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Kommentare und Meinungen zu aktuellen Themen der Jüdischen Allgemeinen

 17.07.2026 12:30 Uhr

Meinung
Daniel Killy:
»Wer kann das ZDF noch ernst nehmen?«
Jüdische Allgemeine vom 25. Juni


Sie sprechen mir aus der Seele! Ich habe ebenfalls die Sendung gesehen und war sofort entsetzt. Ihre Richtigstellung ist so sehr wichtig. Ich würde mir wünschen, dass sie auch in anderen Medien verbreitet werden könnte.
Horst Brosewski (per E-Mail)

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Interview
Michael Thaidigsmann:
»›Die Anständigen sind zu leise‹.
NRW-Innenminister Herbert Reul über Antisemitismus, wachsende Zustimmung zur AfD und die Rolle sozialer Medien«
Jüdische Allgemeine vom 18. Juni


In Bezug auf Herbert Reuls titelgebende Aussage »Die Anständigen sind zu leise« gebe ich den Ball direkt zurück: Die Politik ist zu leise. Politikerinnen und Politiker sind zu leise. Und ich möchte Herrn Reul fragen: Wissen Sie, dass es Menschen gibt, die sich tagtäglich gegen Antisemitismus abrackern, um zu retten, was noch zu retten ist? Zum Beispiel im Freundes- und Kollegenkreis oder in der Bildung. Wissen Sie, dass es Menschen gibt, die seit Monaten einen Großteil ihrer Freizeit damit verbringen, gegen antisemitische Social-Media-Posts und oft einseitige Berichterstattung der Medien, auch eines großen Teils der öffentlich-rechtlichen Medien, zu intervenieren? Wissen Sie, dass solche Zuschauer-, Hörer- und Leserkritik häufig abgespeist oder ganz ignoriert wird? Die Politik scheint nicht zu kümmern, dass israelbezogener Antisemitismus unentwegt über alle möglichen Sender geht. Wissen Sie, dass es Menschen gibt, die sich an Politiker wenden und auch von diesen ignoriert werden? Was erwarten Sie von der Gesellschaft, wenn die gewählten Vertreter der Politik schweigen? Spontan fallen mir nicht viele Namen ein, wenn es um klare Statements gegen Antisemitismus jedweder Couleur geht: Gitta Connemann, Ottilie Klein, Julia Klöckner, Karin Prien, Armin Laschet, Cem Özdemir, Michael Roth … Das war’s beinahe auch schon – abgesehen natürlich von den altbekannten und wohlfeilen Sonntagsreden, die nichts kosten. Nicht nur Jüdinnen und Juden fühlen sich alleingelassen, sondern auch nichtjüdische Anständige, die beinahe resigniert zuschauen müssen, wie Antisemiten in allen möglichen Bereichen das Feld der Deutungshoheit überlassen wird. Bitte, lieber Herr Reul, richten Sie Ihren Kolleginnen und Kollegen aus: Es wäre längst nötig gewesen, so oft, so klar, so laut und so deutlich Position gegen jede Form von Antisemitismus zu beziehen, wie es nötig ist. Es ist verdammt nötig, und vielleicht ist es noch nicht ganz zu spät, denn es gibt hier draußen mehr Anständige, als Sie meinen.
J. Unland (Berlin)

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Einspruch
Sarah Cohen-Fantl:
»Ben-Gvir schadet Israels Ansehen.
Sarah Cohen-Fantl ist entsetzt über ein Video, in dem der Minister für
nationale Sicherheit israelfeindliche Aktivisten demütigt«
Jüdische Allgemeine vom 4. Juni


