München

Tu Bischwat, Hummus, Literatur

Baumpflanzen für das Neujahrsfest der Bäume Foto: Flash 90

Tu Bischwat

Tu Bischwat 5779 wird am Sonntag, 20. Januar, von 13 bis 17 Uhr als Familienevent wie in Israel zum Neujahrsfest der Bäume gefeiert. Die Veranstaltung unter der Schirmherrschaft von IKG-Präsidentin Charlotte Knobloch findet – mit vielfältigem Programm – im »beach 38°«, Friedenstraße 22, statt. Der Eintritt ist frei. ikg

Neuedition

Der Literaturkritiker Denis Scheck erinnert auf Einladung der Münchner Volkshochschule am Sonntag, 20. Januar, 11 Uhr, an den Schriftsteller Philip Roth und stellt die Neuedition von Roths wichtigsten, im Hanser-Verlag erschienenen Romanen vor. Karten für die Matinee im Einstein 28 Bildungszentrum, Einsteinstraße 28, gibt es am Veranstaltungsort und unter 089/480 06-6239. ikg

Hanna Liss

Der Freundeskreis des Lehrstuhls für Jüdische Geschichte und Kultur lädt gemeinsam mit der Professur für Judaistik und der Professur für Mittelalterliche Jüdische Geschichte am Montag, 21. Januar, 20 Uhr, zu einem Vortrag der Judaistin Hanna Liss zum Thema »Zwischen Traditionstreue und Kritik: Die Entwicklung einer modernen jüdischen Bibelauslegung im Schatten der christlichen Theologie« ein. Der Eintritt zu diesem Abend im Historicum, Schellingstraße 12, Raum 001, ist frei. ikg

Holocaust

Die vor 40 Jahren ausgestrahlte Fernsehserie Holocaust markierte einen Wendepunkt im Umgang mit der NS-Zeit. Unter dem Motto »Als der Holocaust zu seinem Namen kam« diskutieren am Dienstag, 22. Januar, 18.30 Uhr, im Institut für Zeitgeschichte, Leonrodstraße 46b, die Historiker Frank Bajohr vom Zentrum für Holocaust-Studien und Julius H. Schoeps vom Moses Mendelssohn Zentrum für europäisch-jüdische Studien. Es wird um Anmeldung gebeten unter 089/126 880 oder unter muenchen@ifz-muenchen.de. ikg

Zeitzeugenabend

Anlässlich des »Tags des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus« findet im Jüdischen Museum, St.-Jakobs-Platz 16, am Donnerstag, den 24. Januar, 19 Uhr, ein Zeitzeugengespräch statt. Zu Gast ist Hilde Grünberg, die 1936 in München geboren wurde und auf dem Land in Schwabbruck überlebte, während ihre Großmutter nach Theresienstadt deportiert wurde und die Mutter untertauchte. Den Abend unter dem Motto »Überleben in Schwabbruck« moderiert die Journalistin Iris Tsakiridis. Der Eintritt ist frei. ikg

Hummus

Die Liebe zum Hummus ist allgegenwärtig, wie der gleichnamige israelische Dokumentarfilm von Oren Rosenfeld beweist. Die von Armand Presser erstellte deutschsprachige Synchronfassung wird am Mittwoch, den 23. Januar, um 19 Uhr im Jüdischen Gemeindezentrum am Jakobsplatz gezeigt. Wegen des geplanten Hummus-Büfetts ist eine Voranmeldung bis 21. Januar unbedingt erforderlich. Eine Kartenvorbestellung wird erbeten unter karten@ikg-m.de oder unter 089/20 24 00-491. ikg

Michael Wildt

Der Historiker Michael Wildt hinterfragt am Montag, 21. Januar, 19 Uhr, in seinem Vortrag »Volk, Volksgemeinschaft, AfD« die populistischen Äußerungen der AfD und analysiert die Geschichte des immer wieder missbrauchten Volksbegriffes. Der Eintritt zu dieser Veranstaltung im NS-Dokumentationszentrum, Max-Mannheimer-Platz 1, ist frei. ikg

Düsseldorf

Josef-Neuberger-Medaille für Grünen-Ministerin Mona Neubaur

Mit der Josef-Neuberger-Medaille ehrt die Jüdische Gemeinde Düsseldorf seit über 30 Jahren Menschen oder Institutionen der nichtjüdischen Öffentlichkeit

 14.09.2026

Rosch Haschana

Neujahrswünsche von Friedrich Merz und Johann Wadephul

Zum jüdischen Neujahrsfest schicken der Bundeskanzler und der Bundesaußenminister Grußbotschaften an die jüdischen Gemeinden

 10.09.2026

Berlin

Wahlkampfdebatte im Gemeindehaus

Die Jüdische Gemeinde lud anlässlich der bevorstehenden Wahl die Spitzenkandidaten von CDU, Linken, Grünen und SPD zum Podiumsgespräch. Am Ende wurde mal wieder über Antisemitismusdefinitionen gestritten

von Debora Eller  10.09.2026

Viktoria Ladyshenski

Schleswig-Holstein

»Wir packen unsere Koffer«

Viktoria Ladyshenski, Geschäftsführerin der Jüdischen Gemeinschaft Schleswig-Holstein, warnt, dass die Gefahr durch linken und islamistischen Antisemitismus in Deutschland nicht ernst genug genommen wird

 08.09.2026

Sachsen-Anhalt

Landeszentrale unterstützt Fahrten von Schülern zu jüdischen Gemeinden

Seit Jahren können Schulklassen für Fahrten zu Gedenkstätten Zuschüsse beim Land Sachsen-Anhalt beantragen. Künftig soll auch jüdisches Leben sichtbar gemacht werden, weshalb das Land die Förderung ausweitet

 31.08.2026

Ehrung

Rabbiner Andreas Nachama erhält Berliner Moses-Mendelssohn-Preis         

Er gilt als eine zentrale Figur des jüdischen Lebens in Deutschland: der Rabbiner und Publizist Andreas Nachama. Nun erhält er eine besondere Auszeichnung

von Daniel Zander  31.08.2026

Memoiren

Und dennoch!

2012 erschienen die Lebenserinnerungen der Schoa-Überlebenden Charlotte Knobloch. Titel: »In Deutschland angekommen«. Heute sagt sie: »Ich habe mich getäuscht.« Jetzt legt deshalb ein weiteres Buch vor

von Christoph Renzikowski  21.08.2026

Straßenfest

Chabad Berlin feiert 30. Jubiläum

Drei Jahrzehnte jüdisches Leben: Mit einem Straßenfest möchte eine jüdische Gemeinde in Berlin nicht nur die eigene Geschichte feiern. Es soll auch ein Blick in die Zukunft geworfen werden

 20.08.2026

Frankfurt am Main

Motty Steinmetz stimmt auf die Hohen Feiertage ein

Es dürfte es ein Abend werden, bei dem Musik und Spiritualität besonders eng miteinander verbunden sind

 20.08.2026