Gaza

Das Problem mit der Entwaffnung

Machtdemonstration: Terroristen der Hamas und des Islamischen Dschihad während der Freilassung israelischer Geiseln in Gaza-Stadt im Januar 2025 Foto: picture alliance / newscom

Die anstehende zweite Phase des 20-Punkte-Plans von US-Präsident Donald Trump sieht eine Entwaffnung der Hamas und die Einsetzung einer internationalen Stabilisierungstruppe (ISF) in Gaza vor. Die Terrororganisation lehnt es jedoch nach wie vor strikt ab, ihre Waffen niederzulegen. Die Meinungen zu einer Entwaffnung der Hamas gehen auch in der Bevölkerung auseinander. Was die Aussichten für eine baldige Umsetzung der nächsten Schritte zur langfristigen Befriedung der Region trübt.

Bereits Ende Oktober lehnten in einer Umfrage des Palästinensischen Zentrums für Politik und Meinungsforschung in Ramallah rund 70 Prozent der Palästinenser, die im Friedensplan Trumps vorgesehene Entwaffnung der Hamas ab. Vor allem im Westjordanland ist die Ablehnung mit 80 Prozent hoch, während sie im vom Krieg gezeichneten Gazastreifen bei 55 Prozent liegt.

Die Befragung ergab auch, dass mehr als die Hälfte der Palästinenser den Terrorangriff der Hamas auf Israel am 7. Oktober 2023 gutheißt. dpa/ja

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