Dem Grundgedanken der Autorin ist nichts hinzuzufügen: Das Vorhaben der Aktivisten der Gaza-Flottille ist zu verurteilen, die kritisierte Reaktion des Ministers ebenfalls. Aber ist es dieses Benehmen Ben-Gvirs, was »ein ganzes Land in Verruf bringt«? Meine Eltern hätten gesagt: »So etwas tut man nicht, das gehört sich nicht!« Aber dafür ein ganzes Land in Verruf bringen? Und auch nur bei Israel-Hassern? Die Autorin weiß es vermutlich selbst, es sind »seine extremen Handlungen«, die Israel schaden. Und das nicht nur bei Israel-Hassern, sondern auch bei Leuten wie mir: 78 Jahre alt, seit meiner Jugend Freund und Unterstützer Israels, Mitglied in der DIG. Die Forcierung des illegalen Siedlungsbaus, Vertreibung, Raub, Mord und Totschlag in der Westbank und eine Todesstrafe für Palästinenser werden nicht dadurch legitimiert, dass Palästinenser morden, auch nicht durch den 7. Oktober. Die Kriminellen Ben-Gvir und Smotrich in Verbindung mit Netanjahu ruinieren den Ruf Israels und machen es den Unterstützern, sei es die Bundesrepublik Deutschland (die dafür bei der Wahl für den UN-Sicherheitsrat die Quittung bekommen hat) oder sei es meine Wenigkeit, immer schwerer, für Israel einzutreten. (Ich werde es weiterhin tun.)
Heinfried Ochel, Speyer

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NSDAP-Mitgliederkartei
Mascha Malburg, Michael Thaidigsmann:
»Ein Land durchsucht den Datenschutz. Die Recherche nach der Nazi­vergangenheit der eigenen Vorfahren scheint neuerdings so einfach wie eine Google-Suche. Auch in manch jüdischer Familie wächst das Interesse. Doch tragen die Erkenntnisse wirklich zur Aufklärung bei?«
Jüdische Allgemeine vom 4. Juni


Der Hype um die Nazikartei lässt mich gerade staunen. Aber ich habe mich schon so oft gewundert. Als Mitarbeiterin von größeren Archiven saß ich natürlich immer an der Quelle, wusste, wo man forschen und wo man fragen konnte. Ich habe schon viele Menschen beraten oder beraten wollen, aber sehr viele haben sich gar nicht interessiert. Sicher hätte es etwas Zeit gebraucht, etwas Arbeit, auch den ein oder anderen Besuch im Archiv; aber die meisten haben nichts getan. Ich denke, man wollte sich mit dem, was die Vorfahren dachten oder getan hatten, nicht belasten. Manche haben nichts gewusst, aber sie haben auch nicht gefragt. In der Nachkriegszeit galt man ohnehin ganz schnell als Nestbeschmutzer, und die Eltern kehrten ihre Autorität hervor. Man war einfach eine anständige Familie. Und sehr christlich. Manche waren aber Weltmeister im Verdrängen. Wer in der NS-Zeit als Lehrer befördert wurde, wer als Beamter seine Stellung behielt, der hatte etwas zu erklären. Da konnte er noch so laut schweigen. Wer da als Sohn/Tochter oder Enkel nichts geahnt hat, der lügt sich in die Tasche. Ich kannte eine Tochter, deren Vater war Lehrer und in der SS, aber in ihren Augen war er kein Nazi, und die Welt war ungerecht. Dass seine Personalakten sowie die Entnazifizierungsakte erhalten sind, war für sie eine böse Überraschung. In meinem privaten Umfeld haben viele geschwiegen, aber manche haben doch erzählt: nicht über sich, aber über andere, die man gern als schwarze Schafe darstellte, wobei dann die Tatsache, dass sie nicht religiös waren, viel schlimmer war, als dass sie Nazi waren. Fragen wurden beantwortet, aber immer so, als sei man eine Insel gewesen: Die Bösen waren immer die anderen. Nürnberger Gesetze: Haben wir nicht gemacht. Synagogen abfackeln? Das waren wir nicht, nur das Gesocks (SS). Und der jüdische Metzger von nebenan, der war nach Amerika. KZ? Haben wir nicht gewusst! Man war belogen worden und Opfer (ausgebombt). Und tatsächlich: Viele Menschen waren gar nicht in der Partei, viele hatten Hitler nicht gewählt. Weil sie aufgrund ihres Alters noch gar nicht wählen durften. Aber was bedeutet das, wenn genau diese Personen noch weit nach 45 (oder ihr ganzes Leben lang) nationalsozialistisches Gedankengut hegten und pflegten? Dass »die« (Asoziale) im KZ waren, war gut und richtig, »Kraft durch Freude« und die ganze NS-Volkswohlfahrt waren super. Homosexuelle? Perverse, ja, die wurden immer noch bestraft. Und so weiter. Ich helfe auch Menschen, die die deutsche Schrift nicht lesen können. Das könnte auch ein Grund sein, sich nicht mit alten Akten zu befassen. Auf die Idee, dass es viele Menschen gibt, die Kurrent lesen können, kommt man nicht, dass man es lernen kann, auch nicht. Ich habe es auch nicht in der Schule gelernt. Wer aber forschen möchte, sollte sich ans Stadt- oder Landesarchiv wenden, denn so manches hat in seinen Beständen immer noch weitere Quellen, wie Behördenakten (Sterilisierungs-, Entnazifizierungs-, Gestapoakten), Sammlungen, Dateien oder Nachlässe.
Ulrike Fäuster, Solingen

