Magdeburg

Synagogen-Gemeinde weiht neue Torarolle ein

Die Neue Synagoge in Magdeburg wurde im Jahr 2023 eingeweiht. (Archivbild) Foto: Viktoria Kühne

Am Dienstag wird in der neuen Jüdischen Synagoge zu Magdeburg erstmals eine Torarolle feierlich eingeweiht. Wie die Synagogen-Gemeinde am Montag mitteilte, wurde die neue Torarolle bei einem ausgebildeten Toraschreiber, einem Sofer, in Israel angefertigt.

»Mehr als 30 Jahre lang haben Gemeindemitglieder, Wegbegleiterinnen und Wegbegleiter sowie Freundinnen und Freunde für die neue Thorarolle gespendet«, sagte die Vorsitzende der Synagogen-Gemeinde zu Magdeburg, Inessa Myslitska. So verbinde dieses besondere Ereignis »mehrere Generationen, die den Neubeginn jüdischen Lebens in Magdeburg gewagt und damit ein Zeichen für die sichere Zukunft unserer Kinder gesetzt haben.«

Tora muss fehlerlos mit der Hand geschrieben sein

Mit den Worten »Ein Baum des Lebens ist sie für alle, die an ihr festhalten« lädt die jüdische Gemeinde »alle Freundinnen und Freunde ein, die Freude und die besondere Bedeutung dieses Tages gemeinsam zu erleben«, hieß es.

Die jüdische Tora umfasst die fünf Bücher Mose, in gedruckter Form wären das etwa 215 Buchseiten. Die handschriftliche Abschrift darf keinerlei Fehler oder Korrekturen enthalten und wird vom Sofer mit genau vorgeschriebenen Reinigungsritualen und Gebeten durchgeführt. So dauert der Schreibprozess insgesamt etwa ein Jahr, hieß es.

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Die Neue Synagoge in Magdeburg wurde im Jahr 2023 eingeweiht. Die bisherigen Torarollen hatten sich bereits davor in Gebrauch befunden. epd

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