Libanon

Israel greift Hisbollah-Stützpunkt an

Nach einem Angriff gegen die Hisbollah im Süden des Libanon (Archivfoto von März 2025) Foto: picture alliance / Anadolu

Im Süden des Libanons ist es nach Angaben aus libanesischen Sicherheitskreisen zu massiven Luftangriffen Israels gekommen. Es war die Rede von 15 Angriffen in der Gegend der Stadt Nabatijeh. Nach ersten Angaben des Gesundheitsministeriums wurden dabei ein Mensch getötet und acht weitere verletzt. 

Die israelische Armee teilte mit, Kampfflugzeuge hätten im Süden des Libanons einen Stützpunkt der proiranischen Terror-Miliz Hisbollah angegriffen. Dieser habe zur Steuerung von Hisbollah-Waffensystemen im Bereich des Angriffs und der Verteidigung gedient, hieß es weiter. »Der Angriff zielte auf Terroristen, Waffen und Schächte ab«, teilte das Militär mit. Der Stützpunkt sei »Teil eines wichtigen Untergrundprojekts« der Hisbollah gewesen. Die Angriffe hätten dieses nun außer Funktion gesetzt. 

Die Existenz des Stützpunkts und die Aktivität darin stellten einen ernsten Verstoß gegen die Waffenruhe-Vereinbarung dar, hieß es weiter in der Mitteilung. Man werde weiterhin jeden Versuch der Hisbollah unterbinden, ihre Fähigkeiten wiederaufzubauen. 

Eigentlich gilt seit Ende November vergangenen Jahres zwischen der mit der Hamas verbündeten Hisbollah im Libanon und Israel eine Waffenruhe. Beide Seiten werfen sich gegenseitig Verstöße vor. Israel behält sich trotz Waffenruhe vor, weiter Ziele militanter Milizen im Libanon anzugreifen. dpa/ja

Sport

Tel Aviv rüstet sich für Marathon: Umfangreiche Straßensperrungen angekündigt

Der erste Startschuss fällt schon um 5:30 Uhr

 26.02.2026

»Pay for Slay«

Terror-Renten: Autonomiebehörde zahlte mehr als 130 Mio. Euro

Dem israelischen Sicherheitskabinett zufolge wurden sogar Gehälter von Lehrern gekürzt, um die Zahlungen aufrechtzuerhalten

 26.02.2026

Israel

Auf frischer Tat gerettet

Eine Raubgrabung fördert 2000 Jahre alte Geschichte zutage und führt zu einer antiken Steinwerkstatt

von Sabine Brandes  25.02.2026

Wirtschaft

»Tropfenwunder« zu verkaufen

Das Bewässerungsunternehmen »Netafim« ist eine der größten Erfolgsgeschichten des Landes. Nun soll es offenbar von einem chinesischen Investor übernommen werden

von Sabine Brandes  25.02.2026

Analyse

Die Uhr tickt

Zwischen Abschreckung, Drohgebärden und Überlastung: Warum die Krise zwischen den USA und dem Iran für den jüdischen Staat brandgefährlich ist

von Sabine Brandes  25.02.2026

Kairo

PLO-Funktionär weist Forderung nach Entwaffnung der Hamas zurück

Scharf wandte sich der PLO-Politiker auch gegen Forderungen nach Reformen der Palästinensischen Autonomiebehörde. Die Pay-for-Slay-Politik will er weiterführen

 25.02.2026

Tel Aviv

Wegen Eskalation mit Iran: Ishay Ribo streicht US-Tour

Der israelische Künstler war schon am Flughafen Ben-Gurion, als er sich zur Absage entschied

 25.02.2026

Botschafter in Tel Aviv

Auch Lambsdorff will in Israel Hebräisch lernen

Im Sommer soll der Diplomat Steffen Seibert als Deutschlands Botschafter in Tel Aviv ablösen. Jetzt verrät Alexander Graf Lambsdorff, warum er sich auf die neue Aufgabe freut

 25.02.2026

Tel Aviv

Klimawandel unter der Stadt: Kampf gegen steigende Grundwasserstände

»Das Problem ist nicht so akut wie eine iranische Rakete«, sagt ein Experte. »Wir haben Zeit, uns vorzubereiten. Wenn wir sie nicht nutzen, werden wir Schwierigkeiten bekommen.«

 25.02.2026