Lesen

Welches Buch am Strand?

Mit Blick aufs Meer
In den vergangenen Wochen musste ich oft mit der Bahn fahren. Was soll man sagen? Kein einziger Zug kam pünktlich an. Für mich entstand aus diesem Ärgernis ein Grund zur Freude, denn in dieser Zeit verliebte ich mich in die Bücher von Elizabeth Strout und fand während der langen Fahrten Zeit und Muße, sie in Ruhe zu lesen. Die US-amerikanische Autorin siedelt ihre Geschichten überwiegend in New England, genauer gesagt in Maine an, meist in der fiktiven Kleinstadt Crosby. Die Figuren werden von Buch zu Buch vertrauter, denn viele von ihnen tauchen immer wieder auf.

Mein Lieblingscharakter ist Olive, Hauptfigur in Mit Blick aufs Meer, eine pensionierte Mathematiklehrerin, die sich auf ihre ruppige, manchmal boshafte Art ungefragt in alles einmischt. Als Ehefrau, Mutter und Lehrerin hat sie vieles falsch gemacht. Die Menschen fürchten sie, während sie ihren sanftmütigen Mann Henry lieben. Doch hinter ihrer schroffen Fassade zeigt sich immer wieder ihr weicher Kern. Sind wir nicht alle ein bisschen Olive?

Anhand der Protagonisten, die alle auf die eine oder andere Weise mit Olive verbunden sind, erzählt Strout von menschlicher Schwäche und Größe, von Lügen, Begierde und Betrug, von Liebe und Vertrauen. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie man mit Einsamkeit und Verlusten umgeht. Als Henry stirbt, fühlt sich Olive »außerhalb des Lebens«. Im »Faulenzerzimmer« auf dem Sofa liegend, mit Blick auf ihre Tulpen, sinniert sie über ihr Leben und hofft, dass Spaziergänge nicht dazu beitragen, dass sie unerwünscht lange lebt. Schließlich fasst sie wieder Mut und denkt: ein Rätsel, diese Welt. Aber noch ist sie nicht fertig mit ihr. 13 miteinander verwobene und dennoch eigenständige Geschichten ergeben ein vielschichtiges Bild. Da kommen Zugverspätungen wie gerufen. Christine Schmitt

Elizabeth Strout: »Mit Blick aufs Meer«. Aus dem Englischen von Sabine Roth. Penguin, München 2012, 352 S., 14 €

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Bekenntnisse eines guten Arabers
Sommerferien sind eine gute Gelegenheit, in Vergessenheit geratene Autoren wiederzuentdecken. Yoram Kaniuk ist einer von denen, die unbedingt aus dem Regal geholt werden sollten. Der 2013 verstorbene Israeli hat ein umfangreiches Oeuvre hinterlassen. Manches ist hierzulande bekannter wie beispielsweise der mit Jeff Goldblum in der Hauptrolle verfilmte Roman Adam Hundesohn, manches eher in der Wahrnehmung unter den Tisch gefallen, und das zu Unrecht.

Bekenntnisse eines guten Arabers fällt in die zweite Kategorie. Der fiktive Erzähler, Josef Scharara, erzählt darin die Geschichte seiner Familie, und die liest sich wie ein Spiegelbild des Konflikts in der Region im 20. Jahrhundert. Er selbst ist der Sohn von Hava, einer Heldin des Unabhängigkeitskriegs von 1948, sowie von Azouri, einem arabischen Intellektuellen, der politisch moderate Positionen vertritt. Sein Großvater wiederum ist der deutsche Jude Franz, der als Offizier während des Ersten Weltkriegs in Palästina stationiert ist, wo er den noch juvenilen Azouri kennenlernt. Und es ist ausgerechnet dieser Araber, der ihn viele Jahre später dazu überredet, Deutschland zu verlassen und nach Palästina zu fliehen, wo Franz, Hava sowie Azouri und andere ein komplexes Netz an teils fatalen Beziehungen aufbauen.

Um das Maß vollzumachen, lässt der Autor seinen Erzähler sowohl für den Mossad arbeiten als auch für die Palästinenser. Kaniuks mitreißender und provokanter Roman, 1983 auf Hebräisch veröffentlicht, macht deutlich, dass es nicht nur Eindeutigkeiten gibt, wenn von Israel oder Palästina die Rede ist. Vielmehr verweist er auf Ambivalenzen, Widersprüche und Bruchlinien, wie sie von den Figuren in seinem Roman vorgelebt werden. Ralf Balke

Yoram Kaniuk: »Bekenntnisse eines guten Arabers«. Alibaba, Frankfurt 1988, 248 S., gebraucht

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Stille Zeile sechs
»Beerenbaum wurde auf dem Pankower Friedhof beigesetzt, in jenem Teil, der Ehrenhain genannt wurde und in dessen Erde begraben zu werden der Asche so bedeutender Personen wie Beerenbaum vorbehalten war.« Warum ein Buch als Sommerlektüre empfehlen, das mit einer Beerdigung im Winter beginnt? Hängt es mit der Melancholie zusammen, die einen manchmal in den heißen Monaten überfallen kann, dass ich ausgerechnet diesen Roman von Monika Maron aus meinem Bücherregal zog?

