Geiseldeal

Hamas übergibt Leichnam von Meny Godard

Meny Godard hinterlässt eine Frau, vier Kinder und sieben Enkel Foto: picture alliance / ASSOCIATED PRESS

Die islamistische Terrororganisation Hamas hat im Gazastreifen eine weitere Leiche an Mitarbeiter des Internationalen Komitees vom Roten Kreuz (IKRK) übergeben. Nach einer Untersuchung im Forensischen Institut in Tel Aviv habe sich erwiesen, dass es sich um Meny Godard, einen Bewohner des Kibbuz Be’eri, handelt, teilte das Büro des israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu mit. 

Der damals 73-jährige Mann war beim Terrorüberfall der Hamas und anderer extremistischer Palästinensergruppen am 7. Oktober 2023 im Kibbuz Be’eri ermordet und seine Leiche in den Gazastreifen verschleppt worden. Nach der Übergabe befinden sich noch drei tote Geiseln in dem abgeriegelten Küstengebiet, darunter ein aus Israel entführter Ausländer.

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Die Hamas hatte am Donnerstag erklärt, dass sie die Leiche am selben Tag in Khan Yunis im südlichen Gazastreifen gefunden habe.

Auf die Übergabe von Leichen hatten sich Israel und die Hamas im Rahmen der Waffenruhevereinbarung im Oktober verständigt. Für jede israelische Geisel, deren sterbliche Überreste freigegeben werden, muss Israel laut der Vereinbarung die sterblichen Überreste 15 gestorbener Bewohner Gazas übergeben. dpa/ja

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