Israel

Präsident Rivlin warnt vor »Rehabilitierung« des Antisemitismus

Israels Präsident Reuven Rivlin Foto: Flash 90

Israels Präsident Reuven Rivlin hat vor einem nachlässigen Umgang mit dem Thema Antisemitismus gewarnt. »Antisemitismus - so wie er war und heute ist - darf nicht rehabilitiert werden«, sagte er in einem Interview der »Times of Israel« (Dienstag). Die Lehren aus der Geschichte dürften nie vergessen werden.

Es werde niemals eine Rechtfertigung für Gleichgültigkeit oder Zögern in Sachen Antisemitismus geben. »Seine Unterstützer, einschließlich jener Politiker, die antisemitische, rassistische oder Neonazi-Positionen vertreten, werden niemals willkommene Partner in der Völkerfamilie sein«, so Rivlin.

WELT-HOLOCAUST-FORUM Als »starke, mutige Stellungnahme« bezeichnete Rivlin die Teilnahme zahlreicher Staats- und Regierungschefs am Welt-Holocaust-Forum am Donnerstag.

Damit sende die gesamte Welt eine »Warnung an Antisemiten«. Israel erwarte, dass in die Bildung der Jugend investiert werde sowie in konkrete Schritte zum Schutz eines »freien jüdischen Lebens«. kna

Nahost

»Der Iran ist sehr geschwächt«

Wie Experten die Entwicklung und Folgen des Krieges derzeit einschätzen

von Sabine Brandes  19.04.2026

Iran

Iran macht Öffnung der Straße von Hormus rückgängig

Keine 24 Stunden nach der Zusage des Iran, die Straße von Hormus zu öffnen, wurde sie wieder zurückgenommen.

 19.04.2026

TV-Tipp

Der Elvis der Violine

Ivri Gitlis ist ein Phantom. Er bespielte mit seiner Geige die großen Bühnen und musizierte mit den Stars der Musikbranche. Seinen Namen kennen heute aber nur die wenigsten. Eine Arte-Doku begibt sich auf Spurensuche

von Manfred Riepe  18.04.2026

Kommentar

Hätte er doch einfach geschwiegen

Michael Schulte ist der erfolgreichste deutsche Teilnehmer des ESC der letzten Jahre. Und Schulte ist ein geschichtsbewusster Künstler. Umso befremdlicher sind seine Einlassungen zu Israel

von Daniel Killy  18.04.2026

Israel

Zeit, Zionist zu sein!

Wir Juden sollten uns nicht verstecken. Wir sollten offen, laut und stolz sein - auch und insbesondere auf den jüdischen Staat

von Daniel Neumann  17.04.2026

Medien

Ex-»Welt«-Chefredakteur Burgard bei Springer künftig für Nahost zuständig

Burgard folgt auf Constantin Schreiber, der ab dem 1. Mai von Deutschland aus arbeitet

 17.04.2026

Herzliya

Studie: Mit diesen Methoden mehr Erfolg auf Dating-Apps

Eine wichtige Erkenntnis der Untersuchung: Es kommt weniger darauf an, was man über sich preisgibt, als wie man es tut

 17.04.2026

Umfrage

Waffenruhen mit Iran und Hisbollah: Israelis pessimistisch

Weniger als 40 Prozent sagen, sie hätten die erfolgten Militäreinsätze unterstützt, wenn ihnen die Entwicklungen im Voraus bekannt gewesen wären

 17.04.2026

Studie aus Israel

KI treibt Arbeitslosigkeit bei Programmierern und Verkäufern nach oben

Bei Programmierern gehen zwischen 12 und 20 Prozent des jüngsten Anstiegs der Erwerbslosigkeit auf den Einsatz künstlicher Intelligenz zurück

 17.04.2026