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Frankreich
Sophie Albers Ben Chamo:
»Shosanna rennt weiter.
›Inglourious Basterds‹-Star Mélanie Laurent ist zurück – und nimmt in ›Fauda 5‹ Rache«
Jüdische Allgemeine vom 4. Juni

Zwar handelt es sich um die Jüdische Allgemeine, aber das heißt nicht, dass sie sich jede Chuzpe erlauben kann. Unangekündigt Spoiler der neuen Staffel von »Fauda« ausplaudern, fällt definitiv in diese Kategorie. So steht im Artikel über Mélanie Laurent Folgendes (Wer die neue Staffeln sehen will, soll diesen Satz bitte überspringen): »In Fauda 5 spielt Laurent die Agentin des französischen Außengeheimdienstes, eine erfahrene Spezialistin in der Terrorismusbekämpfung, die auch schon im Nahen Osten Einsätze hatte.« Nun habe ich (mit meiner Frau, die auch ein Fan der Show ist) bereits drei Episoden angesehen, und da ist der Charakter von Laurent lediglich die Witwe eines von der Fauda-Einheit getöteten Terroristen. Wenn die Jüdische Allgemeine schon verrät, was in späteren Episoden passiert, dann würde ich sie bitten, einen Disclaimer voranzustellen (»Bitte nicht weiterlesen, wenn Sie vorhaben, die Show zu schauen«) – so haben Sie die Überraschung nicht nur mir verdorben, sondern auch zukünftigen Zuschauern, die auf die deutsche Übersetzung warten.
Benjamin Rosendahl, Tel Aviv

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Pro & Contra
Rabbiner Alexander Grodensky, Daniela Fabian: »Ist die jüdische Familie passé?
Ja, sagt Rabbiner Alexander Grodensky: ›Die traditionelle Familie ist heute eine Illusion.‹ Nein, meint Daniela Fabian: ›Eine Familie zu gründen, hat Zukunft, weil sie Leben in die Welt bringt‹«
Jüdische Allgemeine vom 15. Mai

Mit großem Interesse habe ich die beiden unterschiedlichen Positionen von Rabbiner Alexander Grodensky und Daniela Fabian gelesen. Beide Beiträge zeigen auf ihre Weise, wie stark sich jüdisches Familienleben verändert hat, und gleichzeitig, wie wichtig Familie weiterhin für jüdisches Leben bleibt. Besonders angesprochen hat mich die Aussage von Rabbiner Grodensky, dass es nie nur ein einziges jüdisches Familienmodell gegeben habe und jüdisches Leben heute vielfach neu gesucht und neu aufgebaut wird. Gleichzeitig finde ich auch die Gedanken von Daniela Fabian wichtig, die Familie als Ort von Hoffnung, Weitergabe von Werten und Verantwortung beschreibt. Ich selbst bin alleinerziehender Vater meiner achtjährigen Tochter Greta und Mitglied der Liberalen Jüdischen Gemeinde Hannover sowie der Initiative »jung und jüdisch Hannover«, bei der ich als Schüler und Student aktiv war. Meine Tochter wächst sehr offen auf, da ihre Mutter nicht jüdisch ist. Trotzdem erlebt sie jüdisches Leben durch Gespräche, Feiertage, Geschichte und die Werte, die ich ihr vermitteln möchte. Gerade deshalb kann ich viele Gedanken aus beiden Beiträgen nachvollziehen. Familie bedeutet für mich nicht nur ein klassisches Modell, sondern vor allem Verantwortung, Liebe, Erinnerung und das Weitergeben jüdischer Werte. Wenn meine Tochter Fragen über jüdische Geschichte oder unsere Traditionen stellt, merke ich, dass jüdisches Leben weiterlebt, auch in neuen und offenen Familienformen. Die jüdische Familie ist aus meiner Sicht deshalb nicht passé. Sie verändert sich, wie sich jede Gesellschaft verändert. Entscheidend bleibt jedoch, ob Menschen füreinander da sind und jüdische Werte und Erinnerungen an die nächste Generation weitergeben.
Željko Dragic, Langenhagen

