Fest

So schmeckt der Sommer

Raisa Pasovskaya mit ihrem Ehemann, Charlotte Knobloch und Jennier Krusche (v.l.) Foto: Miryam Gümbel

Bei herrlichem Wetter hat am Donnertag vergangener Woche das Sommerfest des Saul-Eisenberg-Seniorenheims im Garten des Hauses stattgefunden. Rund um den Springbrunnen saßen die Bewohner des Hauses auf der Terrasse und an verschiedenen lauschigen Plätzen im Schatten der Bäume. Einige bevorzugten auch einen Platz im Wintergarten, dessen weit geöffnete Türen die warme Sommerluft ins Haus ließen. Am Grill bereiteten die beiden Köche Manfred Dennerle und Günther Bestvater Hähnchenteile und koschere Bratwürste und Frikadellen zu. Außerdem gab es Hummus und Falafel sowie eine Vielfalt an Salaten. Viel Obst, verschiedene Desserts und reichlich Getränke rundeten das Angebot ab. Fast alle Bewohner waren beim Fest dabei. Das Pflegepersonal unter der Leitung von Dina Zenker hatte mit hohem Engagement und viel Zuwendung dafür gesorgt, dass auch wenig mobile Menschen nicht nur im Rollstuhl, sondern sogar auf Liegen den Nachmittag in Gesellschaft genießen konnten. Besonders freuten sich alle über Verwandte und Freunde, die mit ihnen feierten.

Dankeschön Unter den Gästen begrüßte die Leiterin des Hauses, Jennifer Krusche, auch Präsidentin Charlotte Knobloch. Mit viel Einfühlungsvermögen wechselte diese mit jedem der Anwesenden einige Worte, freute sich mit allen, die sich wohlfühlten, und hatte aufmunternde Worte für die Kranken unter den Bewohnern des Seniorenheims. Als kleines Dankeschön bekam sie dann selbst gebastelte Geschenke überreicht. Einmal in der Woche finden sich Interessierte aus dem Saul-Eisenberg-Seniorenheim zu einer »Kreativen Runde« zusammen und malen und basteln. In diesem Jahr waren zum Beispiel Grußkarten und bemalte Einkaufsbeutel das Ergebnis: Raisa Pasovskaya, die diesen Kreis leitet, überreichte Charlotte Knobloch daraus unter anderem einen Baumwollbeutel mit einem aufgemalten Glückskäferchen.

Auch die anderen Gäste wurden beschenkt. Unter ihnen waren vom Vorstand der IKG auch Anita Kaminski und die Vorsitzende der Sozialkommission Vera Szackamer gekommen. Auch die frühere Vorsitzende vom Frauenverein Ruth, Henny Seidemann, war beim Sommerfest mit dabei. Sie alle freuten sich über die gute Stimmung und die heitere Atmosphäre. Wie engagiert sich die Crew des Seniorenheims um die Bewohner kümmert, wurde dabei am Rande deutlich. Da wurde schon schnell einmal spielerisch eine kleine Gedächtnisübung eingeschoben, etwa mit dem abwechselnden Aufsagen eines Gedichtes. Der Erfolg machte den Senioren ebenso viel Freude wie den Angehörigen. Gäste wie Bewohner genossen noch lange die Musik vom Duo Leonid Peysakh und Partner mit jiddischen und russischen Melodien an Klarinette un

Ausstellung

Ein Blick zurück

Ganz persönlich, doch mit weitem Horizont zeigt »Mit eigener Stimme« die Geschichte des Zentralrats der Juden in Deutschland

von Sophie Albers Ben Chamo  24.02.2026

Engagement

Grenzenlose Solidarität

Spenden und Gespräche: Die jüdische Community ist schockiert über die dramatische Lage in der Ukraine und hilft – jeder so, wie er kann

von Christine Schmitt  23.02.2026 Aktualisiert

Sally Bein

Reformpädagoge in schwieriger Zeit

Ein deutsch-israelisches Autorenduo zeichnet das Leben und Wirken filmisch nach

von Alicia Rust  23.02.2026

Lesen

Mehr als eine Familiengeschichte

Jan Mühlstein stellte im Gemeindezentrum sein neues Buch vor, das persönliche Erinnerungen mit europäischer Geschichte verknüpft

von Esther Martel  23.02.2026

Beni-Bloch-Preis

Jugend erinnert

Die Jüdische Gemeinde Frankfurt am Main vergibt die Auszeichnung an Gedenkprojekte von Schülerinnen und Schülern aus Hessen

von Katrin Richter  23.02.2026

Porträt der Woche

»Das wird mein Leben«

Mayan Goldenfeld verliebte sich in die Opernwelt und wurde Sängerin

von Gerhard Haase-Hindenberg  23.02.2026

Göttingen

Ehrendoktortitel für Holocaust-Überlebenden Leon Weintraub

Auch Ehrung mit Friedenspreis geplant

 23.02.2026

Berlin

Gedenken an Proteste von 1943 in der Rosenstraße

Der Protest von wahrscheinlich mehreren hundert Frauen in der Berliner Rosenstraße während der zwölfjährigen NS-Diktatur gilt als beispiellos. An den lange vergessenen Widerstand wird am Donnerstag erinnert

 23.02.2026

München

Religiöse Heimat

Die Stadtteilsynagoge Sha’arei Zion in der Georgenstraße ist seit Jahrzehnten ein Zentrum jüdischen Lebens in Schwabing

von Esther Martel  22.02.2026