Nahost

Israel: Iran könnte Rakete mit mehreren Gefechtsköpfen genutzt haben

Eine iranische Rakete vom Typ Fateh-110 (Symbolbild) Foto: picture alliance / AP Photo

Der Iran könnte bei seinem Angriff auf Israel am Morgen eine Rakete mit mehreren Gefechtsköpfen verwendet haben. Dies wird bei den israelischen Streitkräften (IDF) vermutet, wie israelische Medien berichten.

Entsprechende auf eine einzelne Rakete montierte Sprengköpfe können mehrere Ziele treffen. An den Orten, an denen am Donnerstagfrüh iranische Raketen einschlugen und mehr als 270 Menschen verletzten, wurden Munitionsteile gefunden, die diesen Verdacht erhärten. Die IDF untersuchen die Orte der Verwüstung.

Iranische Raketen trafen heute direkt das Soroka-Krankenhaus in Beer Sheva und verursachten weitreichende Schäden. Auch in Ramat Gan und Holon wurden Dutzende von Gebäuden schwer beschädigt.

Lesen Sie auch

Derweil griff die Luftwaffe Israels im Westen des Iran die »Infrastruktur für ballistische Raketen« an, wie es bei den IDF hieß. Rund 20 Kampfjets waren an dieser Einzeloperation beteiligt. Mit einer bewaffneten Drohne attackierten die Streitkräfte Lastwagen mit ballistischen Raketen, die an einer Abschusseinrichtung ankamen.

Israelischen Medien zufolge haben die IDF nach eigenen Angaben zwei Drittel der iranischen Raketenabschussanlagen vernichtet. Weitere 100 Anlagen dieser Art seien derzeit noch vorhanden. Ihre Zerstörung habe Priorität. im

Medien

Ex-»Welt«-Chefredakteur Burgard bei Springer künftig für Nahost zuständig

Burgard folgt auf Constantin Schreiber, der sich ab dem 1. Mai als Global Reporter weiter auf seine Podcast-Formate konzentriert

 17.04.2026

TV-Tipp

Der Elvis der Violine

Ivri Gitlis ist ein Phantom. Er bespielte mit seiner Geige die großen Bühnen und musizierte mit den Stars der Musikbranche. Seinen Namen kennen heute aber nur die wenigsten. Eine Arte-Doku begibt sich auf Spurensuche

von Manfred Riepe  17.04.2026

Herzliya

Studie: Mit diesen Methoden mehr Erfolg auf Dating-Apps

Eine wichtige Erkenntnis der Untersuchung: Es kommt weniger darauf an, was man über sich preisgibt, als wie man es tut

 17.04.2026

Umfrage

Waffenruhen mit Iran und Hisbollah: Israelis pessimistisch

Weniger als 40 Prozent sagen, sie hätten die erfolgten Militäreinsätze unterstützt, wenn ihnen die Entwicklungen im Voraus bekannt gewesen wären

 17.04.2026

Studie aus Israel

KI treibt Arbeitslosigkeit bei Programmierern und Verkäufern nach oben

Bei Programmierern gehen zwischen 12 und 20 Prozent des jüngsten Anstiegs der Erwerbslosigkeit auf den Einsatz künstlicher Intelligenz zurück

 17.04.2026

Bildung im Krieg

Israel lockert Abiturprüfungen wegen Kriegslage – Sonderregeln für den Norden

Die Maßnahmen schließen eine »flexiblere Berechnung« von schulischen Leistungen mit ein

 17.04.2026

Nahost

Details zur Waffenruhe zwischen Israel und Libanon veröffentlicht

Ein Sechs-Punkte-Plan soll zunächst zehn Tage lang für Ruhe sorgen. Die Einzelheiten

von Imanuel Marcus  17.04.2026

Nahost

Trump verkündet zehntätige Waffenruhe im Libanon

Zuvor habe es Gespräche mit Israels Premier Netanjahu und Libanons Präsidenten Aoun gegeben

 16.04.2026 Aktualisiert

Hintergrund

Hickhack um Friedensgespräche - und eine zehntägige Feuerpause

Nachdem Präsident Trump direkte Verhandlungen erzwingen wollte, setzte er sich schließlich mit einem Waffenstillstand zwischen Israel und der Hisbollah durch

von Sabine Brandes  16.04.2026