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Regen, Glückwunsch, Unterschlupf

Nasse Füße garantiert: Regen in Jerusalem
Nasse Füße garantiert: Regen in Jerusalem Foto: Flash90

Regen
Einige Regionen in Israel haben im vergangenen Monat mehr Regen erlebt als normalerweise im Laufe des gesamten Winters, gibt der israelische Wetterdienst an. Die Temperaturen sanken zudem in vielen Teilen des Landes auf »ungewöhnlich kalte Werte«. Seit Beginn der Regenzeit hat der Badeort Eilat 135 Prozent seines jährlichen Durchschnittsniederschlags erhalten, während an der Küste von Tel Aviv 124 Prozent der üblichen Regenmenge fielen. Das Zentrum des Landes wurde in den vergangenen Monaten am härtesten von einer Reihe von Winterstürmen getroffen, die zum Teil für Überflutungen sorgten.

Glückwunsch
In Tweets auf Hebräisch, Englisch und Arabisch hat der israelische Verteidigungsminister Benny Gantz Geburtstagsgrüße an den jordanischen König Abdullah II. gesandt. »Herzlichen Glückwunsch an Seine Majestät @KingAbdullahII zu seinem 60. Geburtstag«, schrieb Gantz. »Möge dieses Jahr ein Jahr der Gesundheit, der Freude und des Wohlstands für Sie und das große Königreich sein. Mögen unsere Beziehungen zum Wohle unserer beiden Nationen sowie für Frieden und Stabilität in der Region gedeihen und sich vertiefen.« Gantz und Abdullah waren Anfang des Jahres in Amman zu einem seltenen öffentlichen Treffen zusammengekommen.

Unterschlupf
Israel Elbom, ein israelischer Rabbiner, der auf einer Dienstreise in die Türkei war, schlief und betete in einer Moschee in der Nähe des Istanbuler Flughafens, als er Schutz vor dem Schneesturm Elpis suchte. Elpis hatte den Verkehr auf vielen Straßen der Metropole zum Stillstand gebracht, nachdem 80 Zentimeter Schnee gefallen waren. »Die Leute waren sehr nett und haben uns geholfen. Wir waren in der beheizten Moschee«, berichtete Elbom israelischen Medien. »Um elf Uhr brachten sie uns wieder zu unserem Auto, und von dort fuhren wir zurück zum Hotel. Wir waren fast 25 Stunden unterwegs.« Elbom betonte, dass auch der aschkenasische Oberrabbiner der Türkei, Mandy Chitrik, bei den Evakuierungen geholfen habe.

Deal
Der ehemalige Gesundheitsminister und Vorsitzende der ultraorthodoxen Partei Vereinigtes Tora-Judentum, Yaakov Litzman, hat mit dem Generalstaatsanwalt ein Abkommen geschlossen. Litzman bekennt sich darin des Vertrauensbruchs schuldig. Er beeinflusste das Verfahren der wegen Kindesmissbrauchs angeklagten einstigen Schuldirektorin Malka Leifer. Generalstaatsanwalt Avichai Mandelblit hatte vor, den Politiker wegen Behinderung der Justiz und Vertrauensbruch anzuklagen. Litzman wurde beschuldigt, ein falsches psychiatrisches Gutachten für Leifer beschafft zu haben, und behauptete, sie sei verhandlungsunfähig, um ihre Auslieferung zu verhindern. Nach jahrelangem Rechtsstreit wurde Leifer im Januar 2021 schließlich an Australien ausgeliefert. Litzman soll eine Bewährungsstrafe erhalten und muss rund 900 Euro zahlen.

Trauer
Esther Pollard, die Frau des verurteilten israelischen Spions Jonathan Pollard, ist am Sonntagabend im Alter von 68 Jahren gestorben, nachdem sie an Covid-19 erkrankt war. Pollards Frau, die auch an Krebs litt, war im Dezember 2020 mit ihrem Ehemann nach Israel gezogen, nachdem seine Bewährungsbeschränkungen am Ende einer mehrjährigen Haftstrafe wegen Spionage in den USA für Israel aufgehoben worden waren. Laut einer Erklärung der Familie wurde Esther Pollard »wegen einer Verschlechterung ihres Zustands« ins Krankenhaus eingeliefert, nachdem sie sich vor zwei Wochen mit dem Coronavirus infiziert hatte. »Ich konnte mir nie vorstellen, Esther zu verlieren«, sagte ihr Ehemann in tiefer Trauer.

Instagram
Vor dem Hintergrund des Internationalen Holocaust-Gedenktags am 27. Januar hat die World Zionist Organization (WZO) eine Kampagne gestartet, die sechs berühmten Schoa-Überlebenden auf Instagram folgt und Menschen auf der ganzen Welt ermutigt, es ihnen gleichzutun. Bis zum nächsten Holocaust-Gedenktag im Jahr 2023 sollen sechs Millionen Follower erreicht werden. »Wir übertragen einen großen Teil unserer Aktivitäten auf die sozialen Medien, um Informationen an die jüngere Generation weiterzugeben«, so Tova Dorfman, Vize-Vorsitzende der WZO. Die Überlebenden, die auf dem Ins­tagram-Konto namens »6 M Followers« vorgestellt werden, sind Ruth Westheimer, Gidon Lev, Lily Ebert, Edith Eger, Lucy Lipiner und Sammy Steinman.

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