Luftfahrt

Lufthansa streicht Nachtflüge zum Ben-Gurion-Flughafen

Lufthansa-Maschinen am Rhein-Main-Flughafen in Frankfurt Foto: picture alliance/dpa

Die Lufthansa Group streicht wegen der angespannten Lage im Nahen Osten vorübergehend alle Nachtflüge nach Israel. Wie der Konzern mitteilte, werden Verbindungen von und nach Tel Aviv bis einschließlich Montag ausschließlich tagsüber durchgeführt. Hintergrund sind Sicherheitsbedenken vor dem Szenario einer möglichen militärischen Eskalation im Zusammenhang mit Iran.

Konkret betrifft die Maßnahme den Zeitraum von heute bis Sonntag. In dieser Zeit sollen Lufthansa sowie die Konzerntöchter Swiss, Austrian Airlines, Brussels Airlines und Eurowings nur Tagesflüge zum und vom Flughafen Ben Gurion anbieten. Nach Angaben des Unternehmens soll die Anpassung sicherstellen, dass die Crews ohne Übernachtungen in Israel zu ihren Heimatbasen zurückkehren können.

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Eine Lufthansa-Sprecherin erklärte, man beobachte die Entwicklungen in der Region sehr genau und werde die Lage auch in den kommenden Tagen kontinuierlich neu bewerten. Zugleich räumte der Konzern ein, dass es infolge der Änderungen zu weiteren Flugstreichungen kommen könne.

Betroffene Passagiere würden automatisch auf alternative Verbindungen umgebucht und vorab informiert. Zudem bestehe die Möglichkeit, den Abflug auf einen späteren Zeitpunkt zu verschieben. Zur Begründung hieß es: »Die Sicherheit unserer Passagiere und unserer Crews hat für uns oberste Priorität.«

Die israelische Flughafenbehörde betonte unterdessen, der Betrieb am Flughafen Ben Gurion laufe derzeit regulär. Einschränkungen gebe es aktuell nicht. Reisenden wurde jedoch empfohlen, sich angesichts der dynamischen Lage regelmäßig bei ihren Fluggesellschaften über mögliche Änderungen zu informieren. im

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