Diplomatie

Israels Präsident begrüßt ersten Botschafter Somalilands

Der israelische Präsident Isaac Herzog mit Somalilands erstem Botschafter in Israel, Dr. Mohamed Hagi, während der Zeremonie in Jerusalem. Foto: Copyright (c) Flash 90 2026

Der israelische Staatspräsident Isaac Herzog hat den ersten Botschafter Somalilands in Jerusalem empfangen. Mohamed Hagi überreichte im Amtssitz des Präsidenten sein Beglaubigungsschreiben. Herzog sprach nach Angaben seines Büros demnach von einer » einzigartigen Gelegenheit« zum Dialog mit muslimischen Ländern in der Region.  

»Sie stehen vor vielen Herausforderungen, und wir sind hier, um in allen wichtigen Lebensbereichen zu unterstützen und zu helfen – von Ernährungssicherheit über Energie bis hin zu Wissenschaft –, um gemeinsam Wohlstand zu genießen«, sagte Herzog den Angaben zufolge. Hagi sprach von einer strategischen Beziehung beider Länder, die in vielen Bereichen den Weg nach vorn ebnen werde.  

Mohamed Hagi, der im Februar ernannt wurde, diente als Berater des somaliländischen Präsidenten Abdirahman Mohamed Abdullahi und gilt als Architekt der israelisch-somaliländischen Beziehungen.

Lesen Sie auch

Israel hatte im vergangenen Monat einen ersten Botschafter für das abtrünnige Gebiet am Horn von Afrika ernannt. Als weltweit erstes Land hatte Israel im Dezember die muslimisch geprägte Region im Norden Somalias als unabhängigen Staat anerkannt. Somaliland ist seit mehr als drei Jahrzehnten praktisch unabhängig. Mehrere regionale Mächte verurteilten Israels Schritt. Somalia lehnt die Anerkennung seiner abtrünnigen Region durch Israel entschieden ab. dpa / ja

Islamismus

Tagesspiegel-Vorwürfe gegen Karoline Preisler: Nun antwortet die FDP-Politikerin

Hatte sie einen jungen Mann wegen einer Vornamensgleichheit zu Unrecht als CSD-Attentäter verdächtigt? Preisler widerspricht und beklagt, die Zeitung habe sie nicht zu Wort kommen lassen

 30.07.2026 Aktualisiert

Washington D.C.

Trump: Netanjahu will, dass USA im Iran involviert bleiben

Unterschiedliche Interessen Israels und der USA sind im Iran-Krieg mehrfach zutage getreten. Kurz vor seinem Treffen mit Netanjahu deutet Trump an, dass die Differenzen nicht überwunden sind

 28.07.2026

In eigener Sache

Volontär/in gesucht

Wir suchen zum 15. Oktober 2026 einen Volontär (m/w/d) in Vollzeit

 06.07.2026

Holzstörche zur Geburt in Niederösterreich. Noch immer werden neben den klassischen Namen viele biblische Namen den Kindern gegeben.

Statistik

Diese hebräischen Vornamen in Österreich sind am beliebtesten

Österreichische Eltern wählen gern Klassiker. Unter den Top Ten sind auch viele Namen biblischen Ursprungs

von Nicole Dreyfus  04.07.2026

Bundesamt für Statistik

Dieser hebräische Vorname ist am beliebtesten bei Schweizer Eltern

Auch in der Schweiz wählen Eltern weiterhin häufig biblische Namen für ihr Neugeborenes

von Nicole Dreyfus  04.07.2026 Aktualisiert

Erhebung

Dieser hebräische Babyname ist in Deutschland am beliebtesten

Welche Namen geben Eltern ihren Sprösslingen in diesem Jahr am liebsten? In welchen Bundesländern gibt es Abweichungen?

 04.07.2026 Aktualisiert

Doha

Indirekte Gespräche zwischen Iran und USA sollen begonnen haben

Die Lage zwischen den USA und dem Iran bleibt weiter angespannt. Dennoch laufen nun Gespräche im Golfstaat Katar

 01.07.2026

Diplomatie

»25 Gründe, warum ich Israel vermisse«

Der deutsche Botschafter Steffen Seibert verlässt in wenigen Tagen nach vier Jahren das Land und kehrt zurück nach Berlin

von Sabine Brandes  30.06.2026

Resümee

Felix Klein: Lebensqualität für Juden hat sich verschlechtert

Nach acht Jahren im Amt wechselt der Antisemitismusbeauftragte der Bundesregierung, Felix Klein, im August den Job. Auf seine Amtszeit blickt der 58-Jährige mit gemischten Gefühlen zurück

von Corinna Buschow, Markus Geiler  29.06.2026