Israel

Präsident Rivlin warnt vor »Rehabilitierung« des Antisemitismus

Israels Präsident Reuven Rivlin Foto: Flash 90

Israels Präsident Reuven Rivlin hat vor einem nachlässigen Umgang mit dem Thema Antisemitismus gewarnt. »Antisemitismus - so wie er war und heute ist - darf nicht rehabilitiert werden«, sagte er in einem Interview der »Times of Israel« (Dienstag). Die Lehren aus der Geschichte dürften nie vergessen werden.

Es werde niemals eine Rechtfertigung für Gleichgültigkeit oder Zögern in Sachen Antisemitismus geben. »Seine Unterstützer, einschließlich jener Politiker, die antisemitische, rassistische oder Neonazi-Positionen vertreten, werden niemals willkommene Partner in der Völkerfamilie sein«, so Rivlin.

WELT-HOLOCAUST-FORUM Als »starke, mutige Stellungnahme« bezeichnete Rivlin die Teilnahme zahlreicher Staats- und Regierungschefs am Welt-Holocaust-Forum am Donnerstag.

Damit sende die gesamte Welt eine »Warnung an Antisemiten«. Israel erwarte, dass in die Bildung der Jugend investiert werde sowie in konkrete Schritte zum Schutz eines »freien jüdischen Lebens«. kna

Jerusalem

Israels Außenminister: Wollen keinen endlosen Krieg

Wann die Ziele im Krieg mit dem Iran erfüllt sind, wolle Israel mit den US-Partnern abstimmen, sagte Gideon Saar

 10.03.2026

Cyberkrieg

Vom Iran im Netz für tot erklärt

Hackerangriffe gegen Israel nehmen zu und Teheran verbreitet gezielt Falschmeldungen – auch über einzelne Personen

von Sabine Brandes  10.03.2026

Jerusalem

Wadephul macht Solidaritätsbesuch in Israel

Knapp eineinhalb Wochen nach Beginn der Angriffe auf den Iran reist der deutsche Außenminister nach Israel. Während eines Raketenalarms muss er Schutz in einem Bunker suchen

 10.03.2026 Aktualisiert

Nahost

Iran: Neue Raketen auf Israel gefeuert - Sirenen heulen

Die 34. Angriffswelle erfolgt laut Angaben des Mullah-Regimes in Teheran mit präzisionsgelenkten ballistische Raketen

 10.03.2026

Tel Aviv

Zwischen Alltag und Angriffen: So erleben Israelis den Krieg

Mal Espresso, dann wieder Sirenengeheul: Die Menschen versuchen, sich ein Stück Normalität zu bewahren. Eindrücke aus einer Stadt zwischen Alltag und Ausnahmezustand

von Cindy Riechau  10.03.2026

Rettungskräfte am Einschlagsort in Yehud

Nahost

Zweiter Todesfall nach iranischem Streubombenangriff in Yehud

Bürgermeister Greenberg spricht den Familien der Opfer sein Beileid aus

 10.03.2026

Analyse

»Regimewechsel in absehbarer Zeit nicht sehr wahrscheinlich«

Iran-Experte Raz Zimmt: Israel und USA wollen iranisches Atomprogramm und Raketenpotenzial schwächen, Fähigkeit zum Wiederaufbau dauerhaft einschränken

 10.03.2026

Israel

Ärzte warnen: Kriegsstress kann Herzinfarkt auslösen

Zwei Kardiologen verweisen auf medizinische Daten, die nach dem 7. Oktober 2023 gesammelt wurden. In diesem Zeitraum hätten Krankenhäuser ungewöhnliche Entwicklungen registriert

 10.03.2026

Tel Aviv

Durcheinander am Ben-Gurion-Flughafen

Reisende, die mit gültigen Tickets zu Auslandsflügen erschienen waren, erfuhren erst am Schalter, dass sie ihre Maschinen doch nicht besteigen durften. Dies führte zu Ärger

 10.03.2026