Düsseldorf

Zweiter Platz für Lichtigfeld-Schule

Eine Gruppe der Lichtigfeld-Schule Frankfurt hat beim ersten deutsch-israelischen Schülerwettbewerb »Mobile Ideen für Morgen« den zweiten Platz belegt. Sie hatte ihrem Kurzfilm den Titel »Beam me up – or not …« gegeben. Statt sich mit Auto oder Flugzeug fortzubewegen, werden darin umweltfreundlichere Lösungen für Mobilität vorgestellt. Nach zahlreichen Detail-Informationen über die Quellen der Umweltverschmutzung näherten sich die Schüler dann praktikablen Möglichkeiten an: Busse, Bahnen und extrem optimierte umweltfreundliche Autos.

Den ersten Preis erhielt das Friedrich-Schiller-Gymnasium in Königs Wusterhausen. Die Schüler warben für das Fahrradfahren und entwarfen Sicherheitsaspekte mit Helm und Warnweste. In Zusammenarbeit mit der örtlichen Polizei initiierte die Gruppe einen Sicherheitscheck für Räder, der künftig einmal im Jahr angeboten werden soll.

Brennstoffzelle Der dritte Platz ging an die Friedrich-von-Bodelschwingh-Schulen in Bielefeld-Bethel. Die Schüler engagierten sich in ihrem Beitrag für eine Brennstoffzelle, bei der nur Wasser emittiert wird. Sie besuchten dafür den Hamburger Flughafen, wo derzeit einige Fahrzeuge mit dieser Technik getestet werden.

Die Preise wurden am Dienstag im Rahmen des Paul-Spiegel-Filmfestivals der Jüdischen Gemeinde Düsseldorf verliehen. Dieses Kurzfilmprojekt für Schülergruppen wurde neben dem Jüdischen Nationalfonds KKL und dem Staat Israel auch von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt, den Firmen Michelin und Bresser sowie dem Deutschen Jugendherbergswerk unterstützt.

Unter dem Titel »Mobile Ideen für Morgen« waren Gruppen von zwei bis vier Schülern aufgefordert, sich filmisch kreativ mit Themen rund um Fortbewegung und Verkehr auseinanderzusetzen, insbesondere unter dem Aspekt der Nachhaltigkeit.

Länderübergreifend »Es ist ein Thema, das uns als grüne Umweltorganisation in Israel mit den Anliegen junger Leute in Israel und Deutschland verbindet«, betonte Schaul Chorev, Hauptdelegierter des KKL in Jerusalem für Deutschland, im Gespräch. Der Wettbewerb fand auch in Israel statt. Insgesamt hatten 23 Gruppen aus Deutschland teilgenommen.

Sylvia Löhrmann, Ministerin für Schule und Weiterbildung in Nordrhein-Westfalen, freute sich, dass über die Projekte »ganzheitlich« in mehreren Schulfächern zugleich Kompetenzen vermittelt wurden, so zum Beispiel in Englisch, Biologie, Physik, Chemie oder Informatik.

Die Siegerurkunden des Preises »Nachhaltige Mobilität« überreichte Ministerialrätin Astrid Mohn vom Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur. Den drei Gewinnergruppen winkt eine gemeinsame Israel-Reise.

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