Nein. Denn Stille Zeile sechs ist kein melancholisches Buch. Wie schon ihr Debütroman Flugasche von 1981 über eine Journalistin, die die verheerende Umweltverschmutzung in Bitterfeld anprangert – ein Buch, das in der DDR nicht erscheinen konnte –, spricht auch aus Marons Roman von 1991 Zorn, Verzweiflung und ein großer Sinn für Gerechtigkeit. In ihrem scharfen Stil ist jedes Wort am richtigen Platz, wenn die Historikerin Rosalind, die »nicht mehr für Geld denken« will, sich mit dem linientreuen DDR-Funktionär Herbert Beerenbaum auseinandersetzt, dessen Memoiren sie widerwillig aufschreibt. Am Tod des »Bonzen« nach einem heftigen Streit ist Rosalind möglicherweise nicht unbeteiligt. Oder die Nachbarin hat recht, die befindet: »Wenn jemand in seinem Leben (…) so schreckliche Dinge tut, dass er stirbt, weil man ihn danach fragt, ist er selbst schuld.«

Monika Maron ist die Stieftochter des ehemaligen DDR-Innenministers Kurt Maron. 1988 übersiedelte sie aus der DDR in die Bundesrepublik. Der Fischer Verlag hat 2020 nach mehr als 40 Jahren die Zusammenarbeit mit der Schriftstellerin aufgekündigt, weil sie Essays in einem neurechten Verlag veröffentlicht hatte. Doch ihr Werk spricht für sich. Stille Zeile sechs ist ein brillanter Roman über eine Frau, die auf der Freiheit des Denkens besteht. Ein Buch zum Wiederlesen. Und das nicht nur zur Sommerzeit. Ayala Goldmann

Monika Maron: »Stille Zeile sechs«. Fischer, Frankfurt 1991, 220 S., gebraucht

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Jahrestage
Ich verlange ja nicht, dass Sie die mehr als 2000 Seiten mit an den Strand schleppen oder in den Wanderrucksack stopfen. Aber Uwe Johnsons Hauptwerk Jahrestage ist einer der am tiefsten in die deutsche Seele greifenden deutschen Romane, dessen Wahrheiten, Sprache und Bilder man selbst dann nicht vergisst, wenn man ihn nur halb gelesen hat. Gesine Cresspahl und ihre altkluge kleine Tochter Marie auf der Suche nach einem Vater, einer Heimat, einer Identität und einer Geschichte im New York Ende der 60er-Jahre werden zu Lebensbegleitern, auch wenn ihr Präsens, aus dem sie sich an das Leben der Familie in Mecklenburg in der Weimarer Republik, der Nazizeit, der Sowjetbesatzung und der DDR erinnern, von heute aus ebenfalls nur noch Gedächtnis ist.

Die Schlagzeilen aus der »New York Times«, die jedem Kapitel vorstehen, haben tatsächlich noch Autorität. Diese Welt war bei mir, als ich Mitte der 90er-Jahre in der New Yorker U-Bahn stand und mich daran erinnerte, wie Gesine ihre »Tante Times« immer so faltete, dass sie sie auch im voll besetzten Waggon lesen konnte.

Und plötzlich ploppen andere Erinnerungen an Bücher-Orte auf: wie ich in Paris im Musée des Arts et Métiers Umberto Ecos Beschreibung des Foucaultschen Pendels mit der Realität abgleiche. Er hat da etwas verdreht. Wie ich mit Virginia Woolfs Orlando glücklich um Londons Serpentine renne. Wie ich mit Shirley Hazzards Das große Feuer in Hongkong im britischen Frauenwohnheim frühstücke. Oder wie ich mit Donna Tarts Distelfink in einem Vorort von Las Vegas nach einem Ersatzreifen suche und plötzlich in Theo Deckers Straße stehe. »Die Katze Erinnerung – unabhängig, unbestechlich, ungehorsam. Und doch ein wohltuender Geselle, wenn sie sich zeigt«, schreibt Johnson. Ein Vorschlag zur Güte: Mutmaßungen über Jakob hat nur 308 Seiten.
Sophie Albers Ben Chamo

Uwe Johnson: »Jahrestage 1-4. Aus dem Leben von Gesine Cresspahl«. Suhrkamp, Berlin 2013, 2150 S., 48 €

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Mein Name ist Emilia del Valle
»An meinem siebten Geburtstag, am 14. April 1873, zog meine Mutter, Molly Walsh, mir meine Sonntagssachen an und brachte mich zum Union Square, um die einzige Fotografie von mir machen zu lassen, die aus Kindertagen von mir existiert.« So beginnt Isabel Allendes Roman Mein Name ist Emilia del Valle.

