Mainz

Zurück nach Düsseldorf

Dankt für die »tolle Zeit in Mainz«: Rabbiner Aharon Ran Vernikovsky Foto: Armin Thomas

Rabbiner Aharon Ran Vernikovsky wird Ende August die Jüdische Gemeinde Mainz verlassen. Das teilte er in einem Brief an die Gemeindemitglieder mit. Es sei eine »schöne Zeit hier in Mainz« gewesen, betonte er. »Und ich bin sehr froh, die Bekanntschaft mit Ihnen gemacht zu haben. Ich danke Ihnen allen für die tolle Zeit!«

Vernikovsky bat um Verständnis, sich nicht von jedem persönlich verabschieden zu können und bedankte sich herzlich »für die gute Zusammenarbeit und für das gute Zusammenwirken«.

Modern-orthodox Vernikovsky wird zum 1. September erneut für die Jüdische Gemeinde Düsseldorf tätig sein. Nach seiner Amtszeit als Rabbiner der Jüdischen Kultusgemeinde Wuppertal war der 1972 in Petach-Tikva geborene modern-orthodoxe Rabbiner bereits schon einmal in Düsseldorf angestellt. Seit Anfang 2015 amtierte er in der Jüdischen Gemeinde Mainz.

Wer dort sein Nachfolger wird, ist noch nicht bekannt. Vernikovsky erklärte in seinem Brief jedoch, er sei zuversichtlich, dass es »aller Voraussicht nach zum 1. September einen neuen Gemeinderabbiner« geben werde.

Vernikovsky zieht mit seiner aus der Mainzer Gemeinde stammenden zweiten Ehefrau und der gemeinsamen kleinen Tochter nach Düsseldorf und verabschiedete sich mit den Worten: »Ihnen, Ihren Familien und Nahestehenden wünsche ich von Herzen nur das Beste und Gottes Segen!« ja

Engagement

Grenzenlose Solidarität

Spenden und Gespräche: Die jüdische Community ist schockiert über die dramatische Lage in der Ukraine und hilft – jeder so, wie er kann

von Christine Schmitt  05.02.2026

Gesellschaft

Einfach machen!

Seit dem Jahr 2000 zeichnet die amerikanische Obermayer Foundation ehrenamtlich engagierte Bürgerinnen und Bürger aus. So wie am vergangenen Sonntag im Jüdischen Museum in Berlin

von Katrin Richter  05.02.2026

Hilfe

Wärme schenken

Die Mitzwe Makers unterstützen mit der »Warmnachten«-Aktion obdachlose Menschen in der kalten Jahreszeit mit Sachspenden

von Esther Martel  04.02.2026

Podcast

Von Adelheid bis Henriette

Journalisten und Historiker gehen dem Leben jüdischer Frauen im 19. und 20. Jahrhundert nach

von Katrin Richter  04.02.2026

Umwidmung

Kein Zeitplan für Yad-Vashem-Straße in Berlin

Nach der israelischen Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem soll ein Straßenabschnitt im Herzen von Berlin benannt werden. Bislang ist unklar, wann dies erfolgt

 03.02.2026

Tu Bischwat

Erste Blätter

Wie stellen sich jüdische Kinder das Neujahrsfest der Bäume vor? Wir haben einige Mädchen und Jungen gebeten, für uns zu malen

 02.02.2026

Berlin

Lehrerin und Heimatforscher mit Obermayer Awards ausgezeichnet

Seit dem Jahr 2000 verleiht die US-amerikanische Obermayer-Stiftung jährlich einen Geschichtspreis an Heimatforscher und Gedenk- und Aufarbeitungsprojekte in Deutschland. In diesem Jahr wurden vier Personen und eine Initiative geehrt

 01.02.2026

Porträt der Woche

Willkommen zu Hause

Laurette Dassui wuchs in Paris auf und entdeckte in Berlin ihr Jüdischsein neu

von Gerhard Haase-Hindenberg  01.02.2026

München

Wege aus dem Hass

Der amerikanisch-israelische Psychologe Dan Ariely und Guy Katz sprachen im »Prof-Talk« über Antisemitismus aus unterschiedlicher Perspektive

von Esther Martel  31.01.2026