Geiseln der Hamas

Mohammed Alatrash für tot erklärt

Muhammad Alatrash war Spurenleser der Armee. Foto: Sabine Brandes

Geiseln der Hamas

Mohammed Alatrash für tot erklärt

Laut Forum der Geiselfamilien wurde der Familienvater schon am 7. Oktober getötet

 25.06.2024 10:00 Uhr

Israel hat eine weitere Geisel im Gazastreifen für tot erklärt. Das Forum der Geiselfamilien teilte am Montagabend mit, Mohammed Alatrash sei bereits während des Hamas-Massakers am 7. Oktober getötet worden. Seine Leiche sei von Terroristen in den Gazastreifen verschleppt worden.

Der 39-Jährige hinterlasse 13 Kinder von zwei Frauen. Die israelische Armee bestätigte den Tod des Soldaten mit dem Dienstgrad eines Oberfeldwebels. Er gehörte zur Einheit der beduinischen Fährtensucher der israelischen Armee.

Externer Inhalt

An dieser Stelle finden Sie einen externen Inhalt, der den Artikel anreichert. Wir benötigen Ihre Zustimmung, bevor Sie Inhalte von Sozialen Netzwerken ansehen und mit diesen interagieren können.

Mit dem Betätigen der Schaltfläche erklären Sie sich damit einverstanden, dass Ihnen Inhalte aus Sozialen Netzwerken angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittanbieter übermittelt werden. Dazu ist ggf. die Speicherung von Cookies auf Ihrem Gerät nötig. Mehr Informationen finden Sie hier.

Etwa ein Fünftel der knapp zehn Millionen Israelis sind Araber. Sie sind vom Wehrdienst befreit, können sich aber freiwillig melden.

Indirekte Verhandlungen

Die islamistische Terrororganisation Hamas weiß nach kürzlichen Angaben ihres Sprechers Osama Hamdan nicht, wie viele der rund 120 in Gaza vermuteten Geiseln noch leben. Befürchtet wird, dass ein Großteil von ihnen tot ist.

Das »Wall Street Journal« berichtete zuletzt unter Berufung auf Vermittler bei den indirekten Verhandlungen zwischen den Konfliktparteien sowie auf einen mit US-Geheimdienstinformationen vertrauten US-Beamten, dass die Zahl der noch lebenden Geiseln bei nur 50 liegen könnte. Diese Einschätzung stütze sich zum Teil auf israelische Geheimdienstinformationen.

Seit Monaten laufen Bemühungen, die Aggressoren und Geiselnehmer der Hamas zur Freilassung der israelischen Verschleppten zu bewegen und damit eine Waffenruhe möglich zu machen – bislang ohne Erfolg. dpa/ja

Luftfahrt

Flugverkehr in Israel: Drastische Einschränkung der Passagierzahlen

Kurz vor Pessach steigt üblicherweise die Nachfrage nach Flügen deutlich an. Die Sicherheitslage verhindert die meisten Pläne für internationale Reisen

 23.03.2026

Nahost

Iran weitet Angriffe aus: Luftalarm im Norden Israels

Die Lage im Überblick

 23.03.2026

Washington D.C./Jerusalem

Bericht: Trump erwägt Reise nach Israel zur Verleihung des Israel-Preises

»Ja, es sieht so aus« soll der amerikanische Präsident auf die Frage geantwortet haben, ob er tatsächlich anreisen werde

 23.03.2026

Jerusalem/Tel Aviv

Sa’ar greift Seibert an: »Besessenheit mit Juden, die in Judäa und Samaria leben«

Auslöser des Streits zwischen dem israelischen Außenminister und dem deutschen Botschafter in Israel ist ein Beitrag Seiberts auf der Plattform X

 23.03.2026

Krieg

Bibi im Iran - Wenn KI (fast) zur Realität wird

Im Schatten der Raketen und Drohnen werden digitale Schlachten um die Narrative geführt

von Sabine Brandes  22.03.2026

Krieg

Das sagt der Iran zum Trump-Ultimatum

Der US-Präsident hatte das Regime in Teheran aufgefordert, die Blockade der Straße von Hormus innerhalb von 48 Stunden zu beenden

 22.03.2026

Nahost

Israel greift Brücke im Südlibanon an

Was der israelische Verteidigungsminister dazu erklärt und welche Ziele das Militär verfolgt

 22.03.2026

Arad

Netanjahu fordert Länder auf, sich Krieg gegen Iran anzuschließen

Israels Regierungschef Netanjahu fordert mehr internationale Unterstützung im Krieg mit dem Iran. Er spricht von einer Gefahr für die Sicherheit der ganzen Welt

 22.03.2026

Gesellschaft

Der Krieg im Kopf

Wer am meisten leidet: Eine aktuelle Studie zeigt höchste Stresswerte bei arabischen Israelis und Frauen

von Sabine Brandes  22.03.2026