Knapp 20 Jahre nach dem Foto-Shooting ist aus dem kleinen Mädchen eine kluge, eigensinnige und unbeirrbare Frau geworden, die sich in San Francisco in einer Welt, in der Männer den Ton angeben, als Journalistin behauptet. Sie reist nach Chile, um über den Bürgerkrieg von 1891 zu berichten, einem in Europa kaum bekannten Kapitel in der lateinamerikanischen Geschichte. Aus der Reise ins Kriegsgebiet wird jedoch sehr bald eine Suche nach ihrem verschwundenen Vater und ihrer Identität.

Isabel Allende beschäftigt sich seit Langem in ihren Büchern mit der Geschichte Chiles. Auch hier verwebt die inzwischen 84-Jährige sie gekonnt mit ihrer eigenen Biografie und der Erzählung von einer selbstbewussten Frau. Dass sie in ihrem jüngsten Roman zur weitverzweigten Familie del Valle zurückkehrt, welche die Leser bereits aus ihrem Welterfolg Das Geisterhaus (1982) sowie aus den Romanen Fortunas Tochter, Porträt in Sepia und Violeta kennen, ist eine bewusste Entscheidung, wie die Autorin in Interviews sagt. Die del Valles seien von ihrer mütterlichen Familie inspiriert, in der es viele starke, exzentrische Frauen gebe – ein Riesenreservoir an Romanfiguren. Ihren Lesern ist zu wünschen, dass diese große Erzählerin noch viele Jahre die Kraft hat, dieses Reservoir weiter auszuschöpfen.

Wer für die Ferien ein Buch sucht, das eine kluge Heldin mit Familiengeheimnissen, Abenteuer und lateinamerikanischer Geschichte verbindet, wird an Mein Name ist Emilia del Valle seine Freude haben. Tobias Kühn

Isabel Allende: »Mein Name ist Emilia del Valle«. Suhrkamp, Berlin 2025, 359 S., 28 €

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Die Mandarins von Paris
Bevor ich vor ein paar Jahren für ein Auslandssemester nach Paris ging, bekam ich von Freunden Simone de Beauvoirs Roman Die Mandarins von Paris geschenkt. Ich kam bereits Mitte August in die Stadt, ein paar Wochen vor Semesterbeginn, und hatte also genug Zeit, im heißen und aufgrund der Ferien noch ausgestorbenen Paris de Beauvoirs über 1000 Seiten langen Roman zu lesen.

Wie so viele Leser dieses 1954 erschienenen Klassikers faszinierte mich zunächst der Blick hinter die Kulissen des intellektuellen Paris nach dem Ende der deutschen Besatzung. Auch wenn die Autorin immer vehement abstritt, dass es sich bei ihrem Buch um einen Schlüsselroman handelt, sind die Parallelen zu ihrer eigenen Biografie kaum zu übersehen. Robert und Anne Dubreuilh erinnern mit ihrer intellektuellen Strahlkraft und ihrem offenen Lebensstil stark an Sartre und de Beauvoir, ihr enger Vertrauter Henri Perron an eine Mischung aus Albert Camus und Maurice Merleau-Ponty, und der eigenwillige Victor Scriassine ist deutlich an den ungarisch-britischen Schriftsteller Arthur Koestler angelehnt.

Bloßer Voyeurismus trägt einen schlussendlich aber nicht durch einen so dicken Wälzer. Was mich beim Lesen immer mehr begeisterte, war etwas anderes: De Beauvoirs Figuren sind weder Porträts ihrer Wegbegleiter noch blutleere Typen, die mit ihren endlosen politischen Auseinandersetzungen lediglich das Vehikel für die Diskussion theoretischer Fragen abgeben. Mit einer Mischung aus Lebendigkeit, Einfühlsamkeit und dem nötigen Maß an Härte erzählt Simone de Beauvoir von einem intellektuellen Milieu, dem es im privaten wie öffentlichen Streit tatsächlich noch um die Frage nach einem anderen Leben geht.

