf gegen Juden und Muslime

Foto: imago

Gegen einen inzwischen 15-Jährigen ist Anklage wegen versuchter Anstiftung zum Mord an Muslimen und Juden erhoben worden.

Der Jugendliche stehe im Verdacht, aus rechtsradikalen Motiven gehandelt zu haben, teilte die Generalstaatsanwaltschaft Düsseldorf am Mittwoch mit. Das Landgericht Dortmund sei nun für den Fall zuständig. 

WHATSAPP Der Jugendliche soll im vergangenen Dezember einen anderen Jugendlichen per WhatsApp aufgefordert haben, entweder Juden in einer Synagoge oder Muslime in einer Moschee anzugreifen und zu töten.

Zur Tatzeit war der Beschuldigte 14 Jahre alt.

Außerdem soll er noch bis Februar diesen Jahres Chemikalien und Feuerwerkskörper beschafft haben, um Sprengsätze zu bauen. 

WOHNEINRICHTUNG Er sei mit der Auflage, in einer betreuten Wohneinrichtung für Jugendliche zu wohnen, von der Untersuchungshaft verschont worden, erklärte die Behörde.

Der Leitende Oberstaatsanwalt Markus Caspers hatte den Fall bereits vor einigen Wochen bekannt gemacht. Zur Tatzeit war der Beschuldigte 14 Jahre alt. dpa

Teheran

Chamenei droht USA und Israel

Die Kämpfer der »Widerstandsfront« hätten »bemerkenswerte Siege« gegen »die beiden amerikanisch-zionistischen Terrorarmeen« errungen, sagt der neue Oberste Führer

 27.05.2026

Medien

Nicholas Potter wechselt zu Axel Springer

Der Journalist verlässt die taz und wird ab dem 1. Juli als Chefreporter redaktionsübergreifend für mehrere Marken des Springer-Verlags arbeiten

 27.05.2026

Berlin

DIG warnt vor Wahl der Linken, des BSW und der AfD

Während alle Parteien erklärten, gegen Judenhass vorgehen zu wollen, vermisse man insbesondere bei Linken und BSW eine klare Benennung von israelbezogenem Antisemitismus, so Jochen Feilcke

 27.05.2026

München

Rückgang bei antisemitischen Straftaten in Bayern, Fallzahlen aber weiterhin hoch

Einen Mordversuch und weitere Gewalttaten mit antisemitischer Motivation registrierte die bayerische Polizei

 27.05.2026

Texas

Demokraten in Texas verhindern Kandidatur antisemitischer Bewerberin

Trotz ihrer Forderung, »amerikanische Zionisten« müssten inhaftiert werden, bekam die Kandidatin 36 Prozent der Stimmen

 27.05.2026

Kiel

Als Feinde markiert

In der Hafenstadt wurden Dutzende Plakate mit roten Hamas-Dreiecken aufgehängt, auf denen zu Gewalt gegen israelsolidarische Aktivisten aufgerufen wird. Was macht das mit den Betroffenen?

von Pascal Beck  27.05.2026

München

Mann wegen KZ-Nachbauten vor Finanzamt in U-Haft

Ein 33-Jähriger soll Holzbauten mit eindeutigen Bezügen zu den Vernichtungslagern der Nationalsozialisten vor ein Finanzamt in Niederbayern gestellt haben. Was daraufhin passiert ist

 27.05.2026

Berlin

Anschlag am Holocaustmahnmal: Zweiter Verdächtiger festgenommen

Nach Informationen aus Sicherheitskreisen soll der Mann den Angreifer vor der Tat bestärkt haben

 27.05.2026

Jerusalem/New York

Caroline Glick als neue Generalkonsulin in New York im Gespräch

Die in den USA geborene Kandidatin ist in Israel für ihre klar konservative Linie bekannt

 27.05.2026