ESC

Yuval Raphael: »Bin hier, um Hoffnung zu bringen«

Yuval Raphael bei der Eröffnungszeremonie des Eurovision Song Contest in Basel Foto: picture alliance/KEYSTONE

Israels Kandidatin für den Eurovision Song Contest zeigt sich trotz Boykottaufrufen zuversichtlich. »Ich bin hier mit einem klaren Ziel: Hoffnung zu bringen«, sagte Yuval Raphael im Gespräch mit der »Welt«. Ihr neuer Song »New Day Will Rise« solle dazu beitragen: »Er steht für Heilung durch Hoffnung, Verbundenheit und gegenseitiges Verstehen.«

Politische Spannungen und Boykottaufrufe gegen Israel gingen nicht spurlos an ihr vorbei: »Da gab es wirklich einige schwierige Momente, die sich unangenehm und beunruhigend anfühlten«, so Raphael. Doch sie habe ein starkes Team und die Mission, »die beste Leistung zu bringen und mein Land würdig zu vertreten«.

Lesen Sie auch

Für die Unterstützung, die sie unter anderem auch aus Deutschland erhalten, sei sie sehr dankbar. »All das ist nie selbstverständlich.«

Die 24-Jährige hat sich nach eigenen Angaben intensiv auf den Auftritt vorbereitet. »Ich habe vier Monate lang täglich geübt – mental wie körperlich«, sagte sie. Unterstützung bekomme sie dabei besonders von ihrer Mutter, die sie auch zum ESC nach Basel begleitet hat. Der Wettbewerb startet am Dienstag mit dem ersten Halbfinale. dpa

Lesen!

Existenzialistische Suchbewegungen

In Benjamin Steins »Tiferet« geht es um die letzten Dinge, um alles und nichts – und vor allem um Abschied und Verlust

von Tobias Prüwer  02.11.2026

Interview

»Gemeinsam nach der Wahrheit suchen«

Carlos Fraenkel, der neue Leiter des Potsdamer Einstein Forums, will unterschiedliche Denktraditionen miteinander ins Gespräch bringen – und die Philosophie stärker in der Gesellschaft verankern

von Ayala Goldmann  02.11.2026

Aufgegabelt

Frühstückskartoffeln

Rezepte und Leckeres

 02.11.2026

Sprachen

Neues Spanisch-Wörterbuch: »Jüdisch« bleibt ein Synonym für »geizig«

Die Real Academia Española weigert sich, einen argentinischen Richterspruch umzusetzen - auch in der Neuausgabe ihres Kompendiums der spanischen Sprache findet sich ein Beispiel für Alltagsantisemitismus

von Michael Thaidigsmann  02.11.2026

Plotkes

Liest Britney Spears jetzt auf Hebräisch?

Die Sängerin veröffentlichte ein Foto eines hebräischen Psalmenbuchs auf ihrem Instagramkanal. Spears interessiert sich seit Jahren für jüdische Mystik

 02.11.2026

New York

Nach Paul Simon wird auch Art Garfunkel 85

Mit Songs wie »The Sound of Silence« wurden Simon & Garfunkel weltberühmt – aber auch die Streits der beiden Schulfreunde aus New York sind legendär. Jetzt steht der nächste große Geburtstag an

von Christina Horsten  02.11.2026

Essay

Der neue Jude

Warum ich Mitleid mit den Deutschen habe, die bis heute nicht begreifen wollen, dass wir keine wehrlosen Opfer mehr sind, sondern starke, selbstbestimmte Menschen, die hart zurückschlagen, wenn man uns angreift

von Zeev Avrahami  02.11.2026

Baustelle der Jüdischen Akademie an einer Straße in Frankfurt am Main

Ort jüdischen Denkens

Jüdische Akademie öffnet in Frankfurt

Es soll ein Ort des Diskurses und der Begegnung sein: In Frankfurt wird die Jüdische Akademie feierlich eröffnet

 02.11.2026

Eine Akademie für Deutschland

Heute ist in Frankfurt die Jüdische Akademie feierlich eröffnet worden. Sie soll innerjüdische Debatten fördern und jüdische Perspektiven stärker in die Gesellschaft einbringen

von Josef Schuster  02.11.2026 Aktualisiert