Großbritannien

König Charles besucht Synagoge von Manchester

König Charles besuchte die Heaton Park Hebrew Congregation Synagogu Foto: picture alliance / Photoshot

Der britische König Charles III. (76) hat den Schauplatz des tödlichen Anschlags auf eine jüdische Gemeinde in Manchester besucht. Bei dem Angriff auf eine Synagoge am 2. Oktober waren zwei Mitglieder der Gemeinde getötet und weitere verletzt worden. Der Angreifer wurde von der Polizei erschossen.

»Ich kann Ihnen nicht sagen, wie traurig ich bin«, sagte der Monarch bei einem Treffen mit Vertretern der Gemeinde, wie die britische Nachrichtenagentur PA berichtete. Auf Bildern war der König teils mit Kippa, der jüdischen Kopfbedeckung, zu sehen. 

Lesen Sie auch

Die Attacke an Jom Kippur durch einen mutmaßlich islamistischen Angreifer hatte in Großbritannien für Entsetzen gesorgt und eine Debatte über die wachsende Gefahr antisemitisch motivierter Gewalt ausgelöst.

König Charles dürfte hoffen, dass der wohlgemeinte Besuch in Manchester und eine geplante Staatsvisite im Vatikan in dieser Woche nicht allzu sehr von den Berichten über seinen Bruder Prinz Andrew (65) überschattet werden. Dessen Verwicklung in den Missbrauchsskandal um den verstorbenen US-Multimillionär Jeffrey Epstein dominiert seit Tagen die Schlagzeilen im Vereinigten Königreich. dpa/ja

Washington D.C.

Mehr als eine Million Dollar für Schutz jüdischer Einrichtungen in Los Angeles

Das Geld fließt ins Community Security Initiative Program. Das Projekt arbeitet mit jüdischen Einrichtungen zusammen und koordiniert Kontakte zu Sicherheits- und Rettungsbehörden

 12.05.2026

Jubilar

Architektur als Zeichen der Hoffnung - Daniel Libeskind wird 80

Das Jüdische Museum Berlin, der Masterplan für Ground Zero in New York: Für den Amerikaner ist Bauen Teil der Erinnerungskultur

von Sigrid Hoff  12.05.2026

Meinung

Wer definiert das Judentum?

Die Theologische Fakultät der Universität Freiburg im Üechtland verleiht dem messianischen Rabbiner Mark S. Kinzer die Ehrendoktorwürde. Das belastet das jüdische Verhältnis zu einem katholischen Partner

von Zsolt Balkanyi-Guery  12.05.2026

Essay

Warum ich Zionist bin

Heute ist Zionismus für viele ein Schimpfwort und gleichbedeutend mit Rassismus. Da muss eine Verwechslung vorliegen. Antizionismus ist Rassismus. Der Zionismus ist die selbstverständlichste Antwort auf zweitausend Jahre Verfolgung, Vertreibung und Völkermord

von Mathias Döpfner  12.05.2026

Runder Geburtstag

Meister der Linien: Architekt Daniel Libeskind wird 80

Er hat weltberühmte Gebäude entworfen – aber noch nie eines für sich selbst. Für den Architekten ist das gar kein Widerspruch, denn ihn interessiert ja etwas anderes

von Julia Kilian  11.05.2026

New York

Familie orthodoxer Jugendlicher verklagt Uber nach mutmaßlicher Vergewaltigung

Ein Uber-Taxichauffeur soll das minderjährige Opfer transportiert und damit gegen Regeln verstoßen haben, bevor es zu dem Sexualverbrechen kam

 11.05.2026

London

Mann nach antisemitischem Angriff angeklagt

Der 34-Jährige soll in Enfield mehrere Mitglieder der jüdischen Gemeinschaft bedroht, beleidigt und attackiert haben

 11.05.2026

London

Tausende demonstrieren gegen Judenhass

Die Kundgebung nahe der Downing Street fand vor dem Hintergrund einer Serie antisemitischer Vorfälle und Angriffe in Großbritannien statt

 11.05.2026

New York

Abe Foxman gestorben

Der Holocaust-Überlebende und frühere ADL-Chef galt über Jahrzehnte als eine der bekanntesten Stimmen im Kampf gegen Judenhass in den USA

 11.05.2026