Geldwäsche

Israel liefert Deutschen wegen Betrugs aus

Blick auf das Abu-Kabir-Gefängnis in Tel Aviv (Symbolfoto) Foto: Flash 90

Israel hat einen Deutschen wegen des Verdachts des millionenschweren Betrugs und der Geldwäsche ausgeliefert. Der Mann soll gemeinsam mit anderen Dutzende in Deutschland ansässige Opfer um schätzungsweise mindestens sechs Millionen Euro betrogen haben, wie die israelische Staatsanwaltschaft am Freitag mitteilte.

Er soll demnach in Deutschland wegen Betrugs und Mitgliedschaft in einer kriminellen Vereinigung angeklagt werden. Die deutsche Regierung habe um die Festnahme des Mannes im Mai dieses Jahres in Tel Aviv gebeten.

netzwerk Das Netzwerk habe laut Auslieferungsersuchen der deutschen Behörden außerhalb von Deutschland agiert, teilte die Staatsanwaltschaft mit. Die Mitglieder hatten demnach Investoren unter falschem Namen erfundene Investitionsmöglichkeiten mit schnellen und hohen Gewinnen versprochen. Das eingenommene Geld hätten sie anschließend gewaschen.

Parallel zur Festnahme des Mannes im Mai habe es auch weitere Festnahmen in Deutschland, Bulgarien, Polen, Schweden und Nordmazedonien gegeben. dpa

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