Erhebung

Dieser hebräische Babyname ist in Deutschland am beliebtesten

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Sophia ist der beliebteste Mädchenname in Deutschland. Das geht aus einem am Dienstag veröffentlichten Ranking des Vornamen-Experten Knud Bielefeld hervor, der seit 1996 Geburtsmeldungen aus ganz Deutschland auswertet. Damit hat es zum ersten Mal seit 2022 einen Wechsel an der Spitze der beliebtesten Mädchenvornamen gegeben. In den vergangenen Jahren hatte Emilia ganz oben auf der Liste gestanden.

»Insgesamt hat es bei den Vornamen aber nicht so viel Bewegung gegeben«, erklärte Bielefeld. »Es ist schon faszinierend, dass die beliebtesten Vornamen immer dieselben sind.« Der griechische Name Sophia verbesserte sich vom zweiten auf den ersten Platz, Emma vom dritten auf den zweiten Platz und Emilia rutschte vom ersten auf den dritten Platz.

Bei den Jungen wird der hebräische Name Noah von Eltern am häufigsten ausgewählt. Er bedeutet »Ruhe«, »Beruhigung« oder »Trost«. Auf dem zweiten Platz steht mit Matteo ein italienischer Name. Ihm folgt Elias auf dem dritten Platz. Elijahu und Elija sind weitere Versionen dieses hebräischen Namens. Seine Bedeutung: »Mein Gott ist Jahwe.«

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Auffällige Abweichungen gibt es beispielsweise in Bayern, wo Felix in diesem Jahr auf dem ersten Platz landete, gefolgt von Lukas, Elias, Louis und Maximilian. In Mecklenburg-Vorpommern sieht das Ranking ganz anders aus als die bundesweite Liste. Hier gewinnen bei den Mädchenvornamen Frieda, Mathilda, Emma und Ida. Bei den Jungs liegen Emil, Matteo, Oskar und Milan vorn.

In Berlin und Brandenburg steht auch bei den Mädchen ein jüdischer Vorname an erster Stelle der Beliebtheitsliste, nämlich Hannah.

Für die bundesweite Auswertung haben Bielefeld und sein Team bis Ende Dezember auf 260.000 Geburtsmeldungen von Standesämtern und Geburtskliniken aus 375 Städten zurückgegriffen. Das entspricht etwa 40 Prozent der in Deutschland geborenen Babys.

Eine ähnliche Vornamen-Statistik gibt auch die Gesellschaft für Deutsche Sprache heraus - jedoch später als Knud Bielefeld und nach eigenen Angaben basierend auf rund 90 Prozent der im Jahr zuvor vergebenen Namen. dpa/epd/ja

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