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Jubiläum
Philipp Peyman Engel:
»Starke Stimme.
Vor 80 Jahren erschien die erste Ausgabe der Jüdischen Allgemeinen. Mehr denn je braucht es eine präsente und selbstbewusste jüdische Zeitung in Deutschland«
Jüdische Allgemeine vom 7. Mai


Als ich 2014 endlich das Abonnement des langweilig-reaktionären »Spiegel« gekündigt habe, wollte ich das ersparte Geld in ein anderes Abonnement stecken. Da kam mir die Jüdische Allgemeine in den Sinn. Seit etwa zwölf Jahren lese ich die Zeitung, und ich kann feststellen: mit Gewinn. Dies ist umso erstaunlicher, als ich bekennender Atheist bin. Darüber hinaus ist es mir wichtig, mit dem Abonnement dieser Zeitung ein kleines Zeichen gegen den Mainstream und für jüdisches Leben zu setzen. Dass sich für die Massenmörder der Terrorangriff vom 7. Oktober 2023 gelohnt hat, indem sich nun die ganze Welt nicht nur gegen Israel, sondern gegen alle Juden richtet, ist für mich auch mehr als zweieinhalb Jahre später unfassbar. Die Jüdische Allgemeine ist übrigens die einzige mir bekannte Zeitung, die den Film über die nationalsozialistische Musterfamilie The Zone of Interest der Antisemiten Glaser und Hüller einen »Schlag ins Gesicht für jene Menschen, die in Auschwitz ermordet wurden«, genannt hat (Anna Staroselski). Nachdem ich den Film auch aufgrund der hymnischen Besprechungen allerorts gesehen hatte, dachte ich, ich sei der Einzige, der den Film skandalös findet. Dafür, dass das nicht so ist, bedanke ich mich.
Norbert Scholtz (per E-Mail)

Die Jüdische Allgemeine ist wahrhaftig eine starke Stimme und mittlerweile eine der wenigen Medien, die kompetent und sachlich über die aktuellen Entwicklungen in Nahost berichten, aber auch über die politische und gesellschaftliche Lage in Deutschland. Ich schätze Ihre klaren Worte und Ihre treffenden Analysen sowie Ihre sorgfältige Recherche, die von Respekt gegenüber den Lesern zeugt. Danke für diese Oase inmitten eines teilweise von Vorurteilen und Halbwahrheiten vergifteten öffentlichen Diskurses in Deutschland. Ich wünsche Ihnen weiterhin viel Erfolg, bleiben Sie uns bitte noch viele weitere Jahre erhalten!
Susana Rainieri (per E-Mail)

Beste Grüße und Glückwünsche zum 80. Jubiläum. Es ist gut und so wichtig, dass es euch gibt. Danke dafür, und macht weiter so.
Micha Arndt, Berlin

