Programm

Erinnerung, Entwurzelung, Erläuterung: Tipps und Termine

Berlin, die Metropole der Weimarer Republik, wurde 1933 die Hauptstadt des Dritten Reichs. Juden erhalten Berufsverbote, ihre Geschäfte werden boykottiert. »Berlin 1933 – Tagebuch einer Großstadt«: Dienstag, 30. Juni, 23.15 Uhr arte Foto: arte © SZ Photo/Süddeutsche Zeitung Photo

Programm

Erinnerung, Entwurzelung, Erläuterung: Tipps und Termine

Termine und Tipps für den Zeitraum vom 25. Juni bis zum 2. Juli

 24.06.2026 14:04 Uhr

Berlin
»Jako Trio: Everything In Between«: Aufbauend auf seinem Debütalbum »Safe Place« konzentriert sich die Gruppe auf eigene Musik, die Jazz, Soul und Funk miteinander verbindet. Ihr neues Album »Everything In Between« enthält Eigenkompositionen von Jako, geprägt von seinen Erfahrungen als griechischer Immigrant im Ausland sowie Stücke aus der Jazztradition und Jakos Arrangements klassischer Funk- und Soul-Songs. Die Musik vereint Swing-, Afro- und Funk-Grooves mit Improvisation und Spontanität und lässt jedem Stück Raum zum Atmen und Entfalten..
Sa 27. Juni, 19.30 Uhr, Jüdisches Kulturschiff MS Goldberg, Schifffahrtsufer 2/Hermann-Oxfort-Promenade

Chemnitz
Im Rahmen des Jahres der jüdischen Kultur in Sachsen findet die Fragerunde »Frag den Rabbi!« statt. Sachsens Landesrabbiner Zsolt Balla und Michael Jedwabny, Rabbiner der Jüdischen Gemeinde Chemnitz, sowie weitere sächsische Juden diskutieren über Fragen des Publikums.
So 28. Juni, 17 Uhr, Museum für sächsische Fahrzeuge e.V., Zwickauer Straße 77

Drensteinfurt
Symposium zum Festival »Musik & Kultur der Synagoge«: Kostbarkeiten des jüdischen Kulturerbes in Westfalen stehen im Mittelpunkt eines öffentlichen Symposiums, zu dem die Evangelische Stadtakademie Bochum und der Synagogenverein Drensteinfurt einladen. Anmeldung unter info@synagogenverein.de
Do 2. Juli, 10 Uhr, Bürgerhaus »Alte Post«, Mühlenstraße 15

Görlitz
»Berlin & Babylon – «Süß & Bitter»: Die Welt der 1920er-Jahre« verspricht eine Zeitreise 100 Jahre zurück in die Wilden oder Goldenen Zwanziger Jahre. Varieté, Theater und Operette brachten Witz und Übermut auf die kleinen und großen Bühnen der Metropole Berlin. Die Sängerin Ethel Merhaut, die russisch-jüdische Wurzeln hat, ist aus der jungen Wiener Musikszene nicht wegzudenken. Mit Charme und musikalischer Hingabe entstaubt sie Chansons, Foxtrotts, Filmmusik und Tangos sowie jiddische Lieder der Zeit.
Sa 27. Juni, 19.30 Uhr, Kulturforum Görlitzer Synagoge, Otto-Müller-Straße 3

Wuppertal
Autorengespräch »Moralspektakel. Wie die richtige Haltung zum Statussymbol wurde und warum das die Welt nicht besser macht« mit dem Philosophen Philipp Hübl
Do 25. Juni, 19 Uhr, Bergische Volkshochschule, Otto-Roche-Saal, Auer Schulstraße 20

TV und Radio

»Musikstunde«: Mendelssohns Klavierwerk: Ein Plädoyer! (4/5). Geschwisterbande
Donnerstag, 25. Juni, 23.03 Uhr SWR Radio

»Schabat Schalom«: Das Magazin berichtet aus dem jüdischen Leben mit Nachrichten, Interviews, Berichten und Kommentaren. Dazu die Wochenabschnittsauslegung der Tora
Freitag, 26. Juni, 19.32 Uhr NDR Info Radio

»Berlin 1933 – Tagebuch einer Großstadt«: Aus Berlin, der vibrierenden Metropole der Weimarer Republik, wurde 1933 in nur wenigen Monaten die Hauptstadt des Dritten Reichs. Juden erhalten Berufsverbote, ihre Geschäfte werden boykottiert, Gesetze schließen sie aus der Gesellschaft aus. Eine Collage über das Ende einer Demokratie und den Beginn einer Diktatur, vergangen und gegenwärtig zugleich.
Dienstag, 30. Juni, 23.15 Uhr arte TV

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