Jerusalem

Netanjahu: Sturz des iranischen Regimes liegt auch in den Händen der Bevölkerung

Ministerpräsident Benjamin Netanjahu in der Knesset Foto: copyright (c) Flash90 2026

Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu sieht die Zukunft der iranischen Führung letztlich auch in der Hand der eigenen Bevölkerung. Ein politischer Umbruch in Teheran könne nur von den Menschen im Land selbst ausgehen, erklärte er bei einem nächtlichen Besuch im nationalen Notfallzentrum des israelischen Gesundheitssystems. Israelische Medien berichteten.

Netanjahu betonte, Israels strategisches Ziel sei es, den Druck auf das iranische Regime zu erhöhen. »Unser Bestreben ist es, dem iranischen Volk zu helfen, das Joch der Tyrannei abzuwerfen«, sagte der Regierungschef. Letztlich liege es jedoch ebenso an den Menschen im Iran selbst, ob ein politischer Wandel zustande komme.

Gleichzeitig verwies er auf die bisherigen militärischen Aktionen gegen iranische Ziele. Diese hätten dem Regime bereits schweren Schaden zugefügt. Es bestehe kein Zweifel daran, dass die bisherigen Maßnahmen dem Regime die Knochen brächen.

Lesen Sie auch

Sollte es gelingen, gemeinsam mit der iranischen Bevölkerung einen grundlegenden Wandel herbeizuführen, könne dies langfristige Folgen haben, sagte Netanjahu weiter. »Wenn wir gemeinsam mit dem iranischen Volk Erfolg haben, werden wir ein dauerhaftes Ende herbeiführen – sofern es so etwas im Leben von Nationen überhaupt gibt – und wir werden Veränderung bringen.«

Der Regierungschef zeigte sich zudem überzeugt, dass sich Israels internationale Position bereits deutlich verändert habe. Es gebe bereits jetzt eine »gewaltige Veränderung« im weltweiten Ansehen des Landes. im

Bahnverkehr

Mehr »Regios« für Israel

Auf der gerade eröffneten »Ostroute« sollen bald neue Züge aus Deutschland fahren

von Valentin Suckut  28.07.2026

Jerusalem

Umfrage: Eisenkots Partei bleibt vor Likud

Wie viele Mandate würden »Yashar!« und Likud in der Knesset bekommen?

 28.07.2026

Gazastreifen

Morgens Krankenpfleger, nach Feierabend Terrorist

Sie waren Krankenpfleger, Ärzte und Terroristen: Anhand von Nachrufen des Islamischen Dschihad und der Hamas konnte das Doppelleben von 18 Mitarbeitern des Gesundheitswesens enthüllt werden

 28.07.2026

USA-Besuch

Netanjahu reist zu Gesprächen mit Trump nach Washington

Der israelische Regierungschef soll gegenüber seinen Ministern erklärt haben, die US-Regierung wolle einen Abzug Israels Truppen aus dem Libanon, Syrien und Gaza. »Ich werde Nein sagen«, so der Ministerpräsident

 27.07.2026

Aufruf

Zwei Moscheen im Westjordanland angezündet – Siedler sprühen Parolen auf Moschee

In der Westbank ist es zu einer Serie mutmaßlicher Angriffe radikaler Siedler gekommen. Unterdessen forderten zahlreiche frühere Vertreter von Armee und Geheimdiensten Trump auf, gegenüber Netanjahu das Thema anzusprechen

 27.07.2026

Jerusalem

Netanjahu wirft Mamdani Hetze gegen Juden vor

Die Äußerungen des New Yorker Bürgermeisters über Israel schürten Hass, spalteten die Stadt spalten und trügen dazu bei, dass sich viele jüdische Einwohner nicht mehr sicher fühlten

 27.07.2026

Meinung

Bringt Israel die Vereinten Nationen zu Fall?

Die obsessive Fixierung der UN auf den jüdischen Staat steht im Widerspruch zu ihren ursprünglichen Werten. Diese Heuchelei wird der Staatengemeinschaft irgendwann noch zum Verhängnis werden

von Daniel Neumann  26.07.2026

Meinung

Wo ist der Geist von Sarajevo?

Auch in Deutschland rufen Vertreter der bosnischen Diaspora zunehmend nach harten Sanktionen gegen Israel und scheuen den Dialog mit den jüdischen Gemeinden hier. Das war schon einmal anders

von Marc Simon  24.07.2026

Tel Aviv

Deutschlands neuer Botschafter in Israel stellt sich auf Instagram vor

Alexander Graf Lambsdorff übernimmt die deutsche Vertretung in Israel. In einer Videobotschaft betont der frühere Moskau-Botschafter die enge Zusammenarbeit beider Nationen

 24.07.2026