TV-Tipp

»Doctor Strange in the Multiverse of Madness« bei ProSieben

Alles Gute kommt von oben? Dr. Strange (Benedict Cumberbatch) wirkt skeptisch. Foto: picture alliance / Everett Collection

In der Fortsetzung des Superheldenfilms muss sich der titelgebende Magier (Benedict Cumberbatch) während der Hochzeit einer ehemaligen Kollegin mit einer riesengroßen Krake herumschlagen, die mitten in Manhattan Angst und Schrecken verbreitet. Dabei lernt er eine junge Frau (Xochitl Gomez) kennen, die mühelos durch parallele Universen reisen kann. 72 unterschiedliche habe sie schon kennengelernt; dies hier sei das 73.

Allerdings habe sie keinen Einfluss darauf, wann und wie sie die Welten wechsle. Problematisch ist nicht zuletzt, dass wegen der vielen offenen Portale zwischen den Welten ein riesiges, destruktives Chaos zu entstehen droht. Strange will deswegen eine ehemalige Avengers-Kollegin, Wanda Maximoff (Elizabeth Olsen) alias Scarlet Witch, um Hilfe bitten. Um ihre Fähigkeit zu kontrollieren, soll eine andere ehemalige Avenger-Kollegin (Elizabeth Olsen) helfen. Doch die verfolgt ihre eigene Agenda.

Die actionreiche Comic-Verfilmung von Sam Raimi von 2022 entwirft atemberaubende Bilderwelten, um das Multiversum zu visualisieren. Egal ob ein blumenumranktes, farbenfrohes Manhattan oder eine vereiste Berglandschaft, ein blühender Obstgarten, der sich in eine rotschimmernde Steppe verwandelt, oder eine weiße Wüste, in die Scarlet Witch eine rote Rauchwolke bläst: »Doctor Strange in the Multiverse of Madness« sieht hinreißend aufregend aus.

»Doctor Strange in the Multiverse of Madness«, Freitag, 13. März, 20.15 - 22.55 Uhr, ProSieben

Interview

»Musik ist meine Heimat«

Die Sängerin Anna Margolina über Jazz, jiddische Lyrik und ihr Judentum

von Alicia Rust  14.07.2026

Medien

Wechsel im ARD-Studio Tel Aviv: Sophie von der Tann wird abgelöst

Während der BR seine Korrespondentin in höchsten Tönen lobt, wurde extern immer wieder heftige Kritik geübt. Von der Tanns Nachfolgerin in Israel ist Pia-Marie Steckelbach

 14.07.2026

Kommentar

Wenn Studenten wieder anfangen, Juden auszugrenzen

Es sind Beschlüsse wie der Boykott-Beschluss des Studierendenparlaments der Humboldt-Uni, bei denen man sich unwillkürlich fragt, ob die zukünftige sogenannte deutsche Bildungselite noch zu retten ist

von Leeor Engländer  14.07.2026

München

Bayerns 180-Grad-Restitutionswende

Der Freistaat hat sich entschieden, eine Bronze von Picasso zurückzugeben und dabei gleich seinen Umgang mit NS-Raubkunst zu reformieren

von Michael Thaidigsmann  14.07.2026

David Baddiel

»Inzwischen kann man Messi in den Griff bekommen«

Der britische Autor über das Halbfinale England vs Argentinien, seinen legendären Fußball-Song »Three Lions« und warum er immer noch glaubt, dass England gegen Argentinien gewinnen wird

von Katrin Richter  14.07.2026

London

Sacha Baron Cohen als »Ali G« in Wimbledon

Der britische Komiker und Schauspieler hat viele Gesichter. Eine Kunstfigur erscheint plötzlich beim Tennis

 14.07.2026

Sehen!

»In the Hand of Dante«

Die Handlung springt zwischen den Jahrhunderten hin und her. Trotzdem ist der Film mit Gal Gadot und Oscar Isaac ein gelungenes Werk

von Katrin Richter  13.07.2026 Aktualisiert

Paris

»Die Isolation Israels ist ein historisches moralisches Versagen«

»Es ist ein dunkler Moment für Juden auf der ganzen Welt«, sagt der französische Philosoph Bernard-Henri Lévy. »Wir müssen stolz, stark und weise sein.«

 13.07.2026

Frauenfußball

Der Ball war nicht nur rund, sondern auch weiblich

Wie die österreichische Jüdin Ella Zirner-Zwieback zur Pionierin in einer von Männern dominierten Sportdisziplin wurde

von Martin Krauß  13.07.2026