Festjahr

1700 Flaggen erinnern an 1700 Jahre

Mit bundesweit 1700 gehissten Flaggen erinnert der Jubiläumsverein »321« morgen bundesweit an 1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland.

An der Aktion »Flagge zeigen für jüdisches Leben und gegen Antisemitismus« am 11. Dezember beteiligen sich öffentliche Einrichtungen, Landtage, Parteien, Synagogen, Kirchen, Schulen, Universitäten, Sportvereine, Volkshochschulen, Museen und Privatpersonen sowie der Zentralrat der Juden in Deutschland, wie der Verein in Köln nun mitteilte. Er richtet das jüdische Festjahr »1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland« aus, das noch bis Mitte 2022 läuft.

edikt Das Festjahr nimmt Bezug auf ein Edikt des römischen Kaisers Konstantin, das auf den 11. Dezember 321 datiert ist. Darin wird eine jüdische Gemeinde in Köln erwähnt. Das Dokument gilt als ältester schriftlicher Nachweis für jüdisches Leben nördlich der Alpen.

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Das Jubiläumsjahr eröffnete vergangenen Februar Schirmherr und Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier im Rahmen eines zentralen Festakts in Köln. Bundesweit finden Aktionen statt. Wegen der Corona-Pandemie wurde das Festjahr bis Mitte kommenden Jahres verlängert. kna/ja

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