Gerade habe ich in Emden die aktuelle Ausgabe zum Jubiläum erworben. Ich selbst bin Christ, aber mit großer Sympathie für das Judentum und Israel. In jeder Ausgabe gibt es wieder Neues zu lesen und auch zu lernen. Die Belehrungen zur Tora finde ich ganz besonders eindrucksvoll, aber auch viele Informationen über jüdisches Leben in Deutschland und auch darüber hinaus. Da war und ist mir die Jüdische Allgemeine ein guter Begleiter. Dazu gehört auch meine Biografie. Juden und das Judentum waren in meinem Elternhaus immer wieder Thema. Hinzu kamen die Israelreisen, und ich war mit diesem Thema auch unterwegs und habe da meinen Koffer mitgenommen. Ich freue mich über dieses jüdische Lebenszeichen in Deutschland und wünsche Ihnen weiterhin alles Gute. Immer wieder gibt es eine Überraschung, so der Kommentar von Ayala Goldmann »Heißt David demnächst ›Dschihad‹?«. Kurz, treffend und faszinierend, den bewahre ich mir auf.
Michael Lohrer, Weener

Heute hat auch die »Hannoversche Allgemeine« einen Artikel zum 80. Geburtstag Ihrer Zeitung geschrieben. Das hat mich sehr gefreut. Ich bin 1989 das erste Mal in Israel gewesen, und danach sehr oft. Ich habe auch in einer christlichen Kommunität in Latrun mitgearbeitet und sehr oft bei Freunden in Kfar Yona gewohnt. Jetzt freue ich mich jede Woche auf Ihre Zeitung, besonders auf das Porträt der Woche. Da ich am 5. Juli auch 80 Jahre alt werde, habe ich mit Interesse das Talmudische über die Zahl 80 gelesen. Ich hatte die Zeitung zwischendurch einmal abbestellt, aber sie ist mir so wichtig, dass ich lieber auf andere Zeitungen verzichte und nur noch Ihre Zeitung abonniere und gern lese. Alles Gute und Masal tow!
Ulrika Kring, Hannover

Ich bin seit mehreren Jahren Abonnentin Ihrer Zeitung und möchte Ihnen einmal mitteilen, dass ich jede Ausgabe quasi verschlinge! Ich freue mich jeden Donnerstag, wenn Ihre Zeitung in meinem Briefkasten liegt. Ich lese – nicht gelogen – jeden Ihrer überaus interessanten Artikel und leite viele Informationen an enge Bekannte für ein besseres Verständnis der Situation weiter. Manchmal ermahne ich sogar die Redaktion unserer Lokalzeitung, sie sollten Ihre Zeitung abonnieren, um besser informiert zu sein. Ich wünsche Ihnen für die nächsten 80 Jahre viel Erfolg und Durchhaltevermögen und hoffe wie alle Leute auf eine bessere Zukunft ohne Antisemitismus. Am Israel Chai!
Marion Azulay, Aschaffenburg

Nachträglich die herzlichsten Glückwünsche zum 80.! Darf ich trotzdem auf einen kleinen Fehler auf Seite 25 aufmerksam machen? Dort ist von »gedrucktem Papier« die Rede. Papier kann man aber nicht drucken, nur bedrucken. Drucken kann man nur Bücher, Zeitungen und Plastik.
Christian Bruhn, München

Ich wünsche mir von Ihrem Team weiterhin einen hochwertigen, menschengemachten Journalismus. Seit vielen Jahren bin ich NZZ-Leser. Seit 2023 lese ich ergänzend dazu die Jüdische Allgemeine.
Bernd-Uwe Keyser (per E-Mail)

Zum Geburtstag – wenn auch nur nachträglich – alle guten Wünsche! Seit einigen Jahren habe ich selbst ein Abo und schätze auch sehr die Online-Beiträge. Gelesen habe ich die JA aber schon seit 1971 (!), erst an der Uni oder in der Stadtbücherei (Mitte der 70er-Jahre auch selbst einmal etwas beigetragen), dann bei der Arbeit (Gedenkstätten) und jetzt im »Un«-Ruhestand. Mir scheint, seit ein paar Jahren habt ihr mehr »Biss«, und das tut echt gut. Weiter so … Dem ganzen Team »bis (mindestens!) 120«.
Monika Gödecke (per E-Mail)

Leserbriefe sind keine redaktionelle Meinungsäußerung. Die Redaktion behält sich das Recht auf Kürzungen vor.

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