Nahost

Israel reagiert auf Angriffe aus Gaza

Vom Gazastreifen aus wurde Israel attackiert – wieder einmal. Nun hat Israel reagiert. (Archiv) Foto: dpa

Nach erneutem Raketenbeschuss aus dem Gazastreifen hat Israels Militär Luftangriffe auf mehrere Ziele in dem Küstengebiet geflogen. Kampfjets und Hubschrauber hätten Einrichtungen der terroristischen Palästinenserorganisation Hamas attackiert, teilte die Armeeführung in der Nacht zum Sonntag auf Twitter mit.

Externer Inhalt

An dieser Stelle finden Sie einen externen Inhalt, der den Artikel anreichert. Wir benötigen Ihre Zustimmung, bevor Sie Inhalte von Sozialen Netzwerken ansehen und mit diesen interagieren können.

Mit dem Betätigen der Schaltfläche erklären Sie sich damit einverstanden, dass Ihnen Inhalte aus Sozialen Netzwerken angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittanbieter übermittelt werden. Dazu ist ggf. die Speicherung von Cookies auf Ihrem Gerät nötig. Mehr Informationen finden Sie hier.

Am Samstagabend waren einmal mehr Raketen aus dem Gazastreifen auf israelische Ortschaften abgefeuert worden. Zwei von drei Raketen waren von dem Abwehrsystem Iron Dome (Eisenkuppel) abgefangen worden, teilte Israels Militär mit.

FLUCHT Warnsirenen hatten im Grenzgebiet sowie in der Stadt Sderot geheult. Der Rettungsdienst Magen David Adom teilte mit, dass zwei Menschen sich auf der Flucht in Schutzräume verletzten.

Bereits im vergangenen Monat hatten terroristische Palästinenser vom Gazastreifen aus Israel wiederholt attackiert. Mehr als 350 Raketen feuerte der Islamische Dschihad auf Israel ab.

Die unter Vermittlung Ägyptens und den Vereinten Nationen vermittelte Waffenruhe gilt als brüchig.

Israels Armee griff als Reaktion darauf Dutzende Ziele des Islamischen Dschihad an. Dabei wurden insgesamt 36 Menschen getötet, viele davon Terroristen.

AUSLÖSCHUNG Beide Seiten einigten sich letztlich unter Vermittlung Ägyptens und der Vereinten Nationen auf eine Waffenruhe, die jedoch brüchig bleibt.

Der Islamische Dschihad wie auch die Hamas werden von EU und USA als Terrororganisation eingestuft. Beide haben sich die Zerstörung des Staates Israel auf die Fahnen geschrieben.  dpa/ja

Deutschland

Schoa-Überlebende und Antisemitismusbeauftragte rechnen mit dem Börsenverein des Deutschen Buchhandels und Maha El Hissy ab

Die Hintergründe

 09.09.2026 Aktualisiert

Kommentar

Warum der Börsenverein des Deutschen Buchhandels nie wieder »Nie wieder!« sagen sollte

Wer Antisemitismus nur dort bekämpft, wo es bequem ist, bekämpft ihn nicht – und wer wie im Fall Maha El Hissy konkrete Vorwürfe nicht ernsthaft prüfen will, sollte aufhören, zu erklären, wie ernst er diesen Kampf nimmt

von Andreas Büttner  09.09.2026 Aktualisiert

Verteidigung

Nach Deal über VW-Werk: Israelische Rüstungsunternehmen wollen noch mehr in Deutschland investieren

Rafael und Elbit wollen die deutsch-israelische Zusammenarbeit bei der Produktion von Abwehrraketen und anderem Militärgerät erheblich ausweiten. Covenant will in Sachsen Marschflugkörper produzieren

 09.09.2026

Nachrichten

Basketball, Ärzte, Straßenbahn

Kurzmeldungen aus Israel

von Sabine Brandes  09.09.2026

Mascha Malburg und Joshua Schultheis

In eigener Sache

Mascha Malburg und Joshua Schultheis werden mit dem Georg-Stefan-Troller-Preis ausgezeichnet

Die Redakteurin der Jüdischen Allgemeinen und der freie Mitarbeiter erhalten die Auszeichnung für ihre Interviewreihe mit Juden aus Deutschland

 09.09.2026

Tourismus

Chinesische Influencer für Israel

Vor dem Krieg reisten jährlich rund 150.000 Besucher aus dem Reich der Mitte in den jüdischen Staat. Die Regierung versucht nun, diese Zielgruppe zurückzugewinnen

von Sabine Brandes  09.09.2026

"Two serious people sit on outdoor metal stairs in casual, tactical clothing, appearing tired or contemplative, with sunlight casting shadows behind them against a plain wall in a rugged environment."

Netflix

Wenn Fiktion auf Realität trifft

Die israelische Erfolgsserie »Fauda« meldet sich mit einer eindrucksvollen neuen Staffel zurück

von Sarah Cohen-Fantl  09.09.2026

26. Knesset

Die Unentschiedenen könnten die Wahl entscheiden

38 Parteien treten zur Knesset-Wahl an. Umfragen zufolge herrscht zwischen den Blöcken um Premier Netanjahu und der Opposition ein enges Patt

von Sabine Brandes  09.09.2026

Taglit

Emotionales Bootcamp mit Lior Raz

Israels Superstar kam kurz vor dem Start der fünften »Fauda«-Staffel nach Berlin, um sich für »Birthright« starkzumachen. Und für einen optimistischeren jüdischen Staat

von Sophie Albers Ben Chamo  09.09.2026