Kundgebungen

Unterstützung für Israel

Israel-Kundgebung 2012 Foto: dpa

Aus Solidarität mit Israel findet am heutigen Freitag um 16 Uhr am Wittenbergplatz in Berlin eine Kundgebung gegen den Dauerbeschuss des jüdischen Staates durch die Hamas statt. Zudem rufen die Organisatoren Politik und Öffentlichkeit in Deutschland zu mehr Empathie für Israel auf. Veranstaltet wird die Solidaritätsveranstaltung unter anderem vom Verein Mideast Freedom Forum Berlin (MFFB).

»Mehr als drei Millionen Israelis müssen täglich mit dem Bombenterror der Hamas leben«, sagt Michael Spaney vom MFFB. Angesichts dessen sei es empörend, wenn große Teile der deutschen Öffentlichkeit von der israelischen Regierung verlangten, die Hamas als Partner für Frieden anzuerkennen. »Wie soll man mit jemandem Frieden schließen, dessen einziges Ziel es ist, einen zu ermorden?«, fragt Spaney. Auf diesen Umstand möchte der Verein mit seiner Kundgebung hinweisen.

Verbundenheit Auch in vielen anderen Städten bringen Menschen heute ihre Verbundenheit mit Israel durch Kundgebungen zum Ausdruck. In Düsseldorf wird bei einer Demonstration vor dem Rathaus um 15 Uhr dazu aufgerufen, den islamistischen Terror der Hamas öffentlich zu verurteilen.

Organisiert hat die Veranstaltung der Düsseldorfer Gabriel Goldberg. »Ich musste unbedingt etwas für unsere Leute in Israel tun«, erklärt Goldberg. »Ich kann nicht länger untätig sein, während stündlich Raketen auf Israel niederregnen.«

Wenig später versammeln sich um 16 Uhr Pro-Israel-Demonstranten am Kölner Rudolfplatz, um gegen die Bombardierung Israels zu demonstrieren. In Aachen treffen sich auf Einladung der Deutsch-Israelischen Gesellschaft (DIG) um 18 Uhr Menschen zu einer Mahnwache. Sie werden öffentlich der drei ermordeten israelischen Jugendlichen Eyal Yifrach, Naftali Frenkel und Gilad Shaar gedenken.

»Wir alle sollten und wollen unsere Solidarität und unser Mitgefühl mit den leidgeprüften Eltern der Jungs auch in Aachen demonstrativ unter Beweis stellen«, teilte die DIG mit. »Gleichzeitig wollen wir unsere Verbundenheit mit dem Staat Israel und seinen Bürgern zeigen.« ja

http://honestlyconcerned.info/2014/07/11/eine-uebersicht-der-bundesweit-stattfindenden-solidaritaetsveranstaltungen-aktualisiert

»Koscher-Licious«

Mazze, Challe, Wodka

Viele Besucher und noch mehr gute Laune gab es beim Streetfoodfestival auf dem Pears-Campus von Chabad in Berlin. Bereits zum fünften Mal probierten sich Gäste durch das Angebot

von Alicia Rust  29.03.2026

Meinung

Das Gedenken schützen

Ein linksextremes Bündnis plant zum Jahrestag der Befreiung Buchenwalds eine antisemitische Kundgebung. Thüringens Juden wehren sich gegen die Provokation

von Reinhard Schramm, Marek Sierka  29.03.2026

Porträt der Woche

Für alt und jung

Judit Marach hat in einem Seniorenheim gearbeitet – heute ist sie Schulsekretärin

von Gerhard Haase-Hindenberg  29.03.2026

Frankfurt

Wieder zusammen

Fast neun Jahrzehnte nach dem Novemberpogrom 1938 wird der Silberschmuck einer Torarolle erstmals als Einheit präsentiert

von Eugen El  29.03.2026

Ilja Richter

Zu Hause zwischen den Stühlen

Der Schauspieler stellte sein neues Buch vor und verzauberte das Publikum mit Gesang, Rezitationen – und sogar als Bauchredner

von Nora Niemann  29.03.2026

Oldenburg

»Es ist gesund, wenn nicht alles von nur einem Rabbiner abhängt«

Seit einem Jahr amtieren Netanel Olhoeft und Levi Israel Ufferfilge in der Gemeinde. Nun wurden sie auch offiziell eingeführt. Wie funktioniert die rabbinische »Doppelspitze«?

von Mascha Malburg  28.03.2026

Jüdischer Wahlkämpfer

»Wer nicht kämpft, hat schon verloren«

David Rosenberg über den Wahlkampf in Rheinland-Pfalz, die Niederlage seiner Partei und warum er sich gerade als junger Jude weiter politisch engagieren will

von Mascha Malburg  27.03.2026

Kommentar

Lieber Meron Mendel, das ist keine Politik mit Kettensäge. Das nennt man Demokratie!

Öffentliche Mittel sind an Wirkung gebunden. Maßnahmen müssen überprüfbare Ergebnisse erzielen. Bleibt diese Wirkung aus, endet ihre Legitimation

von Stefan Hensel  27.03.2026

Beziehung

Von Menschen und Wölfen

Laura Goldfarb ist vieles: Therapeutin, Schauspielerin – und Autorin. Mit ihrem Mann hat sie einen Paar-Ratgeber geschrieben, der anders ist als andere. Zu Besuch im Prenzlauer Berg

von Bettina Piper  26.03.2026