Heidelberg

Wissenschaftler blicken auf Geschichte und Gegenwart Israels

Die Hochschule für Jüdische Studien Heidelberg wird vom Zentralrat der Juden in Deutschland getragen. Foto: Philipp Rothe

»Ein Stück Osteuropa im Nahen Osten?« – Dieser Frage geht am Mittwoch der erste Teil einer Online-Vortragsreihe der Hochschule für Jüdische Studien (HfJS) Heidelberg nach.

EUROPA-DISKURSE Die an der Universität Potsdam lehrende Historikerin, Soziologin und Religionswissenschaftlerin Jenny Hestermann beleuchtet in ihrem Vortrag den Wandel der israelischen Europa-Diskurse.

Die dreiteilige Vortragsreihe trägt den Titel »Israel und der Nahe Osten«. Sie wird am 4. Februar mit einem englischsprachigen Vortrag des an der HfJS wirkenden Wissenschaftlers Nimrod Lin fortgesetzt: »People who count: How Demographic Thinking shaped Zionist Politics during the British Mandate«.

JEAN AMÉRY Lutz Fiedler, Vertretungsprofessor für Israel- und Nahoststudien an der HfJS, beschließt die Reihe am 18. Februar mit seinem Vortrag »Jean Améry liest Frantz Fanon: Kolonialismus, Holocaust und der Staat Israel«.

Die Vortragsreihe ist eine Veranstaltung des Ben-Gurion-Lehrstuhls für Israel- und Nahoststudien der HfJS in Kooperation mit der Professur für Osteuropäische Geschichte und der Abteilung Islamwissenschaft der Universität Heidelberg. ja

Die Vorträge beginnen um jeweils 18:15 Uhr. Sie finden auf Zoom statt: Meeting-ID: 830 6741 4171 Kenncode: 893251

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