Argentinien

Wieder Export von koscherem Fleisch nach Israel

Rinder auf einer Weide bei San Antonio de Areco (Provinz Buenos Aires, Argentinien) Foto: dpa

Argentinien nimmt den Export von koscherem Rindfleisch nach Israel wieder auf.

Zuletzt reisten 98 Rabbiner aus Israel in das südamerikanische Land, um das Fleisch in sechs Schlachthöfen als koscher zu zertifizieren, wie das Außenministerium in Buenos Aires am Freitag mitteilte.

ZERTIFIZIERUNG Ohne eine Bestätigung, dass das Fleisch entsprechend den jüdischen Speisegesetzen verarbeitet wurde, kann es nicht nach Israel eingeführt werden. Wegen der Reisebeschränkungen aufgrund der Corona-Krise geriet die Zertifizierung in Argentinien zuletzt ins Stocken. 

Im laufenden Jahr will Argentinien 24.000 Tonnen Rindfleisch im Wert von 170 Millionen US-Dollar nach Israel exportieren. Israel ist der viertgrößte Importeur von argentinischem Rindfleisch.

»Israel zahlt im Durchschnitt mehr für argentinisches Rindfleisch als der Rest der Welt, und wir wollen diesen Markt erhalten«, sagte Argentiniens Außenminister Felipe Solá im Radiosender La Red. dpa

Großbritannien

Regierung erwägt Einschränkungen bei israelfeindlichen Demonstrationen

Premierminister Keir Starmer verweist auf eine zunehmende Bedrohungslage für jüdische Gemeinden im Land. Insbesondere Parolen wie »Globalize the Intifada« müssten geahndet werden

 04.05.2026

Glosse

Wie wird man ein anständiger Antisemit? Tipps und Tricks für Judenhasser

Eine Handreichung

von Daniel Neumann  03.05.2026

Meinung

Wir haben ein Problem – und wir müssen endlich darüber reden

Ein Weckruf über verfehlte Migration, ausländische Einflussnahme und das ohrenbetäubende Schweigen der »Progressiven«

von Jacques Abramowicz  02.05.2026

Großbritannien

Londoner Polizeichef: Beinahe »Pandemie« des Antisemitismus

Ein terroristisch motivierter Anschlag in den kommenden sechs Monaten gilt in der vierten von fünf Stufen nun als »sehr wahrscheinlich«

 01.05.2026

Howard Rossbach

Wanderer zwischen Ostküste und Oregon

Er ist Spross einer Familie bekannter Politiker und Bankiers. Doch seit 50 Jahren reüssiert der gebürtige New Yorker Howard Rossbach am anderen Ende Amerikas als Winzer. Ein Porträt

von Michael Thaidigsmann  01.05.2026

Jubilar

Architektur als Zeichen der Hoffnung - Daniel Libeskind wird 80

Das Jüdische Museum Berlin, der Masterplan für Ground Zero in New York: Für den Amerikaner ist Bauen Teil der Erinnerungskultur

von Sigrid Hoff  01.05.2026

Tunesien

Resilientes Pilgern

Teilnehmer der alljährlichen Fahrt zur La-Ghriba-Synagoge auf Djerba lassen sich von Sicherheitswarnungen kaum einschüchtern

von Mark Feldon  30.04.2026

Düsseldorf

Auschwitz-Museum: Rüttgers erhält Auszeichnung »Light of Remembrance«

»Mein Antrieb wurzelt in der tiefen Überzeugung, dass wir Deutsche uns der Verantwortung, die aus unserer Geschichte als ›Land der Täter‹ erwächst, niemals entziehen können«, sagt der Preisträger

 30.04.2026 Aktualisiert

Medien

Springer-Chef Döpfner nimmt »Politico«-Redaktion in die Pflicht

Niemand sollte für Axel Springer arbeiten, wenn er Israels Existenzrecht anzweifelt, stellt Mathias Döpfner nach Kritik aus der »Politico«-Redaktion klar

 29.04.2026 Aktualisiert