Festivals

Mehr als 10.000 Gäste bei Jüdischer Woche

Foto: picture alliance / Zoonar

Mehr als 10.000 Menschen haben die 15. Jüdische Woche in Leipzig besucht. Einmal mehr seien viele künstlerische Facetten gezeigt worden, teilte das Kulturamt Leipzig am Montag mit. Gäste hätten die jüdische Kultur in Leipzig deutlich spüren können. Eingeladen wurde vom 25. Juni bis 2. Juli zu rund 100 Veranstaltungen.

Am Programm wirkten den Angaben zufolge rund 60 Institutionen und Vereine mit. Die Festivalwoche mit Konzerten, Lesungen, Ausstellungen und Theateraufführungen wird alle zwei Jahre ausgerichtet. Veranstalter sind das Kultur- und Begegnungszentrum Ariowitsch-Haus und das Leipziger Kulturamt.

Nach Angaben des Kulturamtes beheimatet Leipzig nach Berlin die größte jüdische Gemeinde Ostdeutschlands. Die 16. Jüdische Woche ist vom 1. bis 8. Juni 2025 in Leipzig geplant. epd

Dresden

Unbekannter entwendet Kippa

Der Staatsschutz der Dresdner Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen

 24.08.2026

Würdigung

Hamburg ehrt Esther Bejarano und Jina Mahsa Amini

In der Hansestadt gibt es künftig eine Esther-Bejarano-Straße und einen Jina-Mahsa-Amini-Park

 24.08.2026

Ferien

Unsere kleine Stadt

Mehrere Wochen trafen sich deutsche, ukrainische und israelische Jugendliche in Brandenburg zu einem Sommercamp der Initiative »J-ArtEck«. Zum Abschluss inszenierten sie eine Oper von Paul Hindemith

von Leon Stork  23.08.2026

Plädoyer

Stark und selbstbewusst

Die Zeiten des Ghettos und Sich-Wegduckens gehören zum Glück der Vergangenheit an. Umso mehr sollten Juden hierzulande entschiedener für ihre Interessen eintreten

von Sacha Stawski  23.08.2026

Porträt der Woche

Mein Traum von Frieden

Yuval Halpern ist Sänger der iranisch-israelischen Band Sistanagila

von Alicia Rust  23.08.2026

Jüdisches Erbe

Leipziger Stadtrundgang zu jüdischer Musik

Mit dem »Notenbogen« erhält Leipzig einen weiteren musikhistorischen Stadtrundgang. Der Fokus soll dabei auf den Spuren »jüdischer Musik« liegen

von Joris Ufer  23.08.2026

Deutschland

Weil er sich israelsolidarisch äußerte: Mann wird mit Cuttermesser an Berliner U-Bahnhof angegriffen

Die Hintergründe

 22.08.2026

Memoiren

Und dennoch!

2012 erschienen die Lebenserinnerungen der Schoa-Überlebenden Charlotte Knobloch. Titel: »In Deutschland angekommen«. Heute sagt sie: »Ich habe mich getäuscht.« Jetzt legt deshalb ein weiteres Buch vor

von Christoph Renzikowski  21.08.2026

Benjamin Graumann Jüdische Gemeinde Frankfurt

Kommentar

Die verlorene Mitte

Beim Betrachten des Wahlkampfs zu den Landtagswahlen im Herbst muss man feststellen: Judenhass ist in Deutschland längst kein Ausschlusskriterium mehr für die Parteien der sogenannten politischen Mitte

von Benjamin Graumann  21.08.2026