Himmelsereignis

Von Israel aus zu sehen: Totale Mondfinsternis am 7. September

Foto: picture alliance / imageBROKER

Am Sonntag wird sich der Vollmond in den Schatten der Erde schieben und dabei für ein eindrucksvolles Schauspiel sorgen. Millionen Menschen in Asien, Ostafrika und Australien können die totale Mondfinsternis in voller Länge beobachten. Auch in Europa ist das Ereignis sichtbar, allerdings nur in Teilen. In Israel wird der gesamte Ablauf am Himmel zu sehen sein.

Eine Mondfinsternis entsteht, wenn sich die Erde genau zwischen Sonne und Mond schiebt und dabei das Sonnenlicht abschirmt. Das sonst silbrig leuchtende Himmelsobjekt verdunkelt sich und nimmt während der Totalität einen rötlichen Farbton an – den sogenannten »Blutmond«. Verantwortlich dafür ist die Erdatmosphäre, die das Sonnenlicht bricht und vor allem die längerwelligen roten Strahlen in den Erdschatten lenkt.

Lesen Sie auch

Das Ereignis beginnt laut »ynet« am 7. September, noch bevor der Mond in Israel aufgegangen ist. Wenn er sich um 18:51 Uhr Ortszeit am Horizont zeigt, befindet er sich bereits im Halbschatten der Erde. Kurz darauf wird ab 19:27 Uhr eine deutliche Abdunkelung sichtbar, wenn der Mond in den Kernschatten eintritt.

Um 21:12 Uhr ist die maximale Phase erreicht: Dann steht der Erdtrabant vollständig im Schatten und leuchtet tiefrot. Ab 21:52 Uhr zieht er sich langsam wieder aus der Finsternis zurück, ehe das Spektakel um 23:55 Uhr endet und der Mond sein gewohnt helles Gesicht zurückerhält.

Astronomen weisen darauf hin, dass eine totale Mondfinsternis vergleichsweise selten zu sehen ist. In Israel wird der nächste Höhepunkt dieser Art erst am 31. Dezember 2028 zu beobachten sein. Zwischendurch, am 28. August 2026, gibt es zwar eine partielle Finsternis – sie ist jedoch nur am Ende ihres Verlaufs sichtbar. im

Jerusalem

Netanjahu weiterhin skeptisch gegenüber Iran-Deal

Ein Abkommen müsse weit über das Atomprogramm hinausgehen und auch Irans regionale Stellvertreterorganisationen einbeziehen, sagt der Ministerpräsident

 13.02.2026

Tel Aviv

Barak bedauert Kontakte zu Epstein und räumt problematische Formulierungen ein

Er habe im Rückblick »gründlicher urteilen« müssen und bedaure bereits das erste Treffen mit dem Investor im Jahr 2003, sagt der frühere Ministerpräsident

 13.02.2026

Öffentlicher Nahverkehr

Jetzt auch am Schabbat: Busverbindung von Tel Aviv zum Flughafen Ben Gurion

Die Linie 711, die bisher zwischen Tel Aviv und der Stadt Shoham unterwegs ist, wird künftig über den Flughafen geführt

 13.02.2026

Israel

Gesetz: Der 7. Oktober soll nicht »Massaker« heißen

Das Büro von Premierminister Netanjahu ließ das Wort für den Titel des Gedenktages streichen. Überlebende und Angehörige außer sich vor Wut

von Sabine Brandes  12.02.2026

Nahost

Israels digitale Front gegen Teheran

Hunderte Cyberattacken wurden in zwölf Monaten abgewehrt. Behörden sprechen von einer »ausgedehnten iranischen Kampagne«

von Sabine Brandes  12.02.2026

Westjordanland

Bericht: Autonomiebehörde zahlt weiterhin »Märtyrer-Renten«

Eigentlich hatte Mahmoud Abbas das Ende der international verurteilten »Pay for Slay«-Praxis verkündet. Laut einem Bericht von Palestinian Media Watch hat er gelogen

 12.02.2026

Gaza

Sicherheitsstillstand

Die Terrororganisation Hamas macht auch in der zweiten Phase des Waffenruhe-Abkommens klar, dass sie einer Entmilitarisierung nicht zustimmen wird

von Sabine Brandes  12.02.2026

Nachrichten

Botschafter, Kontrolle, Künstliche Intelligenz

Kurzmeldungen aus Israel

von Sabine Brandes  12.02.2026

Meinung

Wiesbaden: Wie man dem Antisemitismus und dem Islamismus eine Bühne bietet

Im Haus der Vereine durfte die Jugendgruppe »Salehin« auftreten. Offiziell ging es um eine »kulturelle religiöse Jugendveranstaltung«. Doch tatsächlich wurde dort Propaganda für das Mullah-Regime gemacht

von Daniel Neumann  12.02.2026