Meinung

Ach, UNESCO!

Beterinnen im Patriarchengrab Foto: Flash 90

Die UNESCO hat die Altstadt von Hebron mit dem Patriarchengrab zum palästinensischen Welterbe erklärt. Die Vertreter solcher Staaten wie Angola, Kuwait, Libanon oder Zimbabwe diskutierten den palästinensischen Antrag.

Die Tora, in der von Abrahams Kauf der Höhle als Grabstätte für seine verstorbene Frau Sara berichtet wird, lag ihnen wohl nicht vor. Also konnten sie ja nichts von Abraham, Isaak und Jakob wissen, die dort begraben sind. Schade. Da ist es doch hilfreich, dass der Bürgermeister von Hebron erklärte, dass dies eine Stadt der Kanaaniter war. Und die Palästinenser ihre rechtmäßigen Nachkommen. Ach so.

Pastrami Gut, dass es das Onlinemagazin »the- mideastbeast« gibt. Das schlägt vor, die UNESCO möge auch das berühmte New Yorker »Katz’s Deli« – das mit der koscheren Pastrami! – zum palästinensischen Welterbe erklären, da es vom »zionistischen Di-Blasio-Besatzungsregime« bedroht wird.

Dieser Vorschlag macht Mut – und so kommt mir noch eine Idee. Ich schlage der UNESCO vor, auch die Geburtskirche in Betlehem, die Kirchen in Nazareth oder Tabgha und natürlich die Grabeskirche in Jerusalem, also am besten alle Orte im Zusammenhang mit Issa ibn Marjam – besser bekannt als Jesus – auch zu muslimischen Heiligtümern zu deklarieren.

Warum nur immer die jüdischen Stätten? Die UNESCO sollte konsequent und fair sein und diesem, meinem rabbinischen Vorschlag folgen.

Internationaler Strafgerichtshof

Chefankläger abgesetzt: Khans Schiffbruch

Der Chef der Anklagebehörde am Internationalen Strafgerichtshof ist von den Vertragstaaten abgesetzt worden. Gegen ihn stehen schwere Vorwürfe im Raum. Der Rufschaden für das Haager Gericht ist groß

von Michael Thaidigsmann  26.07.2026

Berlin

Ein Toter und 14 Verletzte: Auto fährt auf CSD-Kundgebung in Menschenmenge

Hunderttausende feiern stundenlang friedlich beim CSD in Berlin. Am Abend ist es damit abrupt vorbei. Laut Polizei ist ein Auto in die Menge gefahren. Es gibt mindestens einen Toten.

 26.07.2026

Bayern

»Es ist Zeit, den Hass zu beenden«

Eine Mahnwache der Deutsch-Israelischen Gesellschaft zeigte Solidarität mit dem Opfer des israelfeindlichen Verbrechens in der Region Würzburg

von Stefan W. Römmelt  25.07.2026

Meinung

Wo ist der Geist von Sarajevo?

Auch in Deutschland rufen Vertreter der bosnischen Diaspora zunehmend nach harten Sanktionen gegen Israel und scheuen den Dialog mit den jüdischen Gemeinden hier. Das war schon einmal anders

von Marc Simon  24.07.2026

NRW

Davidstern von Pride Parade verbannt

Der 28-jährige Student Sören Habet sagt, weder die Polizei noch die Veranstalter hätten ihn mit einer Davidstern-Regenbogen-Fahne teilnehmen lassen

 24.07.2026

Umfrage

AfD liegt in Berlin erstmals vorn

Nur acht Wochen vor der Wahl zum Abgeordnetenhaus wird erneut ein Stimmungswechsel registriert

von Imanuel Marcus  24.07.2026

Washington D.C.

USA knüpfen Atomabkommen mit Saudi-Arabien an Annäherung an Israel

So reagiert Präsident Donald Trump auf Kritik, Washington habe mit dem Vertrag Druckmittel gegenüber Riad aufgegeben

 24.07.2026

Neue Angriffe

Trump kündigt »militärische Bestrafung« Teherans an

Nach Medienberichten bereiten die USA zugleich eine Ausweitung ihrer Militärpräsenz in der Region vor

 24.07.2026

Diplomatie

Nauru eröffnet Botschaft in Jerusalem

Damit ist der Inselstaat das zehnte Land, das seine diplomatische Vertretung in Israels Hauptstadt ansiedelt. Auch Kolumbien will eine Botschaft in Jerusalem eröffnen

 24.07.2026