Auch wenn ihre Figuren allesamt scheitern, vermittelt sie doch ohne Pathos die Dringlichkeit, es trotzdem zu versuchen. Mit Bob Dylan könnte man sagen: »She knows there’s no success like failure, and that failure’s no success at all.« Leon Stork

Simone de Beauvoir: »Die Mandarins von Paris«. Neu übersetzt von Claudia Marquardt und Amelie Thoma. Rowohlt, Hamburg 2024, 1024 S., 45 €

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Lázár
Ich gehöre zu der Sorte Mensch, die es im Urlaub nur ein paar Stunden am Strand aushält. Schwirrt der Kopf, ziehe ich mich zurück hinter dunkle Jalousien und lese bis zum erlösenden Abend Bücher wie Lázár von Nelio Biedermann. In dem ungarischen Schloss, in dem dieser junge Schweizer Schriftsteller seine eigene Familiengeschichte entfaltet, sind die Sommer voller Schwere. »Die Sonne brannte erbarmungslos aus dem erstarrten Himmel und ließ die Vögel tot von den Bäumen fallen. Mit einem dumpfen Geräusch schlugen sie auf dem Boden auf und zwangen den Gärtner in die gewaltige Hitze hinaus, um sie einzusammeln, bevor sie aufgeweicht wurden.« Generation für Generation starrt hier aus den Salonfenstern in den Wald, wartet, dass es kühler, dann wieder wärmer wird, beobachtet, wie manchmal ein Mensch zwischen den Stämmen verschwindet und nie wiederkehrt.

Dass sich die Welt jenseits der Bäume verändert, bleibt unbemerkt, bis irgendwann sowjetische Soldaten durch die schneebedeckten Äste krachen und den Adligen nur bleibt, sich diesem Jahrhundert zu fügen, das über sie hereinbricht. Dass Biedermann dieses Familienepos in seinem Kinderzimmer schrieb, machte den 2003 geborenen Autor zum Star der Literaturszene. Lázár wurde zum Bestseller; Kritiker verglichen den Roman gar mit den Buddenbrooks. Biedermann selbst sagt, er habe während des Schreibens Radetzkymarsch von Joseph Roth gelesen, in dem ja auch eine alte Ordnung zerfällt, während die Figuren vergeblich versuchen, alles zusammenzuhalten.

Vielleicht flackert auch deswegen in Biedermanns Roman immer wieder eine erdrückende Aktualität auf. Seine Sprache aber scheint einer anderen Zeit zu entstammen: Sie schmückt diesen Untergang mit üppigen, rauschenden Bildern, sodass man gar nicht aufhören will, von ihm zu lesen. Mascha Malburg

Nelio Biedermann: »Lázár«. Rowohlt, Berlin 2025, 336 S., 24 €

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Einstein. Die fantastische Reise einer Maus durch Raum und Zeit
Was hat Einsteins Relativitätstheorie mit Käse zu tun? Mit riesigen Laibern voller Löcher? Die kleine Maus weiß es auf den ersten Blick auch nicht. Was sie allerdings weiß, ist, dass das große Käsefest in Bern vorbei ist. Die Stände sind leer, die Camemberts, Pecorinos und Appenzeller gegessen, nur der Käsegeruch hängt noch in der Luft. »S’Chäsfescht?«, sagt eine andere Maus mit Käsebauch, »das war doch gestern, Einstein!«. Verflixt. Die kleine Maus hat alles verpasst. Dabei fieberte sie seit Monaten auf dieses Großereignis hin. Wieso ist ihr die Zeit davongelaufen? Kann Zeit überhaupt laufen? Kann sie stehen bleiben, und wer ist dieser Einstein?

All diese schwierigen Fragen werden in Torben Kuhlmanns Kinderbuch Einstein. Die fantastische Reise einer Maus durch Raum und Zeit nicht nur kindgerecht erklärt, sondern auch dank der Illus­trationen des Autors mit viel Detailliebe gezeigt. Das Buch ist eines von mittlerweile vier Mäuseabenteuern (nach Lindbergh, Armstrong, Edison und Earhart) und nimmt Kinder mit auf die faszinierende Reise in die Welt der Physik und der Wissenschaften. Sie erfahren, was es damit auf sich hat, wenn eine Katze – sie heißt Chronos – die Treppen ganz gemächlich hochgeht, und ob die Zeit schneller vergeht, wenn die Samtpfote einer Maus hinterherrennt. Die größte Frage allerdings, ob es möglich ist, mit einer Zeitmaschine die Zeit rückwärts zu drehen, um zu etwas Wichtigem wie einem Käsefest zu kommen, bleibt spannend bis zum Schluss.

Das Hörbuch hat Bastian Pastewka eingesprochen. Möglicherweise wollen nicht nur Ihre Kinder, sondern auch Sie sich an einem lauen Sommerabend noch einmal alles rund um die Relativitätstheorie anhören – vielleicht bei einem Stück Käse? Katrin Richter

Tom Kuhlmann: »Einstein. Die fantastische Reise einer Maus durch Raum und Zeit«. NordSüd, Zürich 2020, 128 S., 24 €

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