9. November

85. Jahrestag der Pogromnacht: Gedenkveranstaltung des Zentralrats live im Ersten

Die Synagoge in der Berliner Brunnenstraße

Am Donnerstagvormittag gedenkt der Zentralrat der Juden in Deutschland der Reichspogromnacht vor genau 85 Jahren. Die Gedenkveranstaltung findet in der Beth Zion Synagoge in Berlin statt.

Zu den Gästen gehören auch Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier und Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD). Sowohl Scholz als auch Josef Schuster, der Präsident des Zentralrates, werden Reden halten.

In der Nacht vom 9. auf den 10. November 1938, sowie innerhalb der Woche vom 7. bis zum 13. November, kam es in Deutschland zu Gewalt gegen Juden, ihre Einrichtungen, Geschäfte und Wohnungen, die vom Nazi-Regime organisiert wurde. Hunderte Juden wurden dabei ermordet. Danach begannen Deportationen Zehntausender jüdischer Menschen in Konzentrationslager. Drei Jahre später begann der Holocaust.

Den musikalischen Part der Gedenkveranstaltung übernimmt der Geiger Gabriel Adorján. Er spielt das Thema des Spielberg-Filmes »Schindlers Liste« von 1993 und begleitet eine Aufnahme der »Drei jiddischen Lieder für Frauenchor« von Viktor Ullmann. Eine neue Bearbeitung dieser Version wurde eigens für die Gedenkveranstaltung arrangiert.

Militärbundesrabbiner Zsolt Balla betet im Rahmen der Zeremonie die Trauergebete El Male Rachamim und Kaddisch.

Die Übertragung der Gedenkveranstaltung im Ersten der ARD erfolgt am Donnerstag von 10:50 bis 12:00 Uhr. im

Meinung

Liebe Politiker, habt ihr nur warme Worte im Angebot?

Das CDU-Präsidium hat einen Beschluss zum Schutz jüdischen Lebens gefasst. Er ist gut gemeint, aber nicht wirklich überzeugend

von Michael Thaidigsmann  06.05.2026

Teheran

Iran prüft US-Vorschlag

In den Streitigkeiten um die Straße von Hormus und die fragile Waffenruhe zwischen dem Iran und den USA gehen diplomatische Bemühungen weiter. Jetzt meldet sich Irans Außenamtssprecher

 06.05.2026

Berlin

Berliner Holocaust-Mahnmal beschmiert

Wieder ist ein antisemitischer Schriftzug in Berlin aufgetaucht. Dieses Mal traf es das Holocaust-Mahnmal

 06.05.2026

Analyse

»Kill all Jews« - Neue und alte Bedrohungen für Juden - Terrorexperte erwartet härtere Anschläge

Fast täglich konnte man zuletzt Nachrichten über Attacken und Hass gegen Juden in Europa lesen - nicht nur, aber auch im Zusammenhang mit Gruppen, die in Verbindung zum Iran stehen. Was das mit Betroffenen macht

von Leticia Witte und Christoph Schmidt  06.05.2026

München

Bayern: Zahl antisemitischer Vorfälle bleibt auf Rekordhoch

»Antisemitische Ausdrucksformen wurden enthemmter, bedrohlicher und direkter«, sagt Annette Seidel-Arpacı, die Leiterin von RIAS Bayern

 06.05.2026

Washington/Teheran

Bericht: USA und Iran nähern sich Vereinbarung zur Beendigung des Krieges

Kern der laufenden Gespräche ist ein auf einer einzigen Seite untergebrachtes, knappes Memorandum, das auf wenigen Punkten basieren soll

 06.05.2026

Berlin

Hubig besorgt über Zulauf zu militanten Rechtsextremisten

In mehreren Bundesländern laufen Durchsuchungen gegen Rechtsextremisten. Was die Bundesjustizministerin dazu sagt

 06.05.2026

New York

USA unterstützen UN-Resolution zu möglichen Iran-Sanktionen

Dem Regime in Teheran werden in einem von den USA unterstützten Entwurf »wirksame Maßnahmen entsprechend der Schwere der Lage, einschließlich Sanktionen« angedroht

 06.05.2026

Washington D.C.

Trump stoppt Marineeinsatz in der Straße von Hormus

Der Präsident begründet dies mit angeblichen Fortschritten in Gesprächen mit Teheran über ein Abkommen. Außenminister Rubio hatte zuvor dagegen erklärt, das »Project Freedom« stelle nun den Schwerpunkt dar

 06.05.2026