Bundesstaat Texas

Geiselnahme in Synagoge beendet

State Trooper vor der Synagoge Congregation Beth Israel in Colleyville (Texas) Foto: picture alliance / ASSOCIATED PRESS

Bei der Geiselnahme in der Synagoge Beth Israel im US-Bundesstaat Texas sind nach Angaben des dortigen Gouverneurs Greg Abbott alle Menschen frei. Abbott schrieb am späten Samstagabend (Ortszeit) auf Twitter, alle Geiseln seien lebendig und in Sicherheit. »Die Gebete wurden erhört.«

Elf Stunden hatte die Geiselnahme gedauert, der bewaffnete Angreifer soll bei der Aktion ums Leben bekommen sein.

Er hatte am Samstagvormittag (Ortszeit) in der Synagoge in der Stadt Colleyville nahe Dallas Geiseln genommen und so einen Großeinsatz der Polizei ausgelöst. Offizielle Angaben zum möglichen Hintergrund der Tat gab es zunächst nicht.

Die Fernsehsender CNN und Fox News berichteten ebenso wie örtliche Medien über einen Großeinsatz der Polizei in Colleyville.

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Die Polizei teilte zunächst lediglich mit, dass Spezialeinsatzkräfte an der Adresse einer Synagoge im Einsatz seien. Agenten des FBI verhandelten mit dem Schützen, berichtete dagegen CNN. Häuser in der unmittelbaren Umgebung seien evakuiert worden, Bürger sollten die Gegend meiden. Konkretere Angaben machte die Polizei zunächst nicht.

Die Bundespolizei FBI sei an dem Einsatz beteiligt. Laut anderer Medienberichte behauptete der Geiselnehmer jedoch, Bomben an unbekannten Orten deponiert zu haben.

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Ein über die Geiselnahme informierter US-Beamter sagte im Gespräch mit ABC News, der Verdächtige behaupte, der Bruder der verurteilten pakistanischen Terroristin Aafia Siddiqui zu sein, aber die Behörden hätten seine Identität noch nicht bestätigt. Der Verdächtige verlange die Freilassung der Schwester, sagte der Beamte.

Die Sprecherin des Weißen Hauses, Jen Psaki, schrieb auf Twitter, US-Präsident Joe Biden sei über die Geiselnahme in Texas unterrichtet worden und werde weiter über die Lage informiert. Der israelische Ministerpräsident Naftali Bennett schrieb in einem Tweet, er beobachte die Situation in Colleyville genau und bete für die Sicherheit der Geiseln und der Einsatzkräfte. Der Präsident der Union for Reform Judaism, Rabbiner Rick Jacobs, dankte auf Twitter den Sicherheitsbehörden, die den Schutz und die Befreiung der Geiseln zum Ziel haben. ja/dpa

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