Eurovision Song Contest

ORF will ESC-Sicherheitskonzept nicht verschärfen

Michael Krön ist Chefproduzent des ESC in Wien. Foto: picture alliance / GEORG HOCHMUTH / APA / picturedesk.com

Der ORF sieht als Gastgeber des Eurovision Song Contests (ESC) aktuell keinen Bedarf, das Sicherheitskonzept wegen des Iran-Kriegs nachzuschärfen. »Das Sicherheitskonzept ist schon genau auf diese Weltlage leider ausgelegt«, sagte Chef-Producer Michael Krön. Das Thema sei jüngst sehr intensiv mit der Europäischen Rundfunkunion (EBU) und den Delegationen besprochen worden. Man bleibe in sehr engem Austausch mit den österreichischen und internationalen Behörden, so Krön.

Unter den teilnehmenden Ländern der großen Musikveranstaltung im Mai ist auch Israel, das im ersten Halbfinale mit dem mehrsprachigen Song »Michelle« und dem Interpreten Noam Bettan antritt. Im Vorfeld des ESC hatte es Forderungen nach einem Ausschluss des einzigen jüdischen Staates gegeben.

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Das aktuelle Sicherheitskonzept umfasst 400 Seiten. Unter anderem ist die Mitnahme von Taschen nicht möglich. Alle Besucherinnen und Besucher müssen wie beim Flughafen durch eine Sicherheitsschleuse gehen. 

Das Konzept der Show sei auf die Präsentation der Alpenrepublik, den Humor der Menschen und deren Eigenheiten ausgerichtet, sagte ORF-Programmdirektorin Stefanie Groiss-Horowitz. Außerdem spiele das 70. Jubiläum des ESC, der 1956 unter dem Namen »Grand Prix Eurovision de la Chanson« gestartet war, eine wichtige Rolle. Der ORF stellte mit der Plüschfigur »Auri« auch das Maskottchen des 70. ESC vor, der in Wien stattfindet.

Am 26. März werden den Angaben zufolge voraussichtlich mehrere Tausend Restkarten zum Verkauf angeboten. Sie stammten unter anderem aus nicht voll ausgeschöpften Kontingenten. Nur wer bereits bei der ersten Verkaufswelle im Dezember bei der EBU als Interessent angemeldet gewesen sei, könne sich nun erneut um Tickets bemühen, hieß es.

Die Halbfinals des ESC gehen am 12. und 14. Mai über die Bühne. Das Finale steigt am 16. Mai. Der Song-Contest gilt als eines der größten Musikspektakel der Welt. dpa/ja

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