Musik

Bob Dylan mit eigenem Museum geehrt

Überall beliebt: Bob Dylans Alben im Plattenladen Dodo Beach East im Prenzlauer Berg Foto: imago images/Müller-Stauffenberg

Musik-Ikone Bob Dylan (80) wird mit einem eigenen Museum geehrt. Rund 100.000 Ausstellungsstücke aus dem Archiv des Literatur-Nobelpreisträgers präsentiert künftig das Bob Dylan Center in Tulsa im US-Bundesstaat Oklahoma.

Stars Neben einer Dauerausstellung zu Leben und Werk des Musikers soll es auch Wechselausstellungen geben. Zuvor hatten am Wochenende Stars wie Elvis Costello, Patti Smith und Mavis Staples mit Konzerten die für Dienstag geplante Eröffnung gefeiert. Dylan selbst hat das Museum zwar abgesegnet, war aber laut den Betreibern persönlich nur wenig involviert.

Externer Inhalt

An dieser Stelle finden Sie einen externen Inhalt, der den Artikel anreichert. Wir benötigen Ihre Zustimmung, bevor Sie Inhalte von Sozialen Netzwerken ansehen und mit diesen interagieren können.

Mit dem Betätigen der Schaltfläche erklären Sie sich damit einverstanden, dass Ihnen Inhalte aus Sozialen Netzwerken angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittanbieter übermittelt werden. Dazu ist ggf. die Speicherung von Cookies auf Ihrem Gerät nötig. Mehr Informationen finden Sie hier.

Für das Museum wurde ein altes Industrie-Gebäude für rund 10 Millionen Dollar (etwa 9,5 Millionen Euro) umgebaut - in direkter Nachbarschaft zu einem Museum zu Ehren des 1967 gestorbenen Musikers Woody Guthrie. Guthrie war eines der Vorbilder von Dylan, der mit Songs wie »Blowin’ in the Wind« weltberühmt wurde und als einer der einflussreichsten Musiker des 20. Jahrhunderts gilt. dpa

Muttertag

Moja Mama!

Die jiddische Mamme ist Motiv in etlichen Witzen. Dabei ist sie ist so viel mehr. Eine Würdigung aus der Perspektive eines Sohnes

von Jan Feldmann  08.05.2026

Kulturkolumne

Heißt David demnächst »Dschihad«?

Warum Michelangelo heute nie den Goldenen Löwen der Kunstbiennale-Jury von Venedig bekommen hätte

von Ayala Goldmann  08.05.2026

Meinung

LMU München: Ein Abschiedsbrief an meine geliebte Alma Mater

Ein Liebesbrief aus Enttäuschung an eine Universität, die sich selbst zu verlieren droht

von Guy Katz  08.05.2026

Meinung

Warum Erwin Rommel kein Vorbild für die Bundeswehr sein kann

Der Mythos vom ritterlichen »Wüstenfuchs« überlagert bis heute die wahre Geschichte hinter dem Nazi-General. Umso dringender ist eine Beschäftigung mit seiner Biografie

von Benjamin Ortmeyer  07.05.2026

Kino

Historiendrama: »Andor Hirsch« - Ein jüdischer Junge im Nachkriegs-Ungarn

»Andor Hirsch« ist ein Historiendrama um einen jüdischen Jungen, der im Ungarn der 1950er Jahre mitten in den Nachwehen des gescheiterten Volksaufstands in eine Identitätskrise gerät - als er erfährt, wer sein Vater ist

von Kira Taszman  07.05.2026

Zahl der Woche

60 bis 75 Minuten

Fun Facts und Wissenswertes

 07.05.2026

Satire

Wie die Jüdische Allgemeine in 80 Jahren entsteht

Die KI braucht keinen Urlaub und macht nie Fehler: Eine Vorausschau

von Ralf Balke  07.05.2026

Redaktion

Die Menschen hinter der Jüdischen Allgemeinen

Wer textet und redigiert, gestaltet, illustriert und organisiert heute die Jüdische Allgemeine? 18 Menschen, neun Ressorts – wir stellen uns vor

 07.05.2026

Presse

Laut und deutlich

Jüdische Zeitungen verstanden sich stets als Stimme ihrer Leserschaft. Daran hat sich auch in Deutschland bis heute wenig geändert

von Philipp Lenhard  07.05.2026