Jerusalem

Isaac Herzog reist nach Australien

Präsident Isaac Herzog Foto: copyright (c) Flash90 2025

Israels Präsident Isaac Herzog wird vom 8. bis 12. Februar zu einem offiziellen Besuch nach Australien reisen. Geplant sind Treffen mit Vertretern der jüdischen Gemeinschaft, Hinterbliebenen und Überlebenden des Anschlags am Bondi Beach sowie Gespräche mit australischen Politikern. Israelische Medien berichteten.

Der Besuch erfolgt auf Einladung des australischen Premierministers und der jüdischen Gemeinde des Landes. Anlass ist der Anschlag während einer Hanukkah-Veranstaltung am Bondi Beach im Dezember, bei dem 15 Menschen ermordet und Hunderte verletzt wurden.

Herzog wird nach Angaben der Regierungserklärung unter anderem Angehörige der Opfer treffen sowie Verletzte und ihre Familien besuchen. Begleitet wird der Präsident von einer Solidaritätsdelegation israelischer Institutionen, darunter der Vorsitzende der World Zionist Organization, Yaakov Hagoel, und der Vorsitzende der Jewish Agency, Doron Almog.

Lesen Sie auch

Das Ziel des Besuchs sei vorrangig, Solidarität mit den australischen Juden zu zeigen, erklärte das Büro des Präsidenten. Zudem soll Herzog sich über die Aktivitäten der Jewish Agency und der Weltzionistischen Organisation informieren, die darauf abzielen, jüdische Gemeinden in Australien zu stärken – insbesondere angesichts der jüngsten Zunahme antisemitischer Vorfälle.

Abschließend wird Herzog auch mit australischen Regierungsvertretern sprechen, darunter Premierminister Anthony Albanese, sowie mit führenden Politikern verschiedener Parteien. im

Medien

Springer-Chef Döpfner nimmt »Politico«-Redaktion in die Pflicht

Niemand sollte für Axel Springer arbeiten, wenn er Israels Existenzrecht anzweifelt, stellt Mathias Döpfner nach Kritik aus der »Politico«-Redaktion klar

 29.04.2026 Aktualisiert

Jerusalem

Oppositionspoker: Lapid will Eisenkot ins Team holen, Gantz kritisiert Bündnis

Das Bündnis »Gemeinsam« will mehr Parteien ins Boot holen, um die Chancen für einen Sieg gegen Benjamin Netanjahus Likud zu erhöhen

 29.04.2026

Aschkelon

Charedi-Extremisten stürmen Haus des Chefs der Militärpolizei

Gegner der Wehrpflicht auch für Ultraorthodoxe haben die Familie des IDF-Offiziers bedroht. Eine gefährliche »rote Linie« sei überschritten, sagt die Armee

 29.04.2026

Jerusalem

Haben die Raketenlieferungen nach Deutschland Israel gefährdet?

In Israel ist eine Diskussion über die Frage entbrannt, ob es richtig war, inmitten iranischer Raketenangriffe Arrow-Abfangraketen zu exportieren

 29.04.2026

Israel

Herzog setzt sich für Deal in Netanjahu-Prozess ein

US-Präsident Trump drängt darauf, dass der in einem Korruptionsverfahren angeklagte israelische Regierungschef Netanjahu begnadigt wird. Israels Präsident Herzog strebt eine Einigung an.

 28.04.2026

Nahost

Verdrehte Moral

Es ist geradezu atemraubend, mit welcher Inbrunst das Opfer-Täter-Verhältnis hierzulande verkehrt wird, wenn es um Israels Reaktion auf islamistische Terrororganisationen geht

von Jacques Schuster  28.04.2026 Aktualisiert

Israel

Gefängnis fürs Grillen

Mehr Strafen für Verstöße gegen »religiöse Disziplin«

von Sabine Brandes  28.04.2026

Nahost

Sa’ar: Israel hat »keine territorialen Ambitionen im Libanon«

Israels rechtsextremer Finanzminister Smotrich hat kürzlich gefordert, Israels neue Grenze im Norden müsse ein Fluss im Libanon sein. Israels Außenminister widerspricht.

 28.04.2026

Kommentar

Antisemitismus und Israelfeindlichkeit werden die SPD nicht retten

Die Sozialdemokraten sollten sich nicht an Zohran Mamdani oder Pedro Sánchez orientieren, sondern an einer alten Wahrheit von Bill Clinton

von Stefan Laurin  28.04.2026