Krieg

Israel droht Hisbollah mit Angriffen in Beirut

June 7, 2026, Beirut, Beirut, lebanon: Damage is seen at the site of an Israeli airstrike that targeted a residential apartment in the Mreijeh area of Beirut’s southern suburbs. The strike caused extensive destruction to the targeted apartment and a neighboring unit, while surrounding buildings, vehicles, and property sustained heavy damage. The Lebanese Army secured the area and removed an unexploded Israeli missile. According to Lebanon’s Public Health Emergency Operations Center, the attack killed two people and wounded 20 others, including four children and four women. (Credit Image: © Abdul Kader Al Bay/ZUMA Press Wire Foto: picture alliance / ZUMAPRESS.com

Israel will nach den Worten seines Verteidigungsministers auf jeden Hisbollah-Angriff im Norden des Landes mit einem Gegenangriff auf die Vororte der libanesischen Hauptstadt Beirut reagieren. Diese gelten als Hochburg der mit dem Iran verbündeten Terror-Miliz. »Für die Dahija (die südlichen Vororte von Beirut) gilt dasselbe wie für die Ortschaften im Norden Israels«, sagte Verteidigungsminister Israel Katz nach Angaben seines Büros. 

»Die israelische Armee wird ihre Einsätze im Libanon gegen die Terrororganisation Hisbollah fortsetzen«, sagte Katz ferner. »Wir weisen die Drohungen des Iran entschieden zurück.« Jeder iranische Versuch, einen Zusammenhang zwischen dem Libanon und dem Iran herzustellen und Israel anzugreifen, werde »mit großer Härte beantwortet werden«. 

Am Sonntag hatte die israelische Armee als Reaktion auf Raketenangriffe der Hisbollah auf den Norden Israels Ziele in den Vororten der libanesischen Hauptstadt Beirut angegriffen. Der mit der Hisbollah verbündete Iran feuerte daraufhin erstmals seit zwei Monaten wieder Raketen auf Israel ab.

Am Nachmittag erklärte die iranische Militärführung dann ihre Angriffe gegen Israel für beendet. Sollten die Kampfhandlungen weitergehen, darunter Israels Angriffe im Südlibanon, würden »härtere und vernichtendere Maßnahmen als bisher« erfolgen, drohte Irans militärisches Hauptquartier Chatam al-Anbjia jedoch. dpa/ja

Justiz

ICC-Chefankläger Karim Khan nach Untersuchung suspendiert

Das Gericht hat nach einer 18-monatigen Untersuchung der Vorwürfe entschieden, dass Khan sich eines schweren Fehlverhaltens schuldig gemacht hat

 09.06.2026

Israel

Nach Raketenangriffen: Schulen nehmen Unterricht wieder auf

Die kurzfristige Schließung der Bildungseinrichtungen am Montag hatte für Ärger und Beschwerden gesorgt, da Eltern innerhalb weniger Stunden eine Betreuung für ihre Kinder hatten organisieren müssen

 09.06.2026

Nahost

Stopp in letzter Minute

Medienberichte: US-Präsident Trump hielt Premier Netanjahu von größerem Iran-Angriff ab

 09.06.2026

Krieg

Israel will Angriffe auf Iran stoppen

Die Entscheidung soll auf Wunsch von US-Präsident Donald Trump gefallen sein. Der Einsatz gegen die Hisbollah im Libanon ist davon aber nicht betroffen

 08.06.2026

Luftfahrt

Austrian Airlines und WizzAir streichen Israel-Flüge

Aufgrund der jüngsten Raketenangriffe machen sich Fluggesellschaften erneut Sorgen. Welche Pläne hat die Lufthansa Group?

von Imanuel Marcus  08.06.2026

Krieg gegen den Iran

Zwischen OP-Saal und Parkgarage

Aus Schutz vor den Angriffen aus dem Iran werden Patienten und Personal in unterirdische Bereiche verlegt. Die psychische Belastung wächst besonders bei Kindern

von Sabine Brandes  08.06.2026

Studie

Iranische Schattenwelt im israelischen Ferienparadies

Wie das Regime in Teheran in Georgien ein Netzwerk aus Ideologie, Geld und Einfluss aufgebaut haben soll

von Sabine Brandes  08.06.2026

Nahost

Iranische Rakete beschädigt Häuser im Westjordanland, Sirenenalarm in ganz Israel

Die Lage am Montag im Überblick

 08.06.2026 Aktualisiert

Daniel Jositsch, Zürcher SP-Ständerat, am letzten Donnerstag, dem Tag seines Austritts aus der Partei

Meinung

Daniel Jositsch und der Preis der Klarheit

Daniel Jositsch verlässt nach seiner Nichtnomination in den Ständerat die SP. Der Fall zeigt, wie eng der Raum für sozialliberale und proisraelische Stimmen in der Linken geworden ist, nicht nur in der Schweiz

von Zsolt Balkanyi-Guery